Wie funktioniert ein Wetterballon?

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3 Antworten

Gibt sicher unterschiedliche Systeme. Ich kenne dieses hier von meiner Zeit beim Bund:

Ballon mit Fallschirm, Reflektor und Sonde.

Das Gespann wog je nach Austattung zwischen 400g und 1200g. Der Ballon hatte beim Start einen Durchmesser von 2-4m und war mit 300 bis 1000 Liter Wasserstoff befüllt was Steiggeschwindigkeiten zwischen 100 und 330m/min ermöglichte. Der Reflektor bestand aus Alu-beschichtetem Karton und die Sonde konnte Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck messen und funken. Vom Boden aus wurde der Flug von einer mobilen Radarstation über den Reflektor verfolgt, und aus den Daten wurde dann die Windrichtung und Geschwindigkeit errechnet. Das wurde für die Artillerie gebraucht weil das alles die Flugbahn eines Geschosses beeinflusste.

Vom Prinzip her wird das im "Zivilleben" ähnlich funktionieren, wobei wohl heute Satelliten immer mehr Aufgaben übernehmen.

Die der Artillerie?

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@neurodoc

@neurodoc: Du bist wohl hier für die unqualifizierten Kommentare verantwortlich? Ist mir nicht das erste mal aufgefallen, aber jeder wie er`s braucht...

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An dem Wetterballon ist eine kleine Wetterstation befestigt, die per Funk (oder je nach Art und Höhes des Ballons) auch per Kabel die Daten an eine Bodenstation sendet. Dort werden diese Daten dann ausgewertet. Ist ein sehr kompliziertes Verfahren.

danke schön ;-)

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Wahrscheinlich hängen im Körbchen viele Meßinstrumente für Luftdruch, Feuchtigkeit , Windgeschwindigkeit und Höhe und die Daten werden nach unten übermittelt. Jörg Kachelmann macht sich dann seine Gedanken und dichtet eine schöne Wettergeschichte.

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