Wie funktioniert PID?

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1 Antwort

Die Präimplantationsdiagnostik bezeichnet die Untersuchung des Embryos oder der Eizelle bevor sie in die Gebärmutter eingesetzt werden. Der erste Schritt einer solchen PID ist eine Hormonbehandlung der Frau, von welcher dann mehrere reife Eizellen entnommen werden. Es werden auch Spermien vom Mann entnommen und die Eizellen werden durch ICSI oder In-Vitro-Fertilisation befruchtet. Im 8. Zellstadium wird dem Embryo dann eine Zelle entnommen. Aus dem Zellkern wird das Erbgut isoliert. Dann werden mittels FISH(Fluoreszenz-In-Situ-Hybridisierung)-Analyse oder PCR(Polymerasenkettenreaktion)-Analyse Abschnitte der DNA vervielfältigt und analysiert. Gesunde Embryonen werden in die Gebärmutter gespült. Kranke Embryonen werden nicht eingepflanzt. Bei der FISH-Analyse werden die 5 Chromosomen, 13,16,18,21 und 22 auf Fehlverteilungen untersucht. Bei dieser Analyse kann man die Chromosomen auf die häufigsten Erbkrankheiten, wie Trisomie 21 untersuchen. Da aber nur 5 Chromosomen untersucht werden, kann nicht jede Fehlverteilung erfasst werden, in diesem Fall gibt es noch die PCR-Analyse bei der alle 23 Chromosomen durch Vervielfältigung analysiert werden, diese Methode ist sehr teuer.

LG Hannah

danke, das hat mr die entscheidung erleichtert. ich werde mich jetzt einfach selbstbesamen und das kind dann austragen

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