Wie funktioniert eine Bestattung im Friedwald?

3 Antworten

Die Bestattungen in den Wäldern können ganz unterschiedlich sein, da es ja verschiedene Anbieter gibt. Bei einigen darf beispielsweise kein Stein mit Namen aufgestellt werden und auch keine Blumen gepflanzt werden, da alles möglichst naürlich sein soll. Andere erlauben das Anbringen von Plaketten an einem Baum. Gleich ist jedoch, dass die Asche in schnell verrottbare Urnen gegeben wird, die dann an und um den Baum gesetzt werden. Je nach Lage des Baumes unterscheiden sich auch die Kosten. Man kann auch einen anonymen Platz wählen, der dann bei einem "Gruppenbaum" ist. Dann unterscheiden sich die Angebote in der Pachtdauer von meist 50 oder 99 Jahren. Muss man sich halt überlegen, was man genau möchte. Es gibt große und kleine Anbieter, wobei FriedWald und RuheForst die bekanntesten sein dürften. Nett ist aber in jedem Fall auch der hier: http://goo.gl/iLaQXl

Der Friedwald ist nur ein Unternehmen von vielen, das Naturbestattungen anbietet. Dabei werden die Aschenreste (meist in einer Biourne) am Fuße eines Baumes in einem eigens diesem Zweck gewidmeten Wald beigesetzt. Die Angehörigen erhalten zwar eine Plan, um den Baum finden zu können, es wird aber keine Erinnerungstafel angebracht. So bleibt der Wald ein richtiger Wald und wird nicht zum erkennbaren Waldfriedhof - was ja der Gedanke dahinter ist.
Je nach Verwaltung gibt es - wie auf normalen Friedhöfen - anonyme Beisetzungen oder solche mit anwesenden Trauergästen.

in einem Friedwald wird auf Kurzform gebracht, die Asche des Verstorbenen nicht in einer Urne beigesetzt sondern unter einen oder mehrere Bäume gestreut und das ganze dan Namenlos

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