Wie funktionierte das Zielvisier bei Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges?

5 Antworten

Es handelt sich hierbei um eine sogenanntes Reflexvisir

Schau mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reflexvisier

Deine konkrete Frage wird hier auch ganz gut beantwortet. Dennoch die Antwort hier in kurzform.

Ein Reflexvisir arbeitet "Parallaxenfrei" sodaß die bei vielen Waffen notwendige "Kimme-Korn" Visiereinrichtung nicht notwendig ist.

Übrigens findest Du unter diesem Link auch eine kleine Animation dazu.

Man braucht nicht beides.

Jeder Pilot konnte das Visier etwas für sich einstellen, für seine Größe und seine Sitzposition.

Im Prinzip wird man dann selbst zur Kimme und das Visier zum Korn.

Kimme und Korn benötigt man nur, wenn die Waffe frei in der Hand liegt und man auch ihre Richtung zum Schützen und ihre Höhe zur Augenlinie beachten muss. Bei einem Flugzeug ist die Waffe stets an der selben Stelle und letztlich immer in der gleichen Position zur Augenlinie. Also braucht man nur eine Visierung.

Ich habe mal von einem Jagdflieger gelesen, der hat sich zudem auf die Scheibe kleine Markierungen angebracht, um den Vorhaltewinkel bei Flugzeugen, die er nicht genau vor sich hatte, sondern welche sich seitlich zu ihm bewegten besser erkennen zu können.

Heute wird dies durch einen Rechner exakt so eingespielt und dieser Winkel bereits vorberechnet.

Reflexvisiere hast du schon erklärt bekommen. Zum Ende des Krieges wrden aber schon gyroskopische und radargestützte Visiere eingesetzt. Also die Technik schritt voran in Richtung moderne elektronisch unterstüzte Visiertechnik.

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