Wie funktioniert ein Hausverkauf?

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7 Antworten

Ein Notar setzt für Sie und den Käufer den Kaufvertag auf, den Sie dann vor dem Notar unterzeichnen.

Im Kaufvertrag steht u.a., dass in Ihrem Falle der Grundbesitz vom Erwerber lastenfrei übernommen wird.

Es wird die Eingtragung einer Auflassungsvormerkung zum Schutz des Käufers beantragt.

Der Notar fordert von ihrer Bank eine Löschungsbewilligung für das im Grundbuch eingetragene, nicht vom Käufer  zu übernehmende Recht an.

Die Bank sendet dem Notar die Löschungsbewilligung mit der Maßgabe zu, dass dieser von der Löschungsbewilligung nur Gebrauch machen darf, wenn im gegenzug eine bestimmte Summe Geld an die Bank zur Ablösung dort noch durch die Grundschuld besichterter Dalehen überwiesen wird.

Der Notar weist den Käufer an, diesen Betrag unmitelbar an die Bank zu überweisen und die Restsumme aus dem Kaufpreis auf Ihr im Kaufvertag bezeichnetes Konto zu überweisen.

Schlitzohrige Notare vereinbaren die Ablösung über Notaranderkonto, was dem Notar deutlich mehr Ertrag bringt.

Liegen die Bezahltnachweise von Ihnen und der Bank, die Vorkaufsverzichtserklärung und das Negativattest (öffentliche Förderung) der Kommune sowie die Unbedenklichkeitesbescheinigung des Finanzamtes  dem Notar vor, kann er die Auflassungsvormerkung und die Grundschuld löschen und den Erwerber als neuen Eigentnümer im Grundbuch eintragen lassen.

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Rufe bei der Bank an, über die der Kredit läuft. Die wichtigsten Auskünfte wirst du da schon erhalten.

Wenn du dann einen Käufer gefunden hast, macht ihr einen Termin bei einem Notar. Der wird dir dann die letzten Feinheiten erklären.

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Du musst zum einen Deine Restschuld begleichen und zu anderen dann natürlich den neuen Besitzer ins Grundbuch eingetragen lassen. Alles was mit Grundbuch und Kaufvertrag zu tun hat macht der Notar. Wenn Du eine Käufer hast, wende dich an einen Notar.

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Zunächst würde ich mal zu meiner Bank gehen, die mir den Kredit für das Haus gewährt hat und deren Bedingungen erfragen. Dort kann man schon sehr vieles erfahren.

Da es beim Verkauf von Häusern nicht um Geldbeträge geht, die der Portokasse entnommen werden, wirst du nicht umhin kommen, einen Notar einzuschalten, der die vertraglichen Details schriftlich fixiert und auch mit deiner Bank und dem Käufer klärt. U.a. müssen Schuldverhältnisse zwischen dir und der Bank geklärt werden, Eintragungen im Katasteramt angepasst werden uvam. Das alles kann dauern … :-)

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Ist bisher noch keine Tilgung der Grundschuld erfolgt, kann ein
Treuhandkonto des Notars helfen. Hierauf wird zunächst der Kaufpreis vom
Käufer eingezahlt. Von diesem Geld wird die Grundschuld getilgt und die
Gebühren zur Löschung bezahlt. Restguthaben wird dem Verkäufer im
Anschluss überwiesen. Damit kann die Immobilie lastenfrei verkauft werden.


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Kommentar von schelm1
28.09.2016, 13:08

kann ein Treuhandkonto des Notars helfen.

Nichts als reine Geldschneiderei und für die Abwicklung eines Kaufvertrages so bedeutsam wie ein Kropf am Hals.

Nur dann, wenn der Kaufpreis niedriger wäre als das eingetragene Grundspfandrecht, dann muß der Notar zum Schutz des Käufers die Abwicklung über Notaranderkono verlangen.

In solchem Falle wäre dann der Verkäufer vorab verpflichtet, evtl. übersteigende Forderungen der Bank ebenfalls auf Notaranderkonto auszugleichen.

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dein notar berät dich.. und beantwortet dir alle fragen, wenn es soweit ist. du zahlst ihn nämlich dafür.

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ein Haus kann man nur über ein Notar verkaufen, am besten wenn keine Grundschuld vorhanden ist, weil man dann den Verkaufspreis mindern muss  

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