Wie gefährlich ist es, Cannabis zu Vaporisieren?

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5 Antworten

Ein Vaporizer setzt die aktiven Inhaltsstoffe aus Pflanzenmaterial durch kontrolliertes Erhitzen ohne Verbrennung frei. Die für die komplexe Wirkung von Cannabis verantwortlichen Substanzen (Terpene, Terpenoide, Flavanoide und Cannabinoide) werden durch entsprechende Temperaturen zwischen 150 und knapp 230 Grad extrahiert und mit der Atemluft aufgenommen. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt die Temperatur auf max. 200°C ein. Dabei entstehen definitiv keine (potentiell) schädlichen Oxidations- und Verbrennungsprodukte.
Unsere Lunge ist grundsätzlich nur für die Aufnahme von Luft (Stickstoff und Sauerstoff) konzipiert. Alles, was darüber hinausgeht, wie Staub (Feststoffe) oder Dampf (wie bspw. erhitztes THC) werden als Fremdkörper betrachtet und sorgen für die Auslösung von Abwehr- und Reinigungsreaktionen des Körpers. Die Inhalation von THC löst eine starke Schleimproduktion der Lunge und fast immer kurzes, starkes Husten aus.
Nun könnte man denken „Das kann nicht gesund sein“ – so pauschal lässt sich das aber nicht behaupten. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zu dem Thema, aber keine wissenschaftlich fundierte Studie beweist, dass es der Lunge schadet – eher im Gegenteil. Abgesehen von den pharmakologischen Eigenschaften der Cannabinoide sorgt die vermehrte Schleimproduktion für eine Reinigung der Lunge; Asthmatiker profitieren darüber hinaus noch von einer Erweiterung der Atemwege, was akute und chronische Asthmabeschwerden deutlich lindern kann. Auch bei gesunden Menschen kann durch die Bronchienerweiterung die Sauerstoffaufnahme verbessert werden.
Neben der „sauberen“ Art des Konsums spielt auch die Effizienz der Vaporizer eine Rolle. Im Vergleich zum Rauchen lässt sich mit einer deutlich geringeren Menge an Material die gewünschte Wirkung erzielen. Des Weiteren lässt sich der Effekt besser regulieren, da Wirkstoffe über einen längeren Zeitraum abgegeben werden und Effekte sanfter und ausgewogener eintreten.
Wer Wert auf ein vollkommen reines „Dampferlebnis“ legt, der kann einen Wasserfilter anschließen, welcher feinste Schwebteilchen des Pflanzenmaterials herausfiltert – eine reinere Konsumformform gibt es, zumindest was die Inhalation betrifft.

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Kommentar von Nidaimee
01.07.2016, 18:28

Danke, wie sieht es mit Psychosen und Sucht aus?

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Kommentar von CleanLife
01.07.2016, 19:24

Beides wird durch das vaporizieren ausgelöst, erst die Sucht und bei stärkeren Konsum eine psychose. Es kann auch sein dass du danach das Verlangen spürst, noch härtere Drogen spritzen zu müssen.

Ich empfehle dir, es einfach sein zu lassen! Gibt doch so viele andere Sachen im Leben die Spaß machen :)

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Man kann nicht von "Gefährdungspotenzial" sprechen, wenn Du einmal im Monat ein wenig Cannabis vaporisierst, aber zuvor alles Wissenswerte zu Cannabis gelesen hast, was sich in Taschenbuchform bringen lässt. Google "Rauschzeichen".

Der richtigen Gebrauch von Cannabis zu erlernen ist eine Angelenheit persönlicher Reife und Selbstverantwortung nach der Pubertät.

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Es ist genau wie wenn du ein Kaugummi kaust abgesehen davon wird man niemals von 0,1g im Vaporizer high also zumindest ich nicht

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Kommentar von Nidaimee
02.07.2016, 01:14

Ist denke ich bei jedem unterschiedlich :) So richtig weghauen will ich mich nicht

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Inwiefern sollte das gefährlich sein? bleibt ja nur noch das Risiko einer Psychose, falls diese den schon in dir schlummert.

Aber die Psychose kann auch durch Alkohol Konsum ausgelöst werden.

0.1g/Monat ist nicht bedenkenswert.

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um einiges weniger schädlich als das rauchen.

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