Wie gefährlich ist das Impfen nun?

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10 Antworten

Impfen ist nicht gefährlich, Nicht-impfen indes sehr.

Hetze gegen und Panikmache vor Impfungen ist im Internet leider an der Tagesordnung, mit der Realität hat diese Propaganda allerdings nichts zu tun, im Gegenteil.

Impfungen sind eine der größten Errungenschafen der modernen Medizin und haben Millionen Leben gerettet. Die Pocken wurden dadurch vollständig ausgerottet, Polio auch schon fast. Keuchusten, Masern und Co. früher eine durchaus häufige Todesursache unter Kleinkindern gibt es fast nicht mehr. 

Wie bei jedem Medikament besteht auch bei Impfungen das Risiko einer negativen Reaktion, die mitunter gefährlich sein kann. Im Verhältnis zu den durch die Impfungen verhinderten Krankheiten sind diese Reaktionen allerdings absolut vernachlässigbar.  

Ein Punkt der dabei immer wieder angesprochen wird sind die in Impfungen eingesetzten Adjuvanzien. Z.B. ist eine Standardaussage der Impfgegner, dass das in Impfungen enthaltene Quecksilber problematisch sei. Die Aussage ist nicht unhilfreich, denn sie zeigt dass derjenige der sie tätigt nichts von der Thematik versteht. 

1.) In Impfungen war niemals reines Quecksilber enthalten. Der Inhaltsstof auf den angespielt wird heißt Thiomersal, ein Konservierungsmittel und ein Quecksilbersalz welches sich zu reinem Quecksilber so verhält wie Speisesalz zu Chlorgas. In den Eingesetzten Dosen war es völlig harmlos. 

2.) Warum das "war"? Thiomersal wird heute nicht mehr genutzt, mit der kleinen Ausnahme von Pandemieimpfstoffen, ist es völlig aus den hierzulande eingesetzten Impfungen verschwunden.

Leider hat die Entfernung von Thiomersal Impfgegner nicht zum schweigen gebracht, sondern stattdessen haben sie sich die in Impfungen als Immunstimulanzien eingesetzten Aluminiumverbindungen als Objekt der Panikmache ausgesucht. Doch auch diese sind in den eingesetzten Dosen absolut harmlos

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/22001122/

Ein weiteres derartiges "Argument" ist die angebliche Verbindung zwischen Impfungen und Autismus. Eine Verbindung die mittlerweile vollständig widerlegt ist und auch stets nur auf einer gefälschten Studie eines mittlerweile diskreditierten ehemaligen Arztes namens Wakefield beruhte. 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3136032/

Wenn man sich durch den Wald an Hetze und Propaganda gequält hat bietet das Internet einige gute Informationsquellen:

Das Robert-Koch-Institut:

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/impfen_node.html

Die World Health Organization:

http://www.who.int/topics/vaccines/en/

Das "Center for Disease Control and Prevention":

https://www.cdc.gov/vaccines/index.html

Wenn du eine kleine Zusammenfassung der Thematik mit molekularbiologischen Hintergründen haben willst kann ich dir noch dieses Dokument der WHO ans Herz legen:

 http://www.who.int/immunization/documents/Elsevier_Vaccine_immunology.pdf

Zusammenfassend lässt sich sagen: Imfungen sind sicher und sie retten Leben. Es ist klar anzuraten sich an den. behördlichen Impfplan zu halten. 

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Kommentar von eostre
12.07.2017, 11:31

BRAVO!  Diesem Beitrag ist absolut nichts hinzuzufügen! 

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Abhängig vom Bundesland wo Du wohnst und in welche Tageseinrichtung Dein Kind mal gehen soll ... hast Du ggf. gar keine Wahlmöglichkeit. Es gibt - gottseidank - bereits Einrichtungen die Kinder nur nehmen wenn Impfungen durch den KiA bestätigt werden bzw. ein Nachweis über "Nichtimpfbarkeit" vorliegt.

Ich habe viele Impfungen .... ich nehm die üblichen Impfungen auch alle 10 Jahre mit .... aber Grippe lass ich nicht impfen .....

