Wie funtioniert ein schweizer Nummernkonto?

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4 Antworten

Das "Nummernkonto" heißt nur deswegen so, weil man den Namen des Kontoinhabers durch einen Decknamen oder eine Nummer ersetzen kann. Die echten Personaldaten sind nur der Bank bekannt und werden auch gut behütet (und normalerweise nicht auf CD gebrannt ins Ausland verkauft). Nicht wie hier in Deutschland, wo es auf internationaler Ebene (BIC-SWIFT-Verfahren) unter den Ländern (sogar mit USA) zu einem Austausch der Bankdaten kommt.

In der Schweiz heißen diese Konten nicht Nummernkonto, sondern Inhaberkonto. In Deutschland ist so ein Konto gem. § 154 AO verboten.

Jeder Deutsch kann sich ein solches Schweizer Nummernkonto eröffnen (sofern die Bank die Bonität des Kunden als ausreichend einstuft). Das ist - anders als viele glauben - nicht verboten. Gewinne müssen in Deutschland allerdings bei der Steuererklärung angegeben werden. Wenn man sich daran hält, kommt man nicht in den Konflikt des Steuerbetrugs.

Eine Mindesteinlage ist nicht verpflichtend, viele Banken fordern sie allerdings.

Mehr dazu unter:

http://www.banken-test.ch/de/banken/bank-konto-eroeffnung.htm

Das ist ein Konto bei dem als Inhaber lediglich eine Nummer eingetragen ist. Ansonsten ist das ein Konto wie irgend ein anderes Konto auch. Die Verbindung zwischen der Nummer und der/dem Inhaberin/Inhaber wird auf einer, vom Konto entkoppelten Liste geführt. Es sind diese Listen, mit denen in jüngster Vergangenheit mehr oder weniger schwunghafter Handel getrieben wurde.

Es wird keine Korrespondenz geführt über das Konto! Aber Schäuble wird das dann schon verunmöglichen. Schliesslich ist Merkel in einem Land aufgewachsen, in dem Besitz von ausländischen Währungen verboten war.

Hi Kevinnemo,

gar nicht mehr, "Schweizer Nummernkonten" gibt es seit 1998 nicht mehr.

Der Besitzer des Kontos muss sich nun auch beim abheben / einzahlen ausweisen um somit seinen Besitzer zu "untermauern". Hier ein Link zur TAZ mit 'nem Bericht: http://www.taz.de/!48489/

Das was uns bei Sakrileg / Da Vinci Code gezeigt wird, ist veraltet. Generell sind Dan Brown Bücher teilweise sehr schlecht recherchiert :-)

Gruß, Jackswaste

Jackswaste 02.04.2012, 09:15

Das sollte natürlich heißen "um somit seinen Besitz zu untermauern" :D

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InvestorHP 19.01.2015, 14:35

Das Schweizer Nummernkonto gibt es nach wie vor noch immer und freut sich größter Beliebtheit bei Personen mit entsprechenden Vermögen! Sämtliche Schweizer Banken verlangen eine Mindesteinlage von 1 Mio. CHF oder Gegenwert in Fremdwährung. Die GHS-Finance in München vermittelt (gegen entsprechende Gebühr) Schweizer Nummernkonten mit einer Mindesteinlage von nur 100.000.- EUR. Auch werden dort normale Schweizer Bankkonten ohne Mindesteinlage und ohne Schufaeintrag angeboten. http://ghs-finance.de.tl/Schweizer-Bankkonto.htm

Ich habe über diese Firma mein Schweizer Bankkonto bekommen und war mit dem Service der Firma sehr zufrieden. Mein Gehalt lasse ich mir jeden Monat von meinem Arbeitgeber überweisen und Bargeld gibt es kostenlos an jeden Geldautomaten im In- und Ausland.

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