Wie gehe ich am besten mit den Gläubigen um, ohne dabei den Verstand zu verlieren, ich kann sie schließlich nicht alle in den Himmel wünschen?

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16 Antworten

Glaube im religiösen Sinne ist ein irrationales Konzept. Es geht immer fehl, dieses rational zu ergründen oder gar zu widerlegen.

Gläubige haben insofern den Pfad der rationalen Welterkenntnis verlassen und sind manchmal nur schwer für eine rationale Erklärung zugänglich.

Man könnte also sagen, Gläubige haben in einem bestimmten Thema den Verstand verloren. Daher wäre es fatal, wenn wir Nichtgläubigen ihnen das gleichtäten.

Solange ich nicht vom Glauben anderer belästigt werde, sehe ich aber auch keine Notwendigkeit, mich mit ihnen in dieser Frage auseinander zu setzen.

Die Verantwortung ist dabei verlagert auf Gott,

Glaube hat schon etwas eskapistisches, soll heißen, ist eine Flucht vor der Realtiät in eine Scheinwelt. Das halte ich grundsätzlich für eine Erniedrigung des Menschen, mitunter sogar für gefährlich.

Wohin solch ein von der realen Welt weg ins Jenseits gedachtes Weltbild im Extremfall führen kann, sehen wir an den Selbstmordattentätern. Ehe hier nun alle Gläubigen aufschreiben, nein, ich werfe nicht alle mit diesen in einen Topf.

Aber der Weg dorthin beginnt eben immer mit der Abkehr der rationalen Welterkenntnis. Sobald man fiktionale Inhalte für gegeben hinnimmt, sind dem Wildwuchs Tür und Tor geöffnet.

Die Geschichte ist voll von Beispielen, wie dadurch unendliches Leid geschaffen wurde und heute noch wird.

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 17:13

Man könnte also sagen, Gläubige haben in einem bestimmten Thema den Verstand verloren. 

Der Glaube löst im Gehirn eine ähnliche Wirkung wie die Verliebtheit aus. Verliebtheit ist psychiatrisch betrachtet, zumindest in der Wirkung, wie eine Geistesstörung.

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Kommentar von realsausi2
29.03.2016, 08:46

Danke für der Stern ;)

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Wie gehe ich am besten mit den Gläubigen um, ohne dabei den Verstand zu verlieren

Indem du sie zunächst einfach mal als gleichberechtigte Menschen ansiehst, anstatt sie ausschließlich auf ihre Religion zu reduzieren.

Auch wenn sie vielleicht ein Drei-Kilo-Kruzifix um den Hals tragen und sich damit scheinbar selbst in eine Schublade stecken, ist das kein Grund für Diskriminierung.

Behandele religiöse Menschen freundlich und mit dem Respekt, den alle Menschen verdienen - egal ob sie an Allah, Jesus, den großen Kürbis oder gar nichts glauben. In erster Linie sind wir alle Menschen.

Missionierungsversuchen kann man höflich, aber bestimmt entgegen treten, sollte sich aber seinerseits nicht als aufklärerischer Retter des rationalen Abendlands aufspielen - sonst übt man nämlich den gleichen Zwang aus, den man bei religiösen Missionaren doch so demonstrativ verabscheut.

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Kommentar von Enzylexikon
27.03.2016, 15:17

Zudem missverstehst du meiner Meinung nach vielleicht die Religionen als Lehren, die den Menschen zur gänzlichen Passivität erziehen.

Tatsächlich fordern die großen monotheistischen Religionen die Unterwerfung und Hingabe unter den Willen Gottes, inklusive aller Schicksalsschläge, die in der Regel als "Prüfungen des Glaubens" verstanden werden.

Allerdings rufen sie auch zur Selbstkritik und zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung auf. Jede kritische Äußerung kann auch als Aufforderung verstanden werden, es anders zu machen.

Im Neuen Testament kritisiert Jesus etwa, dass man zwar die kleinen Fehler des Anderen, doch die viel größeren eigenen Verfehlungen nicht sehen wolle (Matthäus 7:3)

Diese Kritik kann auch eine Aufforderung sein - "Macht es anders! Achtet auf eure Vorurteile!"

Natürlich ist es vor allem eine Frage der Interpretation.

Ganz sicher gibt es Menschen, welche die Verantwortung für ihr Leben abgeben wollen, oder argumentieren, da dass kommende Reich Gottes "nicht von dieser Welt" (Johannes 18:36) sei, könne hier ruhig alles den Bach runtergehen, es sei eh nur verkommen und korrupt

Angesichts der ganzen Gebote und Regeln, die ja ganz konkret das Sozialverhalten richten ("nicht lügen, stehlen, Ehebrechen...) scheint es mir dann dennoch fragwürdig, die Religionen als Aufforderungen zur sklavischen Lethargie gegen das Unrecht in dieser Welt zu verstehen.

