Wie funktioniert Kosten- und Leistungsrechnung?

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1 Antwort

Ein Betrieb besteht in der Regel aus mehreren Betriebsteilen. Ein fiktives Metallbauunternehmen hat beispielsweise die Bereiche "Zäune und Geländer", "Vorrichtungsbau", "Werkstatt", "Lager", "Vertrieb" und "Buchhaltung".

Jeder dieser Bereiche soll dahingehend überprüft werden, wie wirtschaftlich er arbeitet. Das kann der Eigentümer nur erfahren, wenn er weiß, welche Leistungen in einem Bereich erbracht werden, welche Kosten entstehen und welche Einnahmen erzielt werden.

Mit den Einnahmen ist das relativ einfach. Da werden Rechnungen erstellt, z.B. Umzäunung Sportgelände für den SC Kleinkleckersdorf für 12.500 Euro. Schwieriger ist es, den Aufwand zu ermitteln, der für den Zaun getrieben worden ist. Da haben wir Kosten für das Material, Kosten für die Arbeiter in dieser Abteilung, Kosten für die Lagerhaltung, Kosten für die Akquise des Auftrags (Vertrieb) und Kosten für die Verwaltung (Buchhaltung, Personalabteilung, Reinigungsfirma etc)

Die beiden ersten lassen sich relativ einfach zuordnen, bei den anderen ist das schwieriger. Daher müssen die Kosten entweder nach Erfahrungswerten aufgeteilt werden oder nach einer Betriebsdatenerfassung. D.h. in den Querschittsabteilungen Lager, Vertrieb und Verwaltung wird laufend erfasst, mit welcher Abteilung und welchem Projekt man gerade befasst ist, damit die Kosten hierfür dem Verursacher zugeordnet werden können.

So lässt sich genau feststellen, welcher Gesamtaufwand für den Zaun entstanden ist und wieviel Gewinn damit erwirtschaftet worden ist.

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