Wie gegen Telefonterror, unter dem Deckmantel der Fürsorge, entgehen oder entgegnen?

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8 Antworten

Verständnis aufbringen ist grundsätzlich richtig. Und es ist auch verständlich, dass sich die KM telefonisch zu eurem Kind erkundigen möchte. Ihr teilt euch beide das Sorgerecht und euer Kind wird sicher unter dem Stress, den ihr beide habt, leiden.

Dennoch scheint es mir, dass du da keine deutlichen Grenzen setzt, sondern lediglich genervt bist. Wenn diese Anrufe ausschließlich dem Stress machen dienen, würde ich diese Grenzen deutlich setzen, sonst ist das "wird schon" tatsächlich unwahrscheinlich. 

Interessant wäre zu wissen, wie eure Gespräche diesbezüglich gelaufen sind. Was sagt deine Ex-Frau zu diesen Vorwürfen?

Wenn ihr eine Umgangsvereinbarung habt, dann fordere sie auf, sich auch daran zu halten. 

Verhindern kannst du Anrufe, Mails und SMS nicht. Aber du kannst aufhören, außerhalb der Vereinbarung darauf zu reagieren.

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Kommentar von jenshiller
01.08.2016, 13:25

Moins Maximus,

erstmal vielen Dank für die Beleuchtung aus einer ganz anderen Richtung. Solch Antworten sind wichtig, sie erweitern den Horizont oder korrigieren mal den Blickwinkel.

Wie laufen solch Telefonate/Mails ab?

Sie:" Wie gehts dem Kind?2

Ich: "Gut, die dicke Beule heilt ab."

Sie: "Welche Beule?

Ich: Ich habe dir per Messenger, SMS und Mail geschrieben, dass das Kind beim Sport gegen die Kletterstange gerannt ist. ich saß beim Doc., als ich dir schrieb."

Sie: "Habe ich nicht bekommen."

Nun, darauf reagiere ich nicht mehr, also, sie zum JA, der KV informiert mich nicht.

JA: "Bitte wenden Sie sich an die Familienpflege etc."

Ich: "Hallo Familienpflege, siehst du bitte, Ausdrucke der Mails, SMS und Messenger, alles Screenshots".

Familienpflege:"aha, sie müssen miteinander reden".

Sie: "Ja, genau, du redest nicht mit mir."

Ich: "Ich habe dir geschrieben, du hast nicht reagiert, du bist grob im Bilde, Kind gesund, reicht doch."

Ehrlich, die Zeit die ich da aufwände kann ich besser nutzen :-(

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Hi! Leider kenne ich keine diesbezüglichen Paragraphen, aber meiner Meinung nach dürfte ein angemessener Informationsaustausch über das Kind keinesfalls als Stalking ausarten. Ein Tag pro Woche sollte da doch wirklich als Maximum genügen, denn soviel Neues wird wohl kaum bei euch passieren, um ihrerseits tagtägliche Anfragen zu rechtfertigen.

Dass ihr euch faktisch voneinander getrennt habt, sollte zudem Grund genug dafür sein, eben keinen ständigen Kontakt mit der Ex zu wollen. Notfalls würde ich das auch über einen Anwalt laufen lassen, wenn sich die lieben Behörden mal wieder besonders weltfremd und unfähig präsentieren... Alles Gute!!!

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Kommentar von jenshiller
28.07.2016, 20:26

Ach, der Informationsaustausch ist doch ganz normal. Ich rede auch 5h mit der KM, wenn es nötig ist.

Die Fürsorge ist eher der Deckmantel für Beschimpfungen der KM. Sie ruft an, fragt wann sie das Kind sehen kann. Dann sage ich ihr halt, wie der Sachstand ist (ist doch ganz verschieden, mal ist das Kind erfreut, mal angenervt) und dann gehen die Schimpftiraden los.

Allein heute 9 Anrufe mit unterdrückter Nummer.....ja, es können auch andere Anrufer gewesen sein...aber immer phasenweise?

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Schaff dir ein zweites Handy an, schalte das erst auf lautlos und schau zwei bis dreimal am Tag drauf, ob was Wichtiges war.

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Kommentar von jenshiller
28.07.2016, 20:31

......hab ich....na zwei, drei Tagen schickt sie nen Dreizeiler ans Jugendamt.

Also, wieder hin....Rückinfo: "ach so, na wir müssen ja tätig werden" und fertig. Das geht ale drei, vier Monate so, seit Jahren.

Meditation, Familienfürsorge.....alles durch...

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Die Mutter hat das Kind dieses Jahr nur ein einziges Mal gesehen? Habe ich das richtig verstanden??

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Kommentar von gnarr
29.07.2016, 11:05

das hat er so gesagt. die würde ich eiskalt fallen lassen.

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Kommentar von jenshiller
01.08.2016, 13:46

Jo, einmal.

In den anderen Jahren max. 5mal.

Kein Elternabend, kein Schulfest, kein Chorkonzert und alle Eltern wissen, wie *hüstel* lästig und langweilig solch Termine sein können.

Kein Sandwichverkauf für Trainingsanzüge, keine supitollen Termine am Sonntagmorgen...

Von daher seilt sich das Kind auch immer mehr von der KM ab, zumal ich seit Jahren eine Lebensgefährtin habe und wir hier friedlich ein gemeinsames Leben haben.

