Wie funktioniert eine stille Beteiligung?

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Wie es der Name schon sagt, beteiligt sich jemand "still" an einer Firma, soll heißen, er hat kein Mitspracherecht, wenn es um firmeninterne Entscheidungen geht. Es sind keine Aktien, denn der "Beteiligte" bekommt von der Firma einen vorher vertraglich vereinbarten Ertrag, vorausgesetzt, die Firma macht Gewinn. Das ist unabhängig vom Börsenwert und funktioniert auch bei nicht börsennotierten Unternehmen. Ohne Gewinn keine Auszahlungen. Geht die Firme in Konkurs, ist das Geld meist futsch. Die Beteiligten bekommen im Falle eine Insovenz erst Geld, wenn alle anderen Gläubiger, z.B. Lieferanten, Angestellte usw. ihr Geld bekommen haben. Das wird im Vertrag meist über eine nachrangige Absicherung geregelt.

Also per Vertrag wo die Rendite enthalten ist und die Summe.

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@grizzly92

Genau, jedoch ist der festgelegte Ertrag kein Festzins wie bei einer Bank, sondern eben, wie geschrieben, erfolgsabhängig. Es wird geregelt, wer wann Geld einzahlt, welchen Ertrag er dafür bekommt, wie dieser ausbezahlt wird, (jährlich, monatlich oder am Ende der Vertragslaufzeit) und wie und wann er sein Geld zurück bekommt (Gesamtlaufzeit).

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