Wie Gegenklage des Arbeitgebers verteidigen?

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10 Antworten

Seit wann arbeitest Du denn bei dem AG? Was steht denn zu den zu leistenden Wochenstunden im Arbeitsvertrag? Erfüllst Du diesen? Musst Du nach Schichtplan arbeiten und man gibt Dir zu wenig Arbeit?

Ich halte diese Aussage, dass er Dich verklagen will, für Schwachsinn. Wahrscheinlich hat er überhaupt nicht überlegt was er da von sich gibt. Wie soll denn eine solche Klage aussehen?

Du solltest jetzt aber mal ein wenig mehr Informationen geben um hier eine klarere Antwort zu bekommen. Mir ist das alles noch zu ungenau.

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Da du schon mehr als zwei Jahre in diesem Forum bist, solltest du wissen, das du eine ausführliche und hilfreiche Antwort nur erwarten kannst, wenn du eine präzise Frage mit allen wichtigen Punkten stellst, die es einem Außenstehenden ermöglichen, deine Situation richtig zu beurteilen.

Warte erst einmal ab, ob dein Arbeitgeber seine Androhung einer Klage wirklich durchzieht. Dann kannst du immer noch darauf reagieren.

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Welche Arbeitsleistung ( Stundenanzahl ) fordert er von Dir?

Wie viele Arbeitsstunden mußt Du lt. Arbeitsvertrag erbringen? Wie lange arbeitest Du allgemein?

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gibt es einen Betriebrat ? Sonst evtl. mit Beratungshilfe selbst zum Anwalt gehen. Gewerkschaftsmitglied ? Die vertreten Dich dann auch.

Ist kein entsprechendes Werk geschuldet, gibt es keine Notwendigkeit, länger zu arbeiten. Es sei denn, Gefahr ist in Verzug, die Bude brennt.

gibt es auch bei uns eigentlich immer Arbeit genug, diese wird quasi nie fertig, weil immer neue Aufträge hereinkommen, das ist aber kein Grund.

Immer weniger Leute sollen mehr Arbeit verrichten. Das klappt nicht. Er könnte eine Ermahnung oder Abmahnung erteilen.

Du kannst eine Gegendarstellung zur Abmahnung erstellen. Bei uns gibt es immer Zusatzarbeiten, die dazu führen, daß die eigentliche Arbeit liegen bleibt

Produktion oder Dienstleistung ?

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Nimm dir einen Anwalt, der sich mit Arbeitsrecht auskennt, und lass dich erstmal beraten.

Ach ja...die Androhung einer Klage ist noch keine Klage. Tätig werden musst du erst wenn es so weit ist.

Natürlich solltest du dich vorher schlau machen, ob denn an der Aussage was dran ist.

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Wenn er klagt suchst Du Dir einen Anwalt für Arbeitsrecht und der sagt Dir wie die Chancen stehen. Solltest Du vorher starten bleiben bei Dir in jedem Fall sämtliche Kosten, sofern Du den Fall verlierst.

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Kommentar von lenzing42
14.07.2016, 10:45

In einem Arbeitsgerichtsprozess müssen beide Seiten ihre Anwaltskosten selbst tragen, egal ob man gewinnt oder verliert.

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Schau doch einfach mal in deinem Arbeitsvertrag, wie viele Stunden angegeben sind. Hast du diese Anzahl erfüllt? Dann super. Ansonsten würde ich erst einmal abwarten, ob der AG wirklich klagt. Denn er muss erstmal einen Anwalt beauftragen und die Kosten erstmal bei Gericht vorstrecken. Sobald du eine Klage im Briefkasten hast, kannst du immer noch einen Termin bei einem Anwalt vereinbaren. Bloß nichts übereilen. Viele Dinge lassen sich (kostengünstig) auch außergerichtlich klären.

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Einfach auf seine Klage warten und damit gehst du dann zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht ... 

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Deine wöchentlichen Arbeitsstunden sind in deinem Vertrag vermerkt. Hast du diese Stundenanzahl erfüllt? Dann kann er dir nichts.

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Lass ihn klagen.

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