Also lass die wichtigsten Impfungen bei Deinem Kind machen und schütze damit nicht nur Euch sondern auch die die nicht geimpft werden können.

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Ich kann Dich verstehen. Durch den hohen Zuzug von Menschen aus ärmeren Ländern und Krisengebieten,(und bitte,das ist nix AfD,es geht nur um die Tatsache),breiten sich auch wieder mehr Infektionen und Krankheiten aus,mit denen wir nicht mehr so konfrontiert wurden.
Müsste ich entscheiden-Impfen ja,aber mit dem erreichbaren Maß an Informationen,z. B.Info pro-und gegen Impfungen. Auch Gespräche mit dem Arzt,z. B.auch "was könnte passieren,und wie merke ich das beim Kind?"
Bei Behandlungen können immer Fehler passieren,aber bei Nicht-Behandlung würde Dich auch das "Hätten wir doch.." lange bleiben.. alles Gute!!

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Das ist schwierig und kann auch nicht generell für jeden gleich gehandhabt werden. Es kommt auf die Konstitution des Menschen und die jeweilige Lebenssituation drauf an.

Es gibt Impfungen die sich über die Jahre bewährt haben und es gibt solche die überflüssig und evtl. auch gesundheitsschädlich sind.

Ich finde z.B. für werdende Eltern das Buch "Impfen pro und contra von dem Kinderarzt Hirte " sehr informativ:


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Kommentar von MalNachgedacht
17.07.2017, 10:45

Ich finde z.B. für werdende Eltern das Buch "Impfen pro und contra von dem Kinderarzt Hirte " sehr informativ: 

Man sollte sich allerdings nicht vom Titel des Buches täuschen lassen der ja eine neutrale Auseinandersetzung mit dem Thema Impfen erwarten läßt.

Der Autor Hirte ist Homöopath - und alles andere als neutral gegenüber Impfungen eingestellt.

Viele seiner Empfehlungen (z.B. Kinder erst mit 10 Jahren oder gar noch später gegen Masern impfen zu lassen - natürlich nur wenn sie die Masern bis dahin nicht hatten) entpuppen sich in Wahrheit als Mogelpackungen.

Würden sich alle an diese Empfehlung halten könnte man die Masernimpfung nämlich gleich ganz abschaffen - denn die allermeisten Kinder hätten die Masern dann längst gehabt bevor sie in Alter kommen in dem Hirte die Masernimpfung für sinnvoll hält.

Hier noch einige weitere Infos über Martin Hirte die man gelesen haben sollte....

https://www.psiram.com/de/index.php/Martin_Hirte

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Es isat davon auszugehen, dass nichtgeimpfte Kinder keinen Kindergartenplatz mehr bekommen werden oder immer dann zu Haus bleiben müssen, wenn eine Kinderkrankheit im Kindergarten auftaucht. In Frankfurt wurden in diesem Jahr alle nichtmaserngeimpften Kinder und Erwachsenen auch die Lehrer, für Wochen vom Schulbesuch ausgeschlossen, da einige nichtgeimpfte Kinder die Masern eingeschleppt hatten. Nichtgeimpfte Kinder schaden sich und andere.

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Hellow,

das Impfthema wird schon seit Ewigkeiten sehr kontrovers diskutiert. Ich bin
zwar kein Freund vom präventiven Medikamenteneinsatz oder übermäßigen
Behandlungen, aber beim Impfen sieht es anders aus. Wenn man sich ansieht, was diese Technologie historisch gebracht hat, muss man zugeben, wie beeindruckend sie ist. Krankheiten, die Eltern Jahrhunderte lang wachhielten, wurden in den ersten Impfjahren ausgelöscht und es wurden erwiesenermaßen Millionen Leben gerettet.

Heutzutage sollten wir keinen Rückschritt machen und Impfungen boykottieren. Denn damit riskieren wir alle, zu denen wir Kontakt haben. Skepsis ist wichtig, aber du solltest dich wirklich über diese Sachverhalte bei Quellen informieren, die alles ausreichend gut beleuchten. Bei strittigen Themen, sehe ich gern hier nach: https://krank.de/

Vielleicht hilft dir das weiter!

