Wie gehe ich als Mediengestalter am besten an ein Verkaufsgespräch heran um eine Website zu verkaufen?

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2 Antworten

Finde erst mal heraus, was er möchte.

Und bereite dich gut vor! Wenn du unsicher bist oder Dinge nicht weißt, solltest du dazu stehen - sonst ist deine komplette Glaubwürdigkeit dahin!

Natürlich kann man jeden Kunden überreden. Meistens aber nur EINMAL - bei Leuten, die von Folgeaufträgen leben, ein Riesenfehler!

Überzeuge ihn, statt ihm deine Meinung aufzudrängen!

Mache ihm klar, dass er im "Hightech"-Bereich tätig ist und Kunden aus seinem Internetauftritt auf seine Qualifikation schließen.

Bitte ihn, seine Stammkunden mal nach ihrer Meinung zu seiner Website zu fragen! Damit er das, was er dir nie glauben würde, von Menschen hört, denen er vertraut!

Zeige ihm, was die Konkurrenz zu bieten hat. Spiele ein paar Beispiele durch - du holst dir bei Firma Meier einen unverbindlichen Kostenvoranschlag online, vereinbarst bei Müller&Schmidt einen Termin, ohne zu telefonieren usw.

Google Umfragen zum Thema: "Worauf achten Kunden bei...?" und vergleiche sie mit seiner Homepage!

Hör dir auch seine Argumente an! 24-Stunden-Bereitschaftsdienst - weißt du überhaupt, was das kostet??? Sowas rechnet sich für den selbständigen "PC-Doktor", der auch mal absagen kann. Oder für einen Großkonzern, der sich ein paar zusätzliche Mitarbeiter leisten kann. Für mittelständische Unternehmen ist es aber oft einfach unrentabel!

Dränge ihn nicht - gib ihm Gelegenheit, mit seinen Mitarbeitern, seiner Familie, Freunden usw. noch einmal darüber zu sprechen! Wenn er am Ende wirklich überzeugt ist, hast du gewonnen!!!

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Kommentar von jwjuele
02.02.2016, 14:52

Danke DODOsBACK, für deine Antwort.

Vor allem das Argument der Aussagekraft für ein Unternehmen im Hightechberecih finde ich sehr gut!

Für den 24h service wollte ich nur noch einmal sagen, dass ich damit keinen Vorschlag für sein Geschäftsmodell einbringen möchte, sondern, dass die Website den Kunden 24h Zugriff auf alle Inhalte seines Angebots, sowie die Kontaktmöglichkeit via e-mailformular bereitstellt. Das ist für die Bindung eines Kunden ein guter Punkt, da der Kunde zu beliebiger zeit in Aktion treten kann. Wenn es nur möglich ist während der Öffnungszeiten anzurufen, besteht die Gefahr, dass ein Kunde keinen Kontakt mehr sucht, wenn er vom Anrufbeantworter begrüßt wurde.

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Nun, vom Grundprinzip ist gute Vorbereitung und Kenntnis der Produkte deines Auftraggebers alles. Wenn der merkt das Du dich gründlich mit der Materie und seinen Leistungen beschäftigt hast, wenn Du den Markt in der Region kennst, Alleinstellungsmerkmale herausarbeitest und erklärst wie Du das zum Vorteil des Unternehmens umsetzen kann-dann hast Du den Auftrag schon halb in der Tasche. Viel Erfolg!

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