Wie funktioniert eine Warensendung bei der deutschen Post?

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2 Antworten

Es dürfen Proben, Muster oder Gegenstände versandt werden, die ihrer Natur her als Ware anzusehen sind. Es sind als Beilagen ausschließlich erlaubt: eine Inhaltsangabe, die Rechnung, ein entsprechender Zahlungsverkehrsvordruck und Druckstücke wie Angebote und Kataloge. Letztere, wie auch Eintrittskarten, Gutachten, Gutscheine welche selbst nicht Kaufware sind, dürfen auch nicht der Hauptinhalt der Sendung sein. Briefliche Mitteilungen dürfen nicht enthalten sein. Warensendungen müssen freigemacht sein.

Zur Kontrolle dieser Vorgaben ist offener Versand erforderlich, d.h. ein zerstörungsfreies Öffnen und Wiederverschließen der Verpackung z.B. mittels Musterklammern muss möglich sein. Die Kontrolle erfolgt durch Stichproben. Die Kennzeichnung als Warensendung oberhalb der Anschrift ist erforderlich.

Falls diese Bedingungen nicht erfüllt sind, erfolgt eine Rücksendung oder es wird Nachentgelt erhoben.

Warensendungen werden von der Deutschen Post nachrangig behandelt, weswegen Laufzeiten von bis zu fünf Tagen normal sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Warensendung

Warensendungen dürfen nur in einem Versandbeutel versendet werden, den die Post problemlos zu Prüfzwecken öffnen und dann wieder verschließen kann. Dann kann man recht günstig für 1,65 Euro bis max. 500 Gramm im Inland versenden. Diese Postsendug muß auch als Warensendung gekennzeichnet sein - sonst mault der Postler und schickt das Teil glatt zürück, weil zu wenig Porto.

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