Am besten ist es, wenn sich die KM nicht meldet. Dann läufts. Das Kind hat immer die Möglichkeit die KM anzurufen oder anzusimsen. Das macht sie nicht, jedoch simst die KM stellenweise, wie sehr sie das kind vermisst....was auch für das Kind zu den o.g.Sachverhalten passt....:-(

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Kommentar von TygerLylly
08.08.2016, 21:53

Ich würde ihr knallhart sagen, dass die sich künftig nur über Mail erkundigen soll und falls das nicht klappt, gehst du denn juristischen Weg (den ich dann auch einschlagen würde). Oder du schreibst ihr jeden Sonntag per Mail einen Bericht, was in der vergangenen Woche Nennenswertes passiert ist. Evtl. Rückfragen werden mit dem folgenden Bericht beantwortet. Ohne genaues zu wissen frage ich mich dennoch, ob die Gute psychisch ganz aufm Damm ist...

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Egal bei wem das Kind nach der Scheidung lebt, für die andere Person ist das immer mit ungeheuren Entbehrungen, Verlustängsten, schlechtem Gewissen und Trauer verbunden. Ich kann die KM durchaus verstehen - auch wenn es Dir zuviel wird und Du gerne eine Regelung haben möchtest. Auch zu verstehen!

Der Kontakt zur KM ist marktüblich? Was soll das genau heißen? Die einzige Möglichkeit, die Du hast, ist die, mit der Mutter vernünftig zu reden und einen Kompromiss zu finden. Vielleicht könnt Ihr feste Zeiten vereinbaren, an denen Ihr Euch austauscht.

Ist Eurer Kind denn auch mal bei der Mutter?

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Kommentar von jenshiller
28.07.2016, 20:30

Hallo Elke,

grundsätzlich stimme ich dir zu. Eine Trennung ist immer unschön.

Dafür hat das betreuende Elternteil ebenso massive Einschränkungen. Kombi statt Motorrad, Elternabend statt Treff mit Freunden und beim Sport daneben sitzen und sich langweilen, statt selbst auf der Piste zu sein.

Der Unterhalt deckt nicht ansatzweise die Hälfte der realen kosten ab, wenn man nicht wie armes Schneiderlein lebt.

Ach ja...und überhaupt.

Darüber beschwere ich mich nicht. Ich beschwere mich auch nicht, dass die Trennung von der KM aus ging, als das Kind 1Jahr alt war.

Das ist alles okay.

Das Kind wurde in diesem Jahr 1!mal besucht, für 3Stunden und dann auch noch früher abgegeben.

Mal ehrlich, worüber reden wir...?

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Für welchen Notfall mußt Du denn zu erreichen sein?

Lass bei Deinem Netzbetreiber ihre Nummern sperren und gut ist.

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Wie wäre es, wenn du etwas auf sie zugehst, und ihr euch einmal wöchentlich per Telefon austauscht? Immer einen festen Termin, Mittwoch 19 Uhr oder sowas.

Ich denke, das kann man auch von dir als KV erwarten und ist im Sinne der Erziehung eures Kindes. 

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Kommentar von jenshiller
28.07.2016, 20:34

*lach*

Sorry, ich lache nicht über dich.

Schmalz, ich gehe gar einmal die Woche mit der KM ins Restaurant, quatsche mal und erzähle ihr Storys des Kindes. Die kosten übernehme ich problemlos. Das wäre ein Traum.

Problem ist, dass mündliche Absprachen nicht eingehalten wurden. Klar, dazu gehören 2.

Wer schreibt, der bleibt und ich möchte auch, dass das Kind sich später eine ureigene Meinung bilden kann, über das, was damals passierte.

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 mach eine umgangsvereinbarung, die alles klar regelt:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite we von fr-mo

- hälftige ferien und feiertage, drei wochen sommerferien.

schick der km das zu mit bitte um unterzeichnung und dann arbeitet ihr nach dieser vereinbarung. mails kann man lesen, eventuell beantworten, telefonate kann man stumm stellen oder die nummer an tagen wo man nix hören will, einfach auf die ignoliste setzen. dann ist der kontakt eingeschränkt.

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Kommentar von jenshiller
28.07.2016, 20:55

*heullach*...gnarr, egal ob du m oder w bist, ich mag ein Kind mit dir :-)

Das o.g. haben wir, ausgearbeitet von mir, mit dem Jugendamt abgestimmtm der KM vom Jug.-Amt übergeben worden.

Unterschrift drunter, fertig....Ergebnis....? Nichts....:-((

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Kommentar von Menuett
30.07.2016, 21:51

Ist Dir bewusst, dann kein Richter 2-3 Nachmittagen mit einer Übernachtung in der Woche zustimmen würde?

Das Kind hat Freunde, Hobbies u.ä.. Das wäre bei diesem Rhythmus nicht mehr möglich fürs Kind normale Beziehungen zum Umfeld zu haben.

Da spielt kein Richter mit.

In der Woche ohne Umgang einen Nachmittag, vielleicht noch mit Übernachtung - das ist das höchste der Gefühle.

Wenn schon dann ein richtiges Wechselmodell - da leben die Exen aber auch nicht weit voneinander entfernt.

Mal abgesehen davon - wie soll man das neben der Arbeit denn auch noch wuppen?

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