Wie gegen Depression ankämpfen?

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6 Antworten

du solltest in Erwägung ziehen dich längerfristig therapieren zu lassen denn alleine und selbst mit Internet kommste da nicht raus.

Deine Depressionen werden höchstwarscheinlich durch 1000 Gedanken die in deinem Kopf kreisen verursacht.
Du denkst ständig an die oben aufgeführten Sorgen Probleme usw.
Irgendwann sagt dann der Kopf "STOP" ich kann nicht mehr.
Damit bist du auch nicht mehr in der Lage vernünftige Entscheidungen zu treffen. Wenn du all diese Gedanken aber nicht stoppen kannst kommste davon aber auch nicht los.
Zumindest hast du schon einen wichtigen Schritt gemacht, du fragst um Hilfe.

Der nächste Schritt wäre einen Arzt aufsuchen, kann auch Hausarzt sein der dir eine Therapie bei eineem Psychologen verschreibt. Du kannst aber auch sofort einen Termin bei einem Therapeuten aus machen.

Dann gilt es dort alle deine Gedanken durchzusprechen und zu versuchen die als im Moment gegeben und kurzfristig nicht änderbar zu akzeptieren.
Wenn du das geschafft hast wird dein Kopf wieder frei für den Alltag und anderen wichtigen Sachen.
Dann vierlierste so nach und nach auch deine Depressionen und dein Leben wird sich grundlegend verbessern.

Wünsch dir alles Gute

Hat dich die Alkoholabhängigkeit immer noch im Griff oder bist du davon schon weggekommen? Das ist auf jeden Fall der erste und absolut notwendige Schritt.

Mit dem Alkohol betäubst und unterdrückst du nur deinen empfundenen Schmerz. Allerdings funktioniert das nur kurze Zeit, schon nach einer recht kurzen Gewöhnung baut dein Körper eine hohe Toleranzgrenze für Alkohol auf und schafft es dann nicht mehr ohne Alkohol klar zu kommen. Dann brauchst du diesen Rausch, um dich überhaupt noch "normal" zu fühlen. Dein Gehirn hat sich an die Droge gewöhnt, die schmerzliche Gedanken mit künstlich herbeigeführter "Sorglosigkeit" überdeckt. Doch das löst keines deiner Probleme und es führt auch nicht dazu, dass du mit dir selber besser klar kommst. Im Gegenteil: anstatt über deine Probleme nachzudenken und zu versuchen, eine Lösung zu finden oder herauszufinden, was dir bei der Bewältigung hilft, vernebelt der Alkohol deinen Geist. Wenn du dann "auf einmal" mit dem Alkohol aufhörst, bricht alles über dich hinein, da du "auf einmal" wieder klar denken kannst Da du dich gleichzeitig wieder an den Zustand des Nüchtern-Seins gewöhnen musst, kann diese Phase des Entzugs sehr hart sein. Aber sie ist deswegen hart, weil du dich deinen Problemen stellst und nicht mehr vor ihnen davonläufst. Kurzfristig ist es vielleicht unangenehm und schmerzhaft, mittel- und langfristig ist es aber der einzige und genau richtige Weg. Nach einigen Tagen oder Wochen des Entzugs sind die allermeisten heilfroh, dass sie es endlich hinter sich gebracht haben und verspüren einen großen Tatdrang, endlich auch ihre anderen Probleme anzupacken. Je länger man sich an eine Droge gewöhnt hat, desto schwerer ist der Entzug. Aber das bedeutet anders rum auch, so einfach wie heute aufhören wird es nie wieder, mit jedem Tag mehr wird es schwerer.

So blöd sich das jetzt anhört, mal ganz abgesehen von dem Alkohol (der bei übermäßigem Konsum fast jedem Menschen Depressionen bringt) ist es auch einfach dein Alter, das für viele so dermaßen pessimistisch und schwierig ist. Du bist in einem Alter, in dem sich sehr viele überfordert und verloren fühlen, das ist ganz normal, insbesondere mit einer schweren Vergangenheit und wenn das bisherige Leben nicht so gelaufen ist, wie man sich das einmal vorgestellt hat. Du musst eben für dich selbst herausfinden, welchen Schritt du als nächstes gehen kannst, um wieder voranzukommen. Überhöhte Erwartungen, dass innerhalb eines Tages wieder alles wie früher wird, können nur scheitern und lassen dich dann mit dem Gefühl des Versagens zurück. Wenn du dir dagegen kleine Schritte setzst und erstmal kleinere Erfolge hast, solltest und musst du darauf stolz sein und realisieren, dass allein ein Weiterkommen zählt. Denn wenn du kleine Erfolge nicht wertschätzst, weil du denkst, es bringt nichts gegenüber deinem Berg von Problemen, schaffst du dir nur selber Ausreden fürs Nichtstun und kommst nie voran.

