Wie funktioniert die Synthese von Magnesium und Phosphat?

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3 Antworten

Hallo anonym1510

Deine Frage und dein Text sind unklar. Man weiß nicht, worum es genau geht, weil Synthese von Mg und Phosphat heißt ja: Herstellung von Mg und Phosphat

Dann taucht ein Phosphat mit 5 Valenzelektronen auf. Hier meinst du bestimmt nicht Phosphat. 

Liege ich vielleicht richtig mit der Annahme, dass du die Reaktion von Mg und P zur Mg-P-Verbindung meinst?

LG

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Kommentar von anonym1510
17.06.2017, 14:59

Sorry. Ich meine die Synthse von Magnesium und Phosphor zu Magnesiumphosphid. Aber ich verstehe überhaupt nicht wie man das macht.

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Kommentar von anonym1510
17.06.2017, 15:10

WOW! VIELEN VIELEN DANK ;) !!!

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Moin,

was meinst du damit, dass Phosphat 5 Valenzelektronen hat??

Es gibt Phosphoratome (P), die haben 5 Valenzelektronen.
Und es gibt ein Phosphat-Anion (PO4^3–), das dreifach negativ geladen ist.

Und was meinst du mit "Synthese von Magnesium und Phosphat" ???

Du kannst Magnesium mit Phosphorsäure reagieren lassen, wobei im Idealfall Magnesiumphosphat und Wasserstoff entstehen. Die Reaktionsgleichung dazu wäre

3 Mg + 2 H3PO4 ---> Mg3(PO4)2 + 3 H2
Magnesium und Phosphorsäure reagieren zu Magnesiumphosphat und Wasserstoff.

Oder du kannst Magnesium mit Phosphor reagieren lassen. Dann entsteht dabei Magnesiumphosphid. Die Reaktionsgleichung dazu wäre

3 Mg + 2 P ---> Mg3P2

Aus deiner merkwürdig formulierten Frage tippe ich mal, dass du wissen willst, wie es zu letzterer Reaktionsgleichung kommt. Darum will ich dir das kurz erklären.

Magnesiumatome haben - wie du schon festgestellt hast - jeweils zwei Valenzelektronen. Wenn sie die nicht hätten, fiele ihre bis dahin äußere Schale weg, die zweitäußere Schale würde dadurch zur äußeren und diese dann äußere Schale wäre mit Elektronen voll besetzt, was zur angestrebten Edelgaskonfiguration in der Elektronenhülle führen würde.
Darum sind Magnesiumatome in Reaktionen nur zu gerne bereit, ihre beiden Valenzelektronen an einen Reaktionspartner zu übergeben. Die Abgabe von zwei Elektronen führt dazu, dass aus dem ungeladenen Magnesium-Atom ein zweifach positiv geladenes Magnesium-Kation wird (bedenke, dass die abgegebenen Elektronen immerhin negativ geladene Elementarteilchen sind).

Auf der anderen Seite haben Phosphor-Atome fünf Valenzelektronen. Ihnen fehlen drei weitere Elektronen, um die erwähnte Edelgaskonfiguration zu erlangen. Darum sind sie unter Umständen bereit, von einem Reaktionspartner Elektronen aufzunehmen, was sie zu dreifach negativ geladenen Phosphid-Anionen macht.

Mit anderen Worten: Du hast einen Reaktionspartner, der gerne zwei Elektronen abgeben würde, und du hast einen Reaktionspartner, der drei Elektronen aufnehmen würde.
Aber in deinem Reaktionsraum hast du ja nicht bloß ein Magnesium- und ein Phosphor-Atom. Darum kannst du dir gedanklich leicht vorstellen, dass drei Magnesium-Atome zusammen sechs Valenzelektronen abgeben, die von zwei Phosphor-Atomen aufgenommen werden könnten. Dann kämen dabei drei Magnesium-Kationen (Mg^2+) und zwei Phosphid-Anionen (P^3–) heraus.
Diese entgegengesetzt geladenen Ionen würden sich daraufhin zu einem riesigen Ionengitter zusammenschließen, in dem das Verhältnis der beiden Ionensorten immer 3:2 wäre (auf 3 Magnesium-Kationen kämen 2 Phosphid-Anionen)...

War es das, was du wissen wolltest? Wenn nicht, formuliere deine Frage genauer...

LG von der Waterkant.

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Was hältst du davon wenn 3 Magnesium mit 2 Phosphat reagieren? ;)

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Kommentar von anonym1510
17.06.2017, 14:59

Und wie würde dann das ablaufen :)?

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Kommentar von Number2000
17.06.2017, 15:03

3 Mg + 2 P -> 1 Mg3P2 wenn ich mich nicht irre

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Kommentar von anonym1510
17.06.2017, 15:06

Bei mir genau das da auch aber nur Mg + P --> (Mg2+ + P3-) Mg3P2

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Kommentar von anonym1510
17.06.2017, 15:09

Kurze Frage noch wie bist du so schnell draufgekommen, dass es 3 Mg 2 P braucht? ;)

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