Meiner Ansicht nach ist ein religiöser Mensch durch die moralischen Maßstäbe geradezu dazu verpflichtet, auch immer am Wohle aller Anderen zu denken und nicht nur auf die eigene Erlösung hinzuarbeiten.

Es gibt ein Bhajan (religiöses Lied) aus dem Hinduismus, das von Mahatma Gandhi sehr geschätzt wurde - "Vaishnav jana to".

Eine freie Übersetzung der ersten beiden Strophen, bei der die hinduistischen Bezeichnungen wegfallen wäre

  • Wer ein Gottessucher genannt wird,
  • Fühlt die Schmerzen der Anderen
  • Hilft jenen, die im Elend leben
  • und lässt sich niemals von Ego und Stolz leiten.

und

  • Ein Gottessucher respektiert die ganze Welt,
  • Spricht nicht schlecht von Anderen
  • Hält seine Worte, Taten und Gedanken rein
  • Die Mutter eines solchen Menschen ist gesegnet

Ich denke, die religiösen Maßstäbe, die hier zum Ausdruck kommen, lassen eine passive Lethargie nicht zu.

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Prof. Harald Lesch: "Es ist möglich, dass sich die Menschheit an der Schwelle eines goldenen Zeitalters befindet; wenn dies der Fall ist, muss zuerst der
Drache getötet werden, der den Eingang bewacht, und dieser Drache ist
die Religion."

Albert Einstein: "Ich habe nie einen besseren Ausdruck als “religiös” für dieses Vertrauen in die vernünftige Natur der Wirklichkeit und ihre eigentümliche Zugänglichkeit für den menschlichen Verstand gefunden. Wo dieses Vertrauen fehlt, entartet Wissenschaft zu einem geistlosen Verfahren. Zum Teufel damit, wenn die Priester hieraus Kapital schlagen. Es gibt einfach keine Alternative.
Das Wissen um die Existenz des für uns Undurchdringlichen, der
Manifestation tiefster Vernunft und leuchtendster Schönheit, die unsere
Vernunft nur in ihren primitivsten Formen zugänglich sind, dies Wissen und
Fühlen macht wahre Religiosität aus; in diesem Sinn und nur in diesem
gehöre ich zu den tief religiösen Menschen. Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten mal gedacht werden. Die Überzeugung, dass das Universum mit allem, was existiert, mit dem menschlichen Verstand erfassbar sei und dass die darin geltenden Gesetze rational seien, gehört zum Bereich der Religion. Ich kann mir keinen Wissenschaftler vorstellen, der diese tiefe Überzeugung nicht teilt. Ich glaube nicht, dass Wissenschaft und Religion notwendigerweise
Gegensätze sind. Ich denke vielmehr, es gibt zwischen den beiden eine sehr
enge Verbindung. Außerdem glaube ich: Wissenschaft ohne Religion ist lahm,
und Religion ohne Wissenschaft blind. Beide sind wichtig und sollten Hand
in Hand arbeiten. Mir scheint, jeder, der sich nicht über die Wahrheit in
Religion und in der Wissenschaft Gedanken macht, könnte ebenso gut tot
sein. Ein Zeitgenosse (Max Planck) hat nicht zu Unrecht gesagt, dass die
ernsthaften Forscher in unserer im allgemeinen materialistisch eingestellten
Zeit die einzigen tief religiösen Menschen sind. "

Max Planck: Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen. Und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!

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Kommentar von Sauperle
06.04.2016, 11:16

Deine 3 Zitate haben mir einen Input zum Denken gegeben!

Demzufolge war und bin ich (nach Max Plank) auf dem Weg zu Gott.

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Kommt halt drauf an, warum du mit Ultragläubigen "umgehen" musst oder wieso "Glaube" für dich überhaupt so wichtig wird.

Alle Menschen glauben irgendetwas, anscheinend ein fundamentales Bedürfnis. Je nach Ängstlichkeit, Erziehung, Kultur, Machtverhältnissen und Entwicklung werden Glaubenseinstellungen als wichtig, unwichtig oder Nonsens wahrgenommen. In bestimmten Gesellschaften kann man nur überleben, wenn man sich selbst dem grössten Schwachsinn unterwirft. Dazu kommen eigene Glaubenswelten und jede Art von Aberglauben auch in der modernen Gemeinschaft.

