Wie funktioniert ein Taktschalter?

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2 Antworten

Taktschalter gibt es in vielfältiger und unterschiedlichster Art. Ohne einer genaueren Spezifizierung sind sowohl mechanische als auch elektronische Schaltungen möglich.

Alle zusammen haben eines gemeinsam, dass sie in einer fest vorgegebenen Reihenfolge einen Schritt nach dem anderen mit jedem "Takt" abarbeiten.

Eines der am meisten verbreiten Beispiele einer mechanischen Taktschaltung ist die "Sieben-Takt-Schaltung" für Kochplatten beim E-Herd. Mit jedem Schaltschritt (Takt) schaltet die Herdplatte von Null ausgehend in eine höhere Leistungsstufe.

Elektronische Taktschaltungen haben typisch einen Taktgeber (Taktgenerator), der entweder auf Basis eines Schwingquarzes als Festfrequenzgenerator oder in Widerstands-Kondensatorkombination als freischwingender (meist in der Frequenz einstellbarer) Taktgeber haben. Der eigentliche elektronische Taktschalter kann vielfältiger Art sein und in einem sehr einfachen Beispiel z. B. aus einem "Schieberegister" (siehe Wikipedia) bestehen kann und mit jedem Eingangstakt um einen "Schritt" weiter schaltet. Typisch ist hier, dass die Taktausgänge der einzelnen Schaltstufen irgend eine Funktion ausführen und für jeden Schritt eine Bedingung festgelegt ist (z. B. durch elektronische Bedingungsschalter = Gatterlogik) wann in den nächsten Schritt geschaltet werden darf. Ein bekannter Begriff für solche Schaltungen ist z. B. Schrittschaltwerk.

Im Grunde genommen sind diese ursprünglich in fest verdrahteter Logik aufgebaut gewesenen Schrittschaltwerke durch "Speicherprogrammierbare Steuerungen" abgelöst worden. Die Basisfunktion hat sich dabei nicht verändert, es gibt nach wie vor einen Taktgenerator, Schaltschritte und Bedingungen für die Weiterschaltung, nur dass letztere nicht mehr in fest verdrahteter Logik ausgeführt sind, sondern durch ein Programm festgelegt werden.

Vollkommen korrekte Antwort.
Allerdings sollte man darauf achten, für wen man diese Antwort schreibt.
Als Fachmann verstehe ich jedes Wort, aber für einen Anfänger oder Schüler (s.o.) ist es wohl kaum verständlich.

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@JoGerman

Im Grunde hast du natürlich völlig recht, da aber TFO für "Technische Fachoberschule" steht habe ich doch etwas mehr Grundwissen, bzw. die Fähigkeit nach Begriffen zu suchen voraus gesetzt und außerdem bewusst Begriffe gewählt die man leicht "ergoogeln" kann oder bei Wikipedia findet, sonst wird daraus ein Roman, denn auch keiner mehr lesen will.

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Danke sehr für deiner Antwort :D !!!

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Der schaltet im Takt, die Zeitintervalle kann mit einer Kondensator-Widerstand-Kombination beeinflussen bzw. einstellen (Lade- Entladezeit) oder auch mechanisch!

Danke dir vielmals für deiner ordentlich angeführten Antwort, sie hat mir sehr geholfen!

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