Wie funktioniert Fortpflanzung bei Hunden?

3 Antworten

Bei "normalen" Hunden gibt es nicht so eine Struktur, wie es sich viele immer vorstellen. Es sind eher lose Verbände, die mit gemeinsamen Interessen "um die Häuser" ziehen. Wenn eine Hündin läufig wird, werden somit "die Schnorrer" auch mal mehr und bleiben in der Nähe der Hündin. Wer alles "zum Zug kommt" (und das sind dann durchaus auch mehrere!) hängt wohl in erster Linie davon ab, wen die Hündin toll findet und wer die höchste Motivation für die Paarung hat. Ist somit ein "besonders Bedürftiger" dabei, wird er sicherlich auch mal mit dem "Herzbuben" rangeln und die Hündin wird sich wohl oder übel für den Gewinner entscheiden.

Die Biologin Dr. Feddersen-Petersen nennt Hunde "die Hippies unter den Caniden". Untersuchungen von wild lebenden Hunderudeln haben gezeigt, dass die Wauwaus es in Sachen Sex recht bunt treiben.

Paarbindungen, wie bei den Wölfen, gibt es zwar, doch sind diese bei weitem nicht so monogam. Sowohl Rüden als auch Hündinnen sind bereit, sich immer auch mit anderen Artgenossen zu paaren. Die Welpenaufzucht hingegen ist - im Gegensatz zu den Wölfen - ausschließlich den Hündinnen überlassen.

Zurückzuführen ist das vermutlich auf das bessere Nahrungsangebot. Man kann auch bei Wölfen einen Verfall der Sitten beobachten, wenn die Nahrungsressourcen sehr gut sind.

"Bei Wölfen ist es ja so, dass es einen Anführer und eine Anführerin gibt und nur die können sich paaren, alle anderen werden sogar hormonell unterdrückt. "

In freilegenden Wolfsrudeln werden andere nicht hormonell unterdrückt.

Es gibt eine Wolfsfähe (weiblich) und einen Rüden (männlich) die Paaren sich bringen Nachwuchs 1x im Jahr zur Welt , dieser Nachwuchs vom vor Jahr hilft bei der Aufzucht des nächsten Wurf.

Die Jungwölfe verlassen dann das Rudel mit ungefähr 2 Jahren (da werden sie erst geschlechtsreif) um ein wogendes Rudel zu bilden.

Bei Hunden ist das Bund gemischt.

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