Die Freiheit der Gedanken und der Worte sind noch junge Pflänzchen der Aufklärung.  

Worum geht es denn in deiner Frage, kannst du genauer angeben wo die Probleme liegen?

lg mary     :D

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 18:37

Wenn es um Gläubige im Umfeld geht, kann ich das ja noch mit entsprechendem Verhalten regeln. Wenn es aber innerhalb von Familien vorkommt, wird es viel Abstrakter.

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Lass die Gläubigen doch glauben, was sie wollen. Du darfst im Gegenzug auch glauben, was du glaubst. Wenn du einen Gläubigen dazu bringen willst, deine Ansicht zu teilen, ist das die reine Missioniererei, die du dir umgekehrt ja auch nicht gefallen ließest.

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Ich sollte abschließend noch etwas dazu sagen!

Auch wenn es sich so angehört haben sollte, ich habe nichts gegen wahrhaftig Gläubige.

Alle die hier mit einem Beitrag erschienen sind, gehören eher nicht zu diesen Menschen, die ich mit meiner Aussage benannt habe.

Ein Wort habe ich noch keines gefunden, aber es geht vielleicht in die Richtung Pseudogläubige. Jedenfalls vergleichbar mit einer Flasche Wein, auf der gutes steht (Etikett) und nichts gutes drin ist.

Das es für Leser zu einem gefühlten Angriff werden kann, sehe ich durchaus ein, aber auch das gehört zum Leben und wenn es nur zur eigenen Überprüfung der Wahrnehmung führen sollte.

Euch allen viel Kraft und Geduld für die Nebenwirkungen des Lebens.

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Das ist eine Thema das ich viel diskutiere und ich halte das für eine sehr gute Frage .

Da muss man aber erst den Begriff Freiheit definieren ...und auch den Begriff Verantwortung . Von welcher  du sagst ,diese  gäben Christen Gott ab .

  • Das ist wohl genau das was die meisten auch so darunter verstehen ..
  • Aber ein Christ versteht unter Freiheit etwas ganz  andres ,nämlich eine  absolut freiwillige Unterordnung seines Egos oder seiner persönlichen Wünschen und Neigungen unter die  Geboten Gottes  Im vollen Bewusstsein dass mir auch die andere  im Duden beschriebene Option offen stünde,wenn ich sie  denn wählen wollte . 

Bei Verantwortung steht dann  im Duden :


Das Bewusstsein der Freiheit das der Gläubige also  hat ,(ich rede hier nur vom Christlichen Glauben ) bringt auch immer die Verantwortung mit sich .Da er ja sich gebunden fühlt (an Gott )

Ich  muss also  schlussfolgern  dass nur wer  nach der  Definition des Dudens Frei ist ,keine  Verantwortung dem Leben , Schöpfung ,dem Nächsten und  Gott gegenüber haben kann  ....Nicht aber der Christ,da er sich ja selbst  durch sein Bekenntnis zu Gott gebunden hat , an Gott .

Das Wort Religion bedeutet ja im Grunde von der Wort Bedeutung her aus dem Lateinischen Rück-bindung .

Ich frage mich also  sehr oft ...woher etwa der Atheist   seine Verantwortung ableitet die er sich selbst konstatiert .

Verstehe mich bitte  nicht falsch sage damit nicht das eine Atheist oder  irgendeiner der jetzt nicht Christ wäre .. ..kein Verantwortliches Leben führen könnte .(Ich denke er folgt hier seinem Gewissen,welches nun mal nur  dem christlich Menschenbild entspricht  und abgleitet  werden kann  ) 

Ich  frage mich lediglich  woher er diese Verantwortung  begründet und ableiten  kann ?

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Kommentar von waldfrosch64
27.03.2016, 16:07

Die Text edit macht hier was sie will ...Text  ist nur unvollständig angekommen,also  bitte ignorieren .

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  • Da muss man aber erst den Begriff Freiheit definieren ...und auch den Begriff Verantwortung . Von welcher

 du sagst ,diese  gäben Christen Gott ab .

