Wie geh ich mit einem beißenden Pferd um?

8 Antworten

Normalerweise würde ich hier zu Konsequenzen raten, da bewusstes Beissen und Treten absolut nicht geht.

Da du aber schreibst, er macht das speziell beim Nachsatteln und Putzen wäre ein Check vom Tierarzt angebracht, nicht dass das Pferd hernach Schmerzen hat und zu unrecht gerügt wird.

Am Besten den Reitlehrer/ Besitzer des Tieres auffordern sich das auch anzusehen um ggf. den TA drüber schauen zu lassen.

Gibt es denn beim Putzen bestimmte Stellen, wo du genau weißt, dass er gleich zwickt? Wie verhält er sich denn beim Reiten?

Meist ist es aber, grade bei Schulpferden, nur ein Unart. Die merken schnell, mit wem sie es machen können. Ich hatte in der Jugend  mal so einen Kandidaten, ein neues Schulpferd. Ich mußte den jeden Tag putzen, und wurde heftig  von ihm gebissen. Der hat dann in meiner Verzweiflung einmal (!) richtig eins aufs Maul bekommen ( nicht dass so was meine Gewohnheit wäre...) , und weil ich so bange war, dass er mich noch mal beißen könnte, habe ich seine Ohren dann nicht mehr aus den Augen gelassen. Innerhalb von 3 Tahen war er ein Verlasspferd - das einzige unter den ca 40 Pferden,  mit dem ich alleine ausreiten ging...

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@Urlewas

Das war auch das einzig richtige was du machen kannst. Mach ich auch weil ich mich garantiert nicht einschüchtern lasse. 

Voraussetzung natürlich dass das Pferd sonst nicht irgendwie krank ist oder Schmerzen hat. 

Ja und in Schulbetrieben ist das sowieso extra zu betrachten. 5 lassen sich einschüchtern, 4 ignorieren das Verhalten und 1 greift durch. Da wird das Pferd natürlich auch verunsichert. 

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Danke für die Antwort!

Sobald ich aufsitze, ist alles wieder gut. Er reagiert auf alle Hilfen und macht ganz toll mit. Probleme gibt es eigentlich nur davor. Und zwar legt er die Ohren an, schon wenn ich die Box betrete. Spezielle Stellen gibt es beim Putzen nicht. Und am schlimmsten ist es beim Nachgurten. Da hat er mich schon paar mal böse gebissen(

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@tortilas57

Oh je. Aber gut dass du dich nicht entmutigen lassen hast. Hast du gut gemacht. 

Das Pferd sollte der TA anschauen ob er speziell an der Gurtlage evtl eine Narbe, Verletzungen oder Druckstellen o.ä. hat. Dann besteht Handlungsbedarf vom Stallbesitzer/Halter. 

Ist dies sicher ausgeschlossen, kommst nicht drum herum, ihm konsequent zu zeigen, dass du dich nicht beißen lässt und dass du hier die Kommandos gibst. 

Lieber einmal was endgültig geklärt, als immer wieder von vorn anzufangen ohne Ergebnis. 

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@beglo1705

Ein Pferd, welches mal schlechte Erfahrungen beim satteln gemacht hat, bleibt oft für immer unfreundlich beim Satteln, selbst, wenn die Ursache behoben und künftig alle freundlich zunahm sind. Letzteres wird es für ein Schulpfeed nicht geben - schon, weil die Umgeschicklichkeit des Anfängers für das Pferd nicht weniger unangenehm empfunden wird, weil es keine Absicht ist...

In so einem Fall scheue dich nicht, um Hilfe zu bitten. In " unserem " Stall gibt es auch so ein Pferd; schon das Halfter drauf manchen ist schwierig, putzen erst recht, Hufe auskratzen sowieso, und satteln eine Katastrophe. Das Nahcsatreln von unten ist ebenfalls schwierig - wenn man von oben nachsagtest, ist alles gut, das Pferd ist auch super rittig. Da erspart man dem Pferd das nachgurten von unten am besten , in dem man erst von oben nachgurten - natürlich braucht man dann jemand, der beim Aufsteigen gefühlvoll gegenhält!

In dem Fall helfen sich die Reitschüler untereinander, auch, indem immer einer das Pferd ablenkt und besticht. Ist in dem Fall  in Ordnung, weil dieses (!) Pferd durch grob werden in Panik geraten würde. Es gibt kein Patentrezept für alle Pferde!

Sei so frei und sprich mit dem Reitlehrer darüber - da brauchst Du nicht denken, du würdest dich blamieren. Dies Pferd ist nicht nur für Dich schwierig - und je weniger Leute das Fachpersonal zu Hilfe holen, um so schlechter ist es für das Pferd.

Manchmal reicht schon die einfache Stallhilfe - der einfältige Mensch, der dem Pferd nur die Box mistet und Heu rein schmeißt, genießt oft als einziger das uneingeschränkte Vertrauen der Tiere. 


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Ich würde auch empfehlen, die RL/den Stallbesitzer zu fragen, bevor du alleine irgendwelche Tipps aus dem Internet probierst.

Als Pferdebesitzer/Reitschulbetreiber ist man doch der erste Ansprechpartner bei Problemen und so ist dann auch sichergestellt, dass, wenn alle dort nachfragen, einheitlich mit dem Problem umgegangen wird.

Sucht sich jeder, der mit dem Pferd Umgang hat, Hilfe im Internet und probiert dann alle erhaltenen Tipps am Pferd aus, kann möglicherweise zufällig mal etwas dabei sein, was hilft, kann aber auch das Gegenteil bewirken, dass das Pferd aufgrund der vielen unterschiedlichen Dinge sich noch ein paar andere Unarten angewöhnt.

Also, geh zu demjenigen, der für die Pferde zuständig ist und lass dir von dem helfen.

Wenn sich keiner zuständig fühlt, wäre dies für mich ein Grund, den Betrieb zu wechseln. Ich würde es nicht gut finden, wenn da jeder an dem Pferd herumprobieren dürfte, wie er mag (ohne Rücksicht auf die Ursache oder mögliche Gründe zu nehmen).

Beim Verein - dann ist es ein vereinseigenes Schulpferd? Und der zuständige Reitlehrer sollte zugegen sein, so dass Du Dich an ihn wenden kannst - dann solltest Du das am besten auch machen.

Hier weiß ja keiner, wie viel Erfahrung Du hast, ob es überhaupt gut ist, wenn Du s ein schwieriges Pferd allein putzt, und ob Dir beim nachstarren jemand helfen kann.

Prinzipiell schiebe ich beißende Pferdemäuler energisch weg. Bei Wiederholungstätern werde ich da auch recht unsanft. Wichtig ist dabei, dass Du immer schneller bist als das Pferd- schon der Gedanke ist strafbar! Dazu brauchst Du aber die Erfahrung, dem Pferd anzusehen, wenn es beißen möchte. Wenn Du diese Regung im Ansatz erkennst, reicht oft schon ein strenges  Wort. Wenn das Pferd einige Zeit keine Chance bekommt, das Maul in deine Richtung zu öffnen, gewöhnt es sich das meist bald ab. Aber Du mußt immer voll konzentriert sein - wenn es dem Pferd ab und zu gelingt, auch nur zu drohen, wirst Du der Sache nicht Herr werden können.

Viel Erfolg!

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