Wie funktoniert eine Wirbelstrombremse bei einem Ergometer?

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3 Antworten

Wikipedia kennt alles:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wirbelstrombremse

Ich zitiere einmal von dort:

Bewegt sich eine Metallplatte in einem Magnetfeld, werden in ihr Wirbelströme induziert. Die Ströme erzeugen selbst wieder ein Magnetfeld, das dem äußeren entgegengesetzt ist. Der elektrische Widerstand der Metallplatte bildet für die Wirbelströme einen ohmschen Verbraucher, wodurch die Bewegungsenergie in Wärme umgesetzt wird.

Viel Spaß beim Training!

Bei einem Ergometer funktioniert das Abbremsen der Schwungmasse mit einem Magnetfeld. Jedoch wird dieses Magnetfeld, im Gegensatz zu den Dauermagneten bei einem Heimtrainer, über eine Wirbelstrombremse (eine elektrische Spule induziert ein Magnetfeld über einen bestimmten Stromfluß) erzeugt. Je mehr Spannung an die Spule gelegt wird, desto größer wird das Magnetfeld. Das Ergometer kann nun mit einem Meßplatz genau geeicht werden. Der Meßplatz mißt die wirkliche Leistung direkt an den Pedalarmen. Die einzelnen Stromwerte für die verschiedenen Belastungsstufen werden so individuell für jedes Gerät mit einem Meßprotokoll ermittelt und im Speicher des Ergometers abgelegt. Somit ist gewährleistet, daß die tatsächliche Leistung max. +/- 5% vom angezeigten Wert abweicht (DIN 957 HA). Durch das elektrisch erzeugte Magnetfeld hat man zudem noch den Vorteil, daß der Rundlauf des Gerätes noch einmal deutlich verbessert wird.

Quellenangabe vergessen! http://www.cardiofitness.de/18/Ergometer.htm

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Kurz gesagt: Wie ein Fahrrad-Dynamo.

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