Laut Duden :

Zitat :___________Ä. nicht [mehr] eingeschränkt fühlt; Unabhängigkeit,

Ungebundenheit Zustand, in dem jemand von bestimmten persönlichen oder
gesellschaftlichen, als Zwang oder Last empfundenen Bindungen oder
Verpflichtungen frei ist und sich in seinen Entscheidungen o.Möglichkeit, sich frei und ungehindert zu bewegen; das
NichtgefangenseinRecht, etwas zu tun; bestimmtes [Vor]recht, das jemandem
zusteht oder das er bzw. sie sich nimmtEigenständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Freiheitlichkeit, Freizügigkeit, Liberalität,Libertät, Unabhängigkeit, Ungebundenheit; (bildungssprachlich) Autarkie, Autonomie,Independenz;
Soziologie) SelbstbestimmungBewegungsfreiheit,_________

  • Das ist wohl genau das was die meistenauch so darunter verstehen Aber ein Christ versteht unter Freiheit etwas ganz andres ,nämlich eine  absolut freiwillige Unterordnung seinesEgos oder seiner persönlichen Wünschen und Neigungen unter die  Geboten Gottes  Im vollen Bewusstsein dass mir auch die andere im Duden beschriebene Option offenstünde,wenn ich sie  denn wählen wollte

Definition von Verantwortung  im Duden :

__________[mit einer bestimmten Aufgabe, einer bestimmten
Stellung verbundene] Verpflichtung, dafür zu sorgen, dass (innerhalb eines
bestimmten Rahmens) alles einen möglichst guten Verlauf nimmt, das jeweils
Notwendige und Richtige getan wird und möglichst kein Schaden
entstehtVerpflichtung, für etwas Geschehenes einzustehen [und sich zu
verantworten____________

  • Das Bewusstsein der Freiheit das der Gläubige also  hat ,(ich rede hier nur vom Christlichen Glauben ) bringt auch wie wir jetzt sehen auch  immer die Verantwortung mit sich .Da er ja sich gebunden fühlt(an Gott )
  • Ich  muss also  schlussfolgern  dass nur wer  nach der Definition des Dudens Frei ist ,keine  Verantwortung dem Leben , Schöpfung ,dem Nächsten und  Gott gegenüber haben kann ....Nicht aber der Christ,da er sich ja selbst  durch seinBekenntnis zu Gott gebunden hat , an Gott .
  • Das Wort Religion bedeutet ja im Grunde von der Wort Bedeutung her ausdem Lateinischen :Rück-bindung .
  • Ich frage mich also  sehr oft ...woher etwa der Atheist   seine Verantwortungableitet die er sich selbst konstatiert .
  • Verstehe mich bitte  nicht falsch sage damit nicht das eine Atheist oder irgendeiner der jetzt nicht Christ wäre .. ..kein Verantwortliches Lebenführen könnte .(Ich denke er folgt hier seinem Gewissen,welches nun mal nur dem christlich Menschenbild entspricht  und abgleitet  werden kann  ) Ich  frage mich lediglich  woher er diese Verantwortung begründet und konkret  ableiten  kann ?
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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 16:50

Es gibt aber Christen, die lesen keinen Duden!

Und zum beichten fahren sie in eine andere Kirche, weit weg von Zuhause, Rate mal warum?

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Kommentar von realsausi2
27.03.2016, 16:53

 Ich  frage mich lediglich  woher er diese Verantwortung begründet und konkret  ableiten  kann

Das habe ich Dir doch nun schon mehrfach erklärt.

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Es gibt Gläubige die so denken, aber die sind heutzutage eher selten. Die meisten haben ihren Glauben beschrenkt und leben in eher daheim aus oder in der Kirche.

Heute kann man nicht mehr durch die Gegend laufen und denken: "Gott macht das alles schon"

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Eijne arrogante Frage, die Gläubigen unterstellt, sich nur am Jenseits zu orientieren und im Diesseits keine Verantwortung übernehmen zu wollen - zum vermeintlichen Schaden anderer. Betroffen wären dann Menschen aller Berufsschichten, aller Nationen - es gibt Milliarden von Gläubigen und du kannst ihnen nicht entkommen. Sie befinden sich am Arbeitsplatz, in Vereinen, in Schulen, in der Verwandtschaft und Bekanntschaft.

 Nenne doch bitte mal konkrete Beispiele für deine Behauptung, wo gläubige Menschen ihre Verantwortung an Gott abgeben und welche "Auswirkungen" anderen schaden. Als Christ hoffe ich doch sehr, von Gottes Geist "imprägniert" zu sein und gerade deshalb sowohl glaubensorientiert als auch verantwortlich zu handeln.

Ein Gläubiger weiß sehr wohl, dass er für seine Taten selbst verantwortlich ist und nicht tatenlos zusehen kann, dass Gott alles für ihn regelt. Wenn jemand aber alles getan hat, was in seinen Kräften steht und irgendwann seine Begrenztheit erkennt, ist er gut beraten, sein Vertrauen auf Gott zu setzen. Spätestens da wäre es für dich der Überlegung wert, was gläubige Menschen dir vielleicht voraus haben - bevor du durch gut formulierte, aber erfolglose Missionsarbeit den Verstand verlierst.

