Wie funktioniert die Unruhe in einer Automatikuhr?

3 Antworten

Die Unruhe ist ein schwingfähiges System bestehend aus einem Massering/-reif und eine Spiralfedern. Sie ist fast reibungsfrei gelagert und in ihrer Ruhestellung mit dem Anker verbunden. Gibt man dem Reif einen Drehimpuls, so dreht er sich und spannt die Spiralfeder bis die Federkraft größer ist als die Impulskraft. Der Reif bewegt sich an diesem Rückstellpunkt in die andere Richtung.In der Praxis bedeutet das aber, dass irgendwann die Schwingungen aufhören würden. Deshalb bekommt die Unruhe bei jedem Rückschwingen vom Anker einen kleinen Impuls mit. Das erfolgt in der Regel 28800mal pro Std.. Die Intervalle werden dann zur Zeitmessung übertragen. Verstanden? Gruß

Rückstellpunkt gibt es nicht,die Spirale sorgt für den "Rückstellpunkt" bei zu grosser Schwingung schlägt die Unruh gegen den Anker,nennt man "klopfen"

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@fleppenweg

Den Rückstellpunkt definiere ich dort, wo der Masseimpuls und die Rückstellkraft der Feder gleich sind. Das hat mit dem Klopfen nun wirklich nichts zu tun, allerdings hast Du zu mindestens das Klopfen richtig beschrieben, der Zusammenhang ist aber falsch!!!

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Na biker, den Impuls bekommt die Unruh aber nur einmal pro Vollschwingung. Also bei Deiner "normalen" Uhr 14400 mal pro Stunde. Bei meiner auch normalen Uhr übrigens nur 9000 mal pro Stunde.

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@watchmaker51

Falsch, in der Regel bei jeder Halbschwingung. Erst überlegen, dann schreiben!

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Wie in anderen mechanischen Uhrwerken auch.

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