Wie gefährlich ist Malaria noch?

5 Antworten

Malaria ist nach wie vor sehr gefährlich. Insbesondere wenn sie zu spät erkannt wird. Sie tritt hauptsächlich in den Tropen auf, war aber früher auch in Europa heimisch. Im Sommer können infizierte Moskitos durchaus per Fluggepäck in Europa eingeschleust werden und dort Menschen infizieren. Solche Fälle hat es in den vergangenen Jahren in Deutschland gegeben. Interessant ist auch, ob es im Rahmen des Klimawandels dazu kommen wird, das die Krankheit auch in Deutschland wieder heimisch wird.

Auch heute noch sterben wohl die meisten Menschen, die an tropischen Krankheiten leiden, an Malaria. Das liegt aber hauptsächlich an der schlechten medizinischen Versorgung mancherorts. Als "gut" versicherter Insasse dieser Republik, wirst Du Dir weniger Sorgen machen müssen. Trotzdem: Im Urlaub Feuchtgebiete und Flußufer in den Tropen meiden.

Pro Jahr sterben schätzungsweise eine Million Menschen an Malaria. Sie ist daher nach der TBC die gefährlichste Infektionskrankheit. Allerdings könnten die meisten gerettet werden, wenn eine ausreichende medizinische Versorgung zur Verfügung stünde.

Der Tropenreisende sollte sich je nach BEdarf mit Expositions- und Chemoprophylaxe schützen. Expositionsprophylaxe bedeutet Schutz vor den Stichen der malariaübertragenden Anophelesmücke. Chermoprophylaxe heißt, dass sich die Erreger nach einer Infektion nicht im Körper vermehren können. Jede Prophylaxe bedeutet für sich etwa 90% Schutz, in Kombination also 99%. Welche Prophylaxe für eine Reise erforderlich ist, erfährst du von einem Arzt für Reise- oder Tropenmedizin oder vom Tropenmedizinischen Institut.

Es stimmt das Malaria sehr gefährlich ist, aber man kann es behandeln. In meiner langjährigen Erfahrung vor Ort habe ich die Erfahrung das von den in Afrika an Malariatod registrierten Verstorbene eine Vielzahl aus ganz anderen Gründen gestorben sind, weil hier alle Beschwerden ohne vernünftige Tests als Malaria behandelt werden, u.a. Lungenentzündung, Diabetes, Amöbenruhr... Leider gehen Afrikaner oft erst in die Klinik, wenn es schon zu spät ist, viele sterben auch an der Austrocknung, da nicht auf zusätzliche Flüssigkeitszufuhr bei Durchfall und Erbrechen geachtet wird. Hier würde Aufklärung und Information der Menschen viel helfen. Leider gibt es nicht soviel Informationen über Malaria, wie man auch aus den Posts hier im Forum erkennen kann. Die Pharamzeutische Industrie freut sich jedenfalls.

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