Alles Gute für dich und dein Baby!

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Lange eingeführte Impfstoffe sollten schon in Ordnung sein. Jede Impfung ist ein Risiko aber das ist jede Infektion (auch mit harmlosen Keimen) auch.

Infektionen entwickeln sich unter "Massenhaltungen" mit Teilimpfungen weiter, harmlose können gefährlicher werden oder schwere Verläufe oder gänzlich neue auftreten. Ich denke, diese grundsätzliche Beobachtung kann man aus der Massentierhaltung auf den Menschen übertragen.

Wenn dein Kind nicht dafür das Versuchsobjekt sein soll, empfiehlt es sich mit der Mehrheit mitzuimpfen. Wichtig ist, dass einem nach den Impfungen bewußt ist, das das Kind bei der Impfung eine abgeschwächte Infektion durchmacht und geschont wird, wie bei einer "richtigen" Infektion (kein Sport oder anderer Stress).

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Ohne jetzt Studien usw. anzuführen.

Impfen kann tatsächlich schwere Schäden hervorrufen. Das passiert aber äußerst selten. Es ist sehr wichtig, auf einen guten und der Situation angemessenen Impfschutz zu achten. Die Schutzwirkung übersteigt das Risiko bei Weitem.

Vergleichbar: Über die Straße gehen. Man kann dabei immer überfahren werden. Als geimpfter Mensch schaut man sich um und geht rüber wenn kein Auto kommt. Als ungeimpfter Mensch rennt man einfach blind los.

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Kommentar von loema
12.07.2017, 00:08

Komischer Vergleich.

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Ich kenne ein Kind mit diagnostiziertem Impfschaden.
Aber ich weiß um die Todesfälle von Kindern, die nicht geimpft wurden.

Wenn alle Eltern ihre Kinder impfen lassen würden, dann könnten Krankheiten aussterben.
Aber so lassen Eltern ihre Kinder solidarisch für nichtgeimpfte Kinder mitimpfen.
Und tragen dann den Schaden mit.

Es ist schwierig.

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Kommentar von GroupieNo1
11.07.2017, 21:03

Ich kenne auch nur ein Kind mit impfschaden, an dem die Eltern aber schuld sind, haben ein Tage lang fieberndes Kind nach einem Zäpfchen dem Arzt "gesund" vorgestellt und der impfte.
Ich kenne aber sehr viele Menschen, die Schäden von "Kinderkrankheiten" davon tragen.
Ich kenne Leier einige unfruchtbare Männer die als Kinder Mumps hatten. Erst kürzlich verlor eine Freundin ihr Kind weil sie sich wohl beim einkaufen mit Röteln infizierte.
In meiner alten Einrichtungen hatte ich ein schwerst behindertes Kind weil es eine enzephalitis hatte nach einem zeckenbiss.
Muss das denn alles sein?
Dann doch lieber impfen lassen.

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Bei uns ist das 2. Kind unterwegs weshalb deine Bedenken und Ängste bestens nachvollziehbar sind. Ich bin für Individuelle Impfentscheidungen. So hat unsere Tochter mit heute 2,5 Jahren bisher keine Impfung-weil wir diese bisher als nicht nötig erachteten. Da jedoch ein Baby unterwegs ist überlegen wir z.Zt. MMR und die 3fach  Tetanus aufgrund der zunehmenden aktivität. Alle übrigen Impfungen wie u.a. Rota und Hepatitis B halte ich im Moment für unnötig. 

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Kommentar von dadita
14.07.2017, 13:48

Und damit hast du deine Tochter einer ganzen Reihe von Gefahren ausgesetzt, von Masern bis Keuchhusten. Einzig Glück und der Herdenschutz durch verantwortungsvollere Mitmenschen hat schlimmeres verhindert.

Deswegeb sollte man diese Entscheidung nicht Eltern überlassen, denn es sind die Kinder und die Allgemeinheit welche im Ernstfall durch die Ignoranz der Eltern leiden.

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