Menschen, die während der Jugend eine lange depressive Phase hatten, haben häufig eine falsche Vorstellung vom "glücklich-sein" der anderen Erwachsenen. Absolute Sorglosigkeit wie im Kindesalter gibt es bei Erwachsenen nicht, das wäre fast schon "gestört". Sorgen um die Zukunft sowie ständige Gedanken um Verantwortung gehören zu einem "erwachsenen" Denken nun mal dazu. Problematisch im Sinne einer vermutlichen Depression ist es nicht, wenn man aufgrund von realen Problemen eine Zeit lang unzufrieden und ggf. ruhelos ist, sondern erst, wenn man wegen unlösbaren realen Problemen dauerhaft unglücklich ist oder wegen eigentlich nicht wichtigen (eingebildeten) Problemen unglücklich ist. Unglücklich-Sein, weil man mit seinem eigenen Handeln und der daraus resultierenden derzeitigen Situation unzufrieden ist, ist meistens nicht krankhaft, sondern es ist ein Mechanismus deines Gehirns, der dir signalisiert, dass sich dringend etwas ändern muss. Wenn man diesen nicht ernst nimmt, ignoriert oder überdeckt (z.B. durch Alkohol), erreicht man genau das Gegenteil und es wird schlimmer.

Du scheinst es wirklich zu versuchen, dich aus dieser negativen Phase wieder zu befreien, aber du redest so, als wären die psychischen Zwänge, die du dir selbst unbeabsichtigt antrainiert hast (Alkoholismus, niedriges Selbstwertgefühl, Antriebslosigkeit etc.), Sachzwänge. Allerdings finden diese Dinge einzig und allein in deinem Kopf statt und sind nicht etwa in Stein gemeißelt. Wenn DU diese Dinge änderst und einfach anfängst, voran zu schauen und vorwärts zu gehen, anstatt dauernd im Sumpf der angeblich unumkehrbaren aus der Vergangenheit stammenden Probleme zu versinken und alle deine Gedanken darum kreisen zu lassen, gelten diese "Zwänge" nicht mehr. Das Gehirn ist schließlich auch nur ein Organ mit Fähigkeiten und Anfälligkeiten, die aus dem Gleichgewicht geraten können, die aber auch wieder ins Gleichgewicht gebracht werden können.

1. Therapie machen falls du nicht alleine los kommst! Hausarzt gehen und sagen.

2. Sich Gedanken machen was du machen möchtest.

3. Alle Papiere: Zeugnisse etc. an der Hand haben falls welche fehlen dann um Kopien bitten. Ab zum Arbeitsamt und sondieren wo die was tun können.

4. Sie werden wohl Unterstützende Leistungen beziehen. Einfach mal schauen ob es nicht irgendwo ein 400 Euro Job gibt, wie zum Beispiel putzen, Zeitung austragen etc. vielleicht haben sie auch etwas gelernt was sie anwenden können in einem Beruf. das hilft das man mehr Selbstwert Gefühl wieder bekommt und man bekommt es zwar angerechnet auf die Sozialleistugen aber nicht alles so hat man etwas mehr Geld in der Tasche.

5. Nicht mehr Kriminell werden! Es gibt keine Entschuldigung ausser wenn man am Verhungern ist! Die Opfer leiden unter ihren Taten und sie müssen beweisen das sie etwas Gelernt haben aus a ll dem!

6. Sich aus allen Schwierigkeiten raus halten mit den sogenannten alten Freunden keinen Kontakt mehr eher probieren ob ehemalige Freunde noch etwas mit ihnen zu tun haben wollen.

7. Den Großeltern Danken und dies auch sagen und meinen ohne irgend welche Versprechungen!

8. Falls diese Hilfe benötigen auch ihnen etwas Helfen ohne von Therapie zu lassen!!! Das schafft Vertrauen!

Sie sind noch nicht ganz unten sie haben diese Liebe Menschen und Menschen in diesen Forum die ihnen Antworten!

Also Kopf hoch und Angepackt falls sie auf Dumme Gedanken kommen wäre es hilfreich das sie sich mal vorstellen was ihre Opfer empfunden haben und es zu lassen! Wieder Schritte in ein besseres Leben zu machen. Leben bedeutet nicht das man immer Glücklich ist und alle Schwierigkeiten verhindern kann aber es gibt einem die Freiheit das richtige zu tun!

In diesen Sinn gute Besserung auch sie sind ein Wertvoller Mensch!

Liebe Grüße,

Jürgen

Hallo, wie können wir dir Helfen?

Es ist doch dein Leben und es muss von dir gelebt werden. Du hast doch noch dein ganzes Leben vor dir. Zurückschauen kannst du mit 50 mal sehen wo du dann bist.

Gegen Depressionen gibt es Hilfen. Diese musst du Suchen und Annehmen!

Und hör Bitte auf, dir selber Leid zu tun!

Nimm dein Leben wieder auf. Mach eine Therapie und fahr zu einer Reha. Das ist ein Anfang und dann Schritt für Schritt weiter!

Hast du nicht mal darüber nachgedacht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Ich würde entweder mit einer Therapie anfangen oder mit einer Bezugsperson ( Eltern ) darüber sprechen. 

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