Wie Geduld zum Schreiben aufbringen?

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3 Antworten

Hmm
Ich kenne das.
Gedacht ist einfacher und schneller,
wie geschrieben.
Wenn man in einer gedanklichen Phase versucht perfekt etwas schriftlich umzusetzen, ist meist die gedankliche Qualität hin..

Gedanken sind meiner Erfahrung nach sehr spontan und situationsabhängig. Deshalb schreibe ich, wenn ich kreative Gedanken habe, nur Stichworte auf, die mich an meinen Gedankengang erinnern sollen.
Ich vergleiche das gerne mit Träumen. Wenn ich mich an einen Traum erinnern möchte, mach ich das sofort beim Aufwachen, ohne was anderes dazwischen zu tun, damit die Qualität der Gedanken in die Stichworte einfließt und hdgdl schnell genug bin, nicht vergesse. Dabei ist die Qualität des Geschriebenen nicht so wichtig, eher geht es darum, präzise Anhaltspunkte schnell zu finden.

Je mehr auf dem Blatt steht, desto besser die Erinnerung später an den Gedankengang.

Mmn. solltest du also nicht versuchen, freien Gedankenlauf, ein Buch zu schreiben, sondern deine Energie in dem Fall auf das Denken ausrichten, damit es weiter freien Lauf hat. Schriftlich musst du dich dabei möglichst kurz und geschickt anstellen, als würdest du puzzle teile auf ein Blatt werfen und diese später, unabhängig vom denken sortieren und zusammen fügen.

Nebenbei kann die richtige Musik, der richtige Ort, die richtige Zeit wichtig sein, auch manchmal ein Schluck Wein, um dem Schreiben etwas Schwung zu geben.

Ich stelle mir das mal so vor: Deine Seele, dein Inneres oder Engelwesen senden dir in Phasen kreativer Energie Inspiration und Ideen. Danach hast du Material, dass du bearbeiten kannst. Wenn du daran arbeitest, kannst du die Puzzleteile zusammenfügen, damit im Manifesten etwas Ganzes entsteht, dass dieser Idee entspricht um es auch anderen erfahrbar zu machen.

Ich möchte mal behaupten, wer sehr viel Zeit hat und ungestört ist, hat weit bessere Aussichten, diese kreativen Phasen intensiver zu leben, es ist, als würde man die kreative Energie viel mehr ansprechen sich in einem auszubreiten.

abschließend bin ich mir selbst noch unsicher, doch Schreiben scheint mir als Denker eher harte Arbeit zu sein, oder Fleißarbeit.

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Man kann nicht alles haben. Wenn du dich dazu zwingen musst, ist es vielleicht schlicht und ergreifend das falsche Hobby für dich. Du kannst jetzt natürlich x Sachen ausprobieren: Tagebuch schreiben, den Kopf durch Brainstorming erstmal auf´s Papier leeren, ohne dass du dich gleich zum perfekten Satz verpflichtet fühlst,...

Aber vielleicht ist Schreiben einfach nicht deine Welt. Du hast keine Freude daran. Warum willst du dich also weiter quälen?

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Kommentar von thelizardking87
10.02.2017, 09:28

Aber ich habe Freude daran, mich mit dem Schreiben zu beschäftigen und folglich auch Spaß daran, etwas zu schreiben. Vielleicht bin ich schlicht weg zu gemütlich, denn muss Schreiben etwa stets das einfachste von der Welt sein?

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Du musst halt deinen inneren Schweinehund überwinden. Wenn du trotz Schwierigkeiten am Ball bleibst fließen dir die Ideen nach einiger Zeit aus den Fingern wie Wasser. Irgendwann kommt das dann natürlich.

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