Wie funktioniert eigentlich der grüne Punkt?

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4 Antworten

Der grüne Punkt ist das geschützte Markenzeichen der DSD GmbH. Es zeigt, dass der Hersteller der Verpackung eine Gebühr an das DSD entrichtet hat. Im Gegenzug übernimmt das DSD die Verpflichtung der Hersteller zur haushaltsnahen Sammlung und ordnungsgemäßen Verwertung der Verpackungen. In fast allen europäischen Ländern gibt es ähnliche Organisationen, die wie in Deutschland das DSD für das Recycling von Verpackungen zuständig sind. Eine Übersicht mit Gebühren-Preisliste findet man hier: http://www.pro-europe.org/

der link zur eigenwerbung dieses industrie-zusammenschlusses ist sicher interessant. die wesentliche information über den grünen punkt ist, dass wir alle mit jeder verpackten ware diesen verein schon finanziert haben, bevor wir die davon finanzierten tonnen benutzen. ob die entsorgung dann wirklich umweltfreundlich ist, kann man nur hoffen. wer kontrolliert das? gibt es darüber hintergrundberichte?

Das Duale System (Grüner Punkt) funktioniert leider schlecht, ist teuer und ausserdem längst überflüssig, weil die "sortenreine" Sortierung etwa von Plastik heute "automatisch" sehr viel besser funktioniert als alles händische Sortieren.

Da es dort aber einige gut bezahlte Jobs für abgehalfterte Politiker gibt, werden wir den Unsinn wohl noch lange weiter finanzieren dürfen.

So sollt es funktionieren?http://www.gruener-punkt.de/index.php?id=1623

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