Wie Funktioniert ein Auto Motor?

5 Antworten

Das ist ziemlich komplex und nicht bei allen Motoren gleich, ein Diesel und ein Benziner haben Unterschiede. Ein Diesel ist ein Selbstzünder, bedeutet, das Gemisch aus Benzin und Luft im Zylinder verbrennt ab einer gewissen Verdichtung ohne zusätzlichen Zündfunke, beim Benzinmotor hingegen sorgt erst der Zündfunke für die Verbrennung des Gemisches. 

Grob kommt ein Gemisch aus Benzin oder Diesel und Luft in die Zylinder, der Kolben verdichtet das Gemisch und es verbrennt schlagartig (unterschiedliche Zündung siehe oben). Durch das schlagartige verbrennen wird der Kolben nach unten gedrückt, die Energie der Verbrennung über die Pleulstange auf die Kurbelwelle übertragen. Die Kurbelwelle überträgt die Energie auf das Getriebe, welches mit den Rädern verbunden ist, die sich dann drehen. Ganz genau weiß ich es selbst auch nicht mehr, Fehler können enthalten sein. 

Funktionsweise eines 4-Takt-Motors

Wie funktioniert ein Motor? (Bild: Pixabay.com)

Die vier Arbeitsschritte eines Motors bestehen aus Ansaugen, Verdichten, Arbeiten und Ausstoßen. Und so funktioniert er:

Ein Motor hat mehrere Zylinder. Die Zylinder arbeiten in 4 Takten (4-Takt-Motor). Zunächst bewegt sich der Zylinderkolben nach unten und saugt durch ein Ventil eine Mischung aus Luft und Benzin an. Beim zweiten Schritt fährt der Kolben hoch und verdichtet das Gemisch. Im dritten Takt sorgt ein Funke der Zündkerze dafür, dass dieses Gemisch explodiert. Durch den Druck wird der Kolben nun sehr schnell nach unten gedrückt. Beim vierten Arbeitsschritt schnellt der Kolben wieder hoch und drückt die verbrannten Gase durch ein Ventil nach außen. Diese Abfolge wiederholt sich, solange Sie den Motor laufen lassen. Vom Kolben übertragen sich die Bewegungen auf eine Welle. Diese ist wiederum über das Getriebe mit den Rädern Ihres Fahrzeugs verbunden.

So ähnlich wie MISTERM3 (hoffe e9x) hätte ich es auch vereinfacht gesagt. Zu ergänzen wäre noch, dass alle 4 Takte : Ansaugen-Verdichten-Arbeiten-Ausstoßen bei 720° Kurbewellenumdrehung ablaufen. Und vlt noch, dass die Kraft vom Kolben über die Pleuelstange auf die Kurbelwelle übertragen wird, um diese über die Kupplung auf Getriebeeingangswelle und von dort auf die Achswelle zu übertragen. Von dort weiter über Differential zur Achse. Je nach Antriebskonzept eine oder zwei. Beim Automatikgetriebe sieht das Ganze ein wenig anders aus. Da reicht es aber sich zu merken, dass der Drehmomentwandler die Funktion der Kupplung einnimmt. Um es vereinfacht zu sagen. Wenn du einmal die Kupplung selbst wechselst, fährst du nurnoch Automatik :D Du siehst auch,wieviele Bauteile alleine bei der Kraftübertragung verbaut werden, alles Dinge die früher oder später kaputt gehen nach vielen KM. 

Längste Grüße

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