Wie funktioniert ein fotographisches Gedächnis?

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hier ein google-ergebnis aus perripedia:

"Das fotografische Gedächtnis ist die besondere Fähigkeit, sich Gegebenheiten willentlich, unbewusst oder zufällig für längere Zeit fehlerfrei einzuprägen. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist, ein Buch durchzublättern und hinterher genau zu wissen, auf welcher Seite in welcher Zeile was steht. Dies jedoch ist keinesfalls gleichbedeutend damit, den Inhalt auch verstanden zu haben noch sich dessen überhaupt bewusst zu sein! Unbedeutende stehen neben lebenswichtigen Informationen und können, sofern nicht erneut ins Bewusstsein gebracht, ein Leben lang »verschütt« bleiben. Das fotografische Gedächtnis wird auch eidetisches Gedächtnis genannt.

Besondere, trainierte Merkfähigkeit fällt nicht unter diese Bezeichnung.

Normalerweise kommt das fotografische Gedächtnis bei Menschen nicht vor. Es gibt und gab nur wenige Menschen mit einem fotografischen Gedächtnis. Medizinische Untersuchungen legen nah, dass das eidetische Gedächtnis mit Schädigungen im Schläfenlappen des Gehirns in Verbindung steht. Die Schädigung tritt zu einer bestimmten Zeit in der embryonalen Entwicklungsphase auf. Die meisten Betroffenen sind Männer, und ein Großteil von ihnen ist leicht bis sehr stark autistisch." zitat-ende

Danke :) Ich denke, ich weiß jetzt so groß, was es ist.

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Etwas immer wieder lesen können und etwas verstehen und/oder anwenden können, sind zwei sehr verschiedene Paar Schuhe. Also ja - diese Menschen müssen lernen. Nur Vokalbeln abfragen sagt bei ihnen wohl nicht all zu viel über den Lernaufwand aus. Es ist immer noch nicht restlos geklärt, woher ein fotografisches (eidetisches) Gedächtnis wirklich kommt, aber es gibt einen Haufen Theorien dazu. Wirklich "lernen" kann man es nicht, aber da jeder Mensch das in einem gewissen Umfang beherrscht, kann man es ein bissie trainieren. Das Phänomen, dass man in einem Buch, das man vor Jahren gelesen hat, noch genau weiß, dass ein bestimmter Ausspruch auf einer rechten oder linken Seite, eher mittig oder doch im unteren Drittel ist, kennen die meisten Leseratten.

oh ja, da kann ich leseratte zustimmen. manche sachen merkt man sich so. warum auch immer.

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jemand mit einem fotografischen geächtnis "fotografiert" das gesehene praktisch (daher auch der name ;)) wenn der z.b. vokabeln lernt und dann einen test schreibt, sieht der die vokablen auf dem blatt udn weiß wo die standen und wozu sie gehörten (also die bedeutung) das heißt: dise leute lesen mehr oder schauen sich grafiken an, als dass sie mühsam auswendig lernen müssen wie normalsterbliche =)

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