Wie gefährlich ist rauchen wirklich?

...komplette Frage anzeigen
Support

Liebe/r Lilodo,

bitte achte doch in Zukunft darauf, Deine Frage aussagekräftiger zu formulieren und nutze das Beschreibungsfeld, um zu erklären, worum genau es Dir geht. Du erhöhst so die Chance auf hilfreiche Antworten.

Herzliche Grüße,

Karina vom gutefrage.net-Support

11 Antworten

e kaum oder nicht mehr vorhanden altert und erkrankt man schneller. [38]

Das Sterberisiko steigt innerhalb von 20 Jahren um 56 %, wenn man sich wenig bewegt, um 52 % durch Rauchen, um 31 % durch schlechte Ernährung und um 26 % durch viel Alkohol.[39]

Je früher das Rauchen beginnt, desto größer das Risiko eines früheren Todes – erst nach 15 Jahren Abstinenz vom Rauchen ist das Risiko eines Todes aufgrund von Herzgefäßerkrankungen wieder so gering wie bei Menschen, die noch nie geraucht haben. Insgesamt ist das Risiko einer Erkrankung bzw. des Todes infolge Rauchens abhängig von:

* der Zahl der täglich gerauchten Zigaretten
* der Dauer des regelmäßigen Rauchens
* dem Einstiegsalter und
* der Rauchtechnik (Anzahl der Züge, Stummellänge, Inhalationstiefe und -dauer).

Siehe auch: Todesursache Gehirn

Die Berliner Charité fand in einer Studie Hinweise darauf, dass Raucher in manchen Gehirngebieten weniger Graue Substanz besitzen als Nichtraucher.[40] Höhere Neigung zum Selbstmord

Raucher neigen statistisch gesehen deutlich häufiger zum Selbstmord als Nichtraucher. In einer Studie[41] war das Risiko für einen Selbstmordversuch für regelmäßige Raucher vier Mal höher als bei Nichtrauchern. Bisher ist noch völlig unklar, ob Rauchen die Folge oder die Ursache der erhöhten Suizidneigung ist oder ob beides auf eine andere, gemeinsame Ursache zurückgeht. Forschungsgeschichte

Noch im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts zählte Lungenkrebs zu äußerst seltenen Krankheiten, doch seine Häufigkeit nahm immer mehr zu. Vermutete man zuerst noch alle möglichen Ursachen wie Luftverschmutzung, Bakterien oder Giftgaseinsätze im Ersten Weltkrieg, so beobachtete man mehr und mehr, dass vor allem Raucher von Lungenkrebs betroffen wurden.[42]

Der Terry-Report (erschienen 1964 in Washington, US Dept. Health,Educ.,Welfare, Publ. 1103) lieferte schon den ersten toxikologischen und somit wissenschaftlich sicheren Beweis dafür, dass Zigarettenrauchen zu einem deutlich erhöhten Auftreten von Lungentumoren (-krebs) führt. Auch Kehlkopf-, Mundhöhlen-, Speiseröhren-, Blasen- und Pankreastumore können vom Tabakrauch erzeugt werden.

Als der Terry-Report erschien (1964 in Washington, US Dept. Health, Educ., Welfare, Publ. 1103) und die Schädlichkeit eingeatmeten Teerkondensates für Straßenbau- und Fabrikarbeiter sowie Raucher bekannt wurde, gaben viele Ärzte in Großbritannien das Rauchen auf. Zur gleichen Zeit, von 1953 bis 1965, lief jedoch bereits eine Langzeitstudie über die Anzahl der Todesfälle. Das Ergebnis zeigte, dass die Zahl der lungenkrebsbedingten Todesfälle bei 35- bis 64jährigen Männern in Großbritannien um 7 % stieg – die der Ärzte sank im gleichen Zeitraum um 38 %. Von fünf Nichtrauchern erreichte einer nicht mehr das Rentenalter – von Rauchern (Zigarettenkonsum: 25 Stück täglich und „auf Lunge“) hingegen zwei.

Zusätzlich gefährdet waren untersuchte Raucherinnen, die die Antibabypille nahmen: Sie erkrankten achtmal häufiger an Schlaganfall, Thrombose und Herzinfarkt. Bei schwangeren Raucherinnen wurde zusätzlich die Plazenta weniger durchblutet, so dass die Leibesfrucht weniger Nähr- und Sauerstoff enthielt. Das Risiko einer Fehl- bzw. Frühgeburt wurde bei einem Konsum von 20 Zigaretten täglich doppelt so groß wie das der Nichtraucherinnen, und das Geburtsgewicht der Säuglinge fiel um durchschnittlich 200 g. Die schulischen Leistungen elfjähriger Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht hatten, lagen so zum Beispiel im Durchschnitt etwa drei Monate zurück gegenüber den nicht derart vorgeschädigten Kindern.

