Wie funktioniert ein Wärme Tauscher?

2 Antworten

Ein Wärmetauscher dient dazu, Wärme aus einer warmen Flüssigkeit in eine kalte Flüssigkeit zu bringen, ohne daß beide Flüssigkeiten miteinander in Kontakt kommen. Die Flüssigkeit kann auch Luft oder Dampf oder sonst irgendein strömendes Medium sein.

Der Wärmetauscher ist ein Gerät, in dem die zwei Flüssigkeitsströme dicht aneinander vorbeilaufen, nur durch eine dünne wärmeleitende Wand voneinander getrennt. Da Wärme immer vom wärmeren in den kälteren Körper fließt, fließt sie auch durch die Wand von der wärmeren in die kältere Flüssigkeit.

Beispiel: Lüftung in einem Niedrigenergiehaus. Die warme verbrauchte Luft aus dem Haus wird durch den Wärmetauscher nach außen gepumpt. Gleichzeitig fließt kalte frische Luft von außen durch den anderen Kanal des Wärmetauschers ins Haus. Im Wärmetauscher erwärmt die warme Abluft die kalte Frischluft. So wird Heizenergie gespart.

In der Geothermie dient ein Wärmetauscher z.B. dazu, die Wärme aus warmem Grundwasser in das Wärmemedium einer Heizungsanlage zu übertragen. Man will ja nicht das Tiefenwasser selbst durch die Heizanlage pumpen, da es vielleicht durch Kalk, Gase oder andere gelöste Stoffe schädlich für die Anlage sein könnte.

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Theoretisch läuft es so, das eine Doppel -U- Sonde in ein Bohrloch versenkt wird. Dafür wird vorne ein gewicht angebracht, und die Sonde mit Wasser gefüllt. Danach wird eine Ringummantelung aus einer Mischung aus Ton und Zement erstellt. Danach bläst man Luft in die Sonde, damit man Vor und Rücklauf erkennt. Ein Graben mit einer normalen Steigung zum Keller / Gebäude wird erstellt und die Leitungen im Sandbett verlegt. Vor- und Rückllauf sollen sich nicht berühren. Im Keller werden Sie an die Wärmepumpe / wärmetauscher montiert und mit Sohle ( Wasser und Frostschutz) befüllt. In der Wärmepumpe / Wärmetauscher befindet sich eineine Flüssigkeit, mit geringen Siedepunkt. Unter zugabe von etwas Strom und den Durchfuß der sohle wird die Flüssigkeit gasförmig und wird zusammengepresst. Dabei entsteht eine hohe Temperatur. Ein zweiter Wasserkreislauf, welcher um die Wärmepumpe / Wärmetauscher gelegt ist. wird zum heizen genutzt. Die Hitze, die der erste wasserkreislauf ( Erdwärme+ durch Strom) erzeugte Wärme wird auf den 2. Wasserkreislauf übertragen / getauscht.
Funktioniert in etwa umgekehrt wie ein Kühlschrank oder der Heizung beim Auto. Man kann mit Erdwärme auch kühlen. Praktisch ist es schwierig beim versenken (teufen) der Sonden , das sich die Vor- und Rückläufe berüren. Die Leitungen können durch abknicken oder falsches Gefälle, undichte Quetschmuffen nicht richtig zirkulieren.

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