wie funktioniert ein wasserwerk?

6 Antworten

es klappert die mühle am rauchenden bach, klippklapp, klippklapp, klippklapp..♫

ne spass bei seite.

ein wasserkraftwerk funzt sinngemäss so: es wird wasser angestaut in einem see oder an einer Talsperre.... ganz unten an der sperre ist eine rohrleitung, durch die das wasser hindurchströmt und auf eine turbine trifft, die versetzt einen Generator in drehung, welcher dann den Strom erzeugt, der in das Netz eingespeist wird.

grob gesagt funktioniert das so: ein aysyncroner drehstrommotor (oder generator) das ist eigendlich das gleiche, deswegen spricht der fachmann hier von einer asyncronmaschine, arbeitet nach dem prinzip des schlupfes.

im motorischen betrieb dreht sich der läufer mit einer drehzahl, die leicht unterhalb der felddrehzahl leigt. in der regel sind das so 2 - 4% nun verbraucht die drehstrommaschine elektrische energie und wandelt sie in mechanische. wenn nun der läufer auf die felddrezahl beschleunigt wird, steigt der blindstromantei. es fließt strom durch die spulen der feldwicklung, die energie wird aber nicht gewandelt. deswegen ist der überwiegende anteil der last der so genannte blindstrom. nur ein kleiner teil des stomes wird durch den ohmschen widerstand der wicklungen als wirklieistung aufgenommen. das ist ungefähr so wie wenn ein großer transformator im leerlaufbetrieb arbeitet. d.h. der sekondärkreis nicht geschlossen ist.

wird der läufer nun weiter beschleunigt, dann versucht er gegen die netzfrequenz anzuarbeiten und sie nach oben weiter zu drücken. dabei wird strom in das Netz eingespeist.

das wasserkraftwerk muss, damit es sicher laufen kann mit einigen steuerungs und sicherheitseinrichtungen versehen sein. u.a. muss es bei starken schwankungen der stromversorgung abschalten um eine rückspeisung bei netzausfall zu vermieden. außerdem muss eine saubere drehzahlüberwachung realisiert werden.

hier gibt es 3 nenngrößen: den einschaltpunkt, der liegt zimlich exakt bei der felddrehazhl. die hängt von der polzahl der maschine ab. den den betriebspunkt: der liegt bei der nenndrezahl G (generaotischer betrieb) das ist Felddrehzahl zzgl. schlupf. d.h. wenn die Nenndrehzahl M bei 1440 min^-1 liegt, beträgt der schlupf 4% also ist die nenndrezhal G 1500 + 4% also 1560 min^-1 außerdem der überlastpunkt, der liegt noch mal 3% darüber....

die regelung einer solchen anlage erfolgt üblicherweise über die kenngröße der generatordrehzahl. diese hängt ab von: wasserdichte (temperaturabhänig) strömungsgeschwindigkeit (durch einen schieber regelbar) und der belastung des örtlichen netzes. fällt diese weg, steigt die drezahl an.

wir haben mal im rahmen eines berufschulprojektes ein kleines wasserkraftwerk mit übersyncronregelung gebaut. der generator hatte zwar gerade mal 1,5 kw, aber im kleinen funzt das wie im großen auch.

wir hatten eine kleine SPS mit einem HC eingang (highspeed-counter) und einem hochfrequenzfähigen näherungsschalter. damit haben wir die drehzahl abgegriffen und über einen kleinen lastschütz die maschine entsprechend zu und abgeschaltet. als gridguard hatten wir ein symetrierelais von finder eingesetzt.die ganze steuerung hat in eine 3030 henselkiste gepasst und kostet grob geschätzt 500 € incl sensorik....

wenn du magst schick ich dir noch den schaltplan meld dich bei pepperann1985@yahoo.de

lg, anna

Du verwechselst "Wasserwerk" mit "WasserKRAFTwerk". In einem Wasserwerk wird aus Grundwassr, Quellwasser usw. z.B. durch Filterung reines, sauberes Trinkwasser "hergestellt".

In einem Wasserkraftwerk wird Elektrizität erzeugt. Stark vereinfacht:

Man nutzt das Gefälle eines Gewässers (bzw. das künstlich geschaffene Gefälle, z.B. an einem Stausee). Das Wasser schießt mit hoher Geschwindgkeit hinunter, treibt mit dieser Energie eine TURBINE an, die wiederum mit einem GENERATOR verbunden ist. Und dieser Generator erzeugt Strom.

Ein Wasserwerk pumpt möglichst sauberes Wasser in einen Speicher der über den Verbrauchern liegt so dass die Leitungen zum Verbraucher immer unter Druck stehen. Je nach Verschmutzung des Wassers werden noch einige chemische Zusätze zum sterisilieren des Wassers zugegeben.

Ein Wasserwerk braucht viel Strom, produziert aber keines. Es gibt Wasserwerke die Talsperren nutzen, die können sich den Strom selber machen in dem die ein kleines Kraftwerk betreiben.

Ein Wasserkraftwerk nutzt die im Wasser gespeicherte Energie. Schleppt man einen Sack Zement die Treppe hoch, braucht man viel Kraft bzw. Energie. Diese Energie wird wieder frei wenn man den Sack die Treppe herunter rutschen lässt. Das selbe kann man mit Wasser machen. Fließt Wasser einen Berg runter, sird es immer schneller. Leitet man das in Turbinen, kann man die Kraft die durch das bergablaufen des Wassers entsteht mit Generatoren in elektrische Energie umwandeln.

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