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 16:47

 Nenne doch bitte mal konkrete Beispiele für deine Behauptung, wo gläubige Menschen ihre Verantwortung an Gott abgeben und welche "Auswirkungen" anderen schaden. 

Als Christ hoffe ich doch sehr, von Gottes Geist "imprägniert" zu sein 

Bei der Hexenverbrennung haben alle nur zugeschaut, weil sie sonst selbst die Urgewalt der christlichen Härte zu spüren bekommen hätten.

Deine Imprägnierung gegen die Tatsachen ist in der Tat auch heute für mich noch zu spüren.

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Deine "Argumente" können noch so gut formuliert sein:

Wenn sie nicht stichhaltig sind kannst Du sie einfach vergessen.

Soweit ich das beobachte schieben eigentlich eher die Gottlosen alle Verantwortung auf Gott ab:

Ein Mann vergreift sich an Kindern? Gott war Schuld, weil er nicht eingeschritten ist. -.-

Es sterben unzählige Menschen im Krieg? Gott war Schuld, weil er nicht eingeschritten ist. -.-

Irgendwo auf dieser Kugel verhungern Kinder? Gott war Schuld, weil er nicht eingeschritten ist. -.-

Daß Gott uns aber Gebote (= Verhaltensrichtlinien) gegeben hat, die all das verhindern, wenn man sie mal einhält, ist natürlich nebensächlich.

Wie Du mit Gläubigen umgehst, ohne Deinen Verstand zu verlieren? Benutze ihn (den Verstand, nicht den Gläubigen... )!

warehouse14

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 14:49

Wir sollten uns wirklich mal unterhalten. Da wäre ich mal gespannt was daraus wird!

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Kommentar von realsausi2
27.03.2016, 17:12

Ich habe niemals einen Atheisten solche Behauptungen aufstellen hören, wie Du sie hier unterstellst.

Da wir von der Nichtexistenz von Göttern ausgehen, ist eine solche Schuldzuweisung absurd.

Ich mache für das Elend der Welt ebenso wenig einen Gott verantwortlich, wie ich ein rosa Einhorn hier in die Pflicht nehmen würde.

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Ich würde einfach sagen: Ignorieren.

Jeder hat seinen Glauben und den sollte man jedem lassen. Egal, was man selbst glaubt.

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Kommentar von Oulou
27.03.2016, 14:36

Jeder hat seinen Glauben 

NÖ?!

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Da hast du leider Recht. Diese Prägung ist die Indoktrination die bei den meisten schon im Kleinkindesalter beginnt. Gegen solche Leute kann man selten etwas machen, sie sind so fest in ihren Illusionen verankert, dass sie nicht eines besseren belehrt werden können.

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Kommentar von waldfrosch64
27.03.2016, 17:15



Wer nur halb nachdenkt, der glaubt an keinen Gott; wer aber richtig nachdenkt, der muss an Gott glauben.
Isaac Newton (1643-1727), englischer Mathematiker, Physiker und Astronom



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Der Gläubige handelt für mich glaubensorientiert und somit ohne Angst der Verantwortung.

Mit anderen Worten: Ein Gläubiger handelt grundsätzlich nur nach den Prinzipien seines Glaubens, handelt nie aus freien Stücken und trifft eigene Entscheidungen indem er seinen logischen Menschenverstand bewusst und ist sich deshalb auch keinerlei Verantwortung bewusst?

Ganz schön arrogante Haltung, die du da an den Tag legst...

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 14:43

Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden!

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Kommentar von waldfrosch64
27.03.2016, 16:08



_____handelt nie aus freien Stücken ________

Wer konkret ? 

Also ich handle immer aus vollkommen freien Stücken ..du bist was   konkret ? Muslim ? 

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 16:55

Ganz schön arrogante Haltung, die du da an den Tag legst..

Der Empfänger einer Nachricht macht mit dieser was er will!

Und somit hat der Imprägnierte die Macht.

Macht mir aber auch nix.

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Es stimmt, dass du das nicht verstehen kannst. Denn:

"Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird." 1. Korinther 2,14 

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Kommentar von Sauperle
27.03.2016, 20:58

Bezogen auf den Ablauf Gedanken, Worte, Taten habe ich schon hier und da Ergebnisse feststellen können.

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Freundlich-akzeptierend und nicht missionierend. 

Du möchtest sicher auch nicht missioniert werden.

Gruß, earnest

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Kommentar von earnest
27.03.2016, 15:31

Oh - der anonyme Runterpfeil eines nicht-freundlich akzeptierenden Missionierers?

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