1986/87 wurden in den USA und Großbritannien weitere umfangreiche Behördenberichte über die Schädlichkeit von Zigarettenrauch vorgelegt. Demnach ist das Risiko, durch Passivrauchen an Lungenkrebs zu erkranken, für den/die nichtrauchende/n Partner/in von rauchenden Ehepartner/innen zwei- bis dreimal so hoch wie das durchschnittliche Risiko für Nichtraucher. Statistisch gesehen wird von 1000 jungen Männern, die rauchen, einer ermordet. Sechs davon kommen durch Verkehrsunfälle ums Leben, aber 250 sterben an Folgeschäden und -krankheiten des Rauchens. Die Lebenserwartung sinkt also pro Zigarette um zirka 15 Minuten, d. h., bei 20 Zigaretten täglich hat man eine um fünf Jahre kürzere Lebenserwartung, bei 40 täglich etwa acht Jahre weniger. Mitte der 1990er Jahre wurde schließlich der Nachweis erbracht, dass das Benzo[a]pyren im Tabakrauch das Gen p53 beschädigt, das für die Reparatur von Defekten in der DNA zuständig ist und dadurch vor Krebs schützt. Damit war neben Forschungsergebnissen durch Statistiken und Tierversuchen auch der direkte kausale Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs belegt. Statistiken Jugendliche Raucher

In Deutschland liegt der Anteil der jugendlichen Raucher bei 15,4 Prozent[43], in Kalifornien im Gegensatz dazu bei nur ungefähr 8 Prozent. Das durchschnittliche Einstiegsalter für das Zigarettenrauchen liegt in Deutschland bei 13 Jahren. Laut einer österreichischen Studie führt ein früher Beginn zu einem besonders hohen Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.[44]

Zigarettenautomaten, die neben einigen anderen Ländern auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz und Italien üblich sind, vereinfachen den Erwerb von Zigaretten durch Kinder und Jugendliche. Die seit 1. Januar 2007 vorgeschriebene Alterskontrolle bei Zigarettenautomaten mittels Chipkarte soll den Tabakkonsum von Kindern jedoch einschränken. Zigarettenjahresverbrauch pro Einwohner in Deutschland

Pro Tag werden in Deutschland zirka 305 Millionen Zigaretten geraucht. Das entspricht zirka 1350 Zigaretten pro Einwohner und Jahr.[45] Anteil der Raucher in Deutschland

Anteil der Raucher in Deutschland nach Alter und Geschlecht.[46] Alter Männer Frauen 18–19 53,7 % 48,4 % 20–29 47,4 % 42,6 % 30–39 49,1 % 41,0 % 40–49 40,1 % 30,9 % 50–59 31,1 % 19,7 % 60–69 18,3 % 12,0 % 70–79 16,3 % 10,0 %

Durch EG-Gesundheitsminister wurden innerhalb der EG auf Zigarettenpackungen und anderen Tabakwarenverpackungen größere und dringendere Warnhinweise wie etwa „Rauchen kann tödlich sein“, „Rauchen lässt Ihre Haut altern“ oder auch „Rauchen kann zu einem langsamen und schmerzhaften Tod führen“ eingeführt. Desgleichen wird darauf hingewiesen, dass Rauchen sehr schnell abhängig mache und man deshalb gar nicht erst anfangen sollte.

kommt drauf an wie oft, gelegentlich schadet es sicher nicht aber wenn du wie ein junkie dir jeden tag ne halbe schachtel rein ziehst dann ist es sehr ungesund

Das was man sich über Rauchen erzählt stimmt zum teil schon.. das gefährt nicht nur den raucher auch die passiv raucher und die Ozonschicht. Aber es muss nicht sein das du direkt lungenkrbs bekommst. Du kannst auch 60 Jahre auch und dir passiert nichts..

Das findest Du auf http://www.aerzteinitiative.at/Jugend1.htm von Fachärzten allgemeinverständlich beantwortet. Wenn Du es noch genauer wissen willst, musst Du auf die Raucherseite schauen

außer dass es krebs verursacht , deine lungen schädigt, gelbe zähne macht und du früh sterben wirst, nichts weiter

beamer05 06.10.2010, 19:14

doch, es macht auch ein paar Gefäßschäden, Raucherbeine, Schlaganfall, Herzinfarkte etc., aber macht ja nix, Kasse zahlt...

0

Extrem. Für allem für Kinder in der Wachstumsphase.

Die Gefährlichkeit des rauchens ist hinlänglich dokumentiert. Die Gefahren sind nicht zu unterschätzen.

sehr gefahrlich man kann an krebs sterben wenn man weiter raucht und man lebt nich so lange wie die nichtraucher

Lebensgefährlich!

Mein Opa, meine Mutter und mein bester Freund haben sich totgeraucht und sind viel zu früh gestorben.

Nicht so gefährlich wie Auto Fahren.

Ne also, du stirbst nur nach n'parr Jahren , sonst is aber nix dabei ;)

Was möchtest Du wissen?