Wie funktioniert der Treibhauseffekt genau?

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5 Antworten

Ausführliche Erklärungen gibt es genug, und anscheinend verstehst du sie nicht recht.

Also versuch ich's mal mit einem Beispiel:
Die Erde erhält eine bestimmte Menge Energie von der Sonne, und gibt sie wieder ab. Die anderen Wärmequellen wie die Erdwärme oder Gezeitenreibung kannst du vernachlässigen.

Also nehme ich dich als Beispiel. Du wandelst im Laufe der Nacht einiges an Nahrungsenergie in Wärme um, das entspricht in meinem Beispiel der Sonneneinstahlung.
Und genau die Wärme gibst du in der Nacht auch ab.

Allerdings ist das auf verschiedene Arten möglich:
Direkt, dann ist deine Haut unangenehm kalt, du frierst
Indirekt, über deine Daunendecke, dann ist es unter der Decke schön warm, und nur an der Oberseite der Decke kühl.

Die abgegebene Wärmemenge ist gleich, aber die Temperatur der Haut ist nicht gleich.

Und ohne Beispiel ist es rein theoretisch kaum ein Unterschied, ob die Wärme von einem -50°C kalten Erdboden oder einer -50°C kalten Luftschicht in 10 km Höhe abgestrahlt wird.
Hier am Erdboden ist es aber ein kleiner, aber wichtiger Unterschied.

Die Luft mit den Treibhausgasen ist also unsere Dauendecke. Und wenn du zu viele Daunendecken über dich legst, dann wird es auch unangenehm, dann schwitzt du dich ...

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Das mit grossem Abstand wichtigste Treibhausgas ist Wasserdampf. Er vermindert die Waermeabstrahlung von der Erdoberflaeche ins All. Das merken wir z.B. in einer klaren Nacht, wenn es deutlich abkuehlt, im Gegensatz zu bewoelktem Himmel, der nur eine geringe naechtliche Abkuehlung zulaesst. Also, je mehr Wolken, desto groesser die Erderwaermung. Andere Gase,wie Methan oder CO2, spielen in diesem Zusammenhang nur eine geringe oder gar keine Rolle, da ihre Konzentation verschwindend gering ist.

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Wenn ich mich recht entsinne ist es so:
Durch halt diese Gase wie CO2 kommt es zur "Verdickung" der Atmosphäre und wenn Sonnenstrahlen und somit Wärme in die Atmosphäre eindringt, werden die erstmal von der Erde reflektiert aber dann auch wieder von der Atmosphäre zurück auf die Erde reflektiert und so weiter. Und wenn die Atmosphäre dicker ist, werden mehr Lichtstrahlen reflektiert als bei einet dünneren. So bleibt die Wärme im Prinzip auf der Erde und es wird immer wärmer hier --> Klimawandel

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ThomasJNewton 15.12.2015, 01:14

Entsinnen ist da nicht das Mittel der Wahl.
Und die Luft ist keine Suppe, die dicker oder dünner ist.
Und Reflexion ist auch nicht das Zauberwort.

Schon mal von Absorption und Emission gehört?

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FreundGottes 20.12.2015, 11:12

Und weil die Atmosphäre so "dick" ist, kann nichts rein, was die Erde erwärmt, oder ;-?

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extremstes Beispiel - die Venus, da strahlt fast gar keine Wärme ins All ab, alles verbelibt stattdessen auf dem Planeten

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ThomasJNewton 15.12.2015, 00:28

Schlechtes Beispiel!
Die sonnenfernen Gasriesen strahlen deutlich mehr Wäme ab, als sie von der Sonne empfangen.
Weil sie eben viel mehr innere Wärme haben, und sehr wenig empfangen.

Die erdähnlichen Planeten strahlen praktisch genau die Wärme ab, die sie von der Sonne aufnehmen.

Wenn man keine Ahnung von Thema hat, sollte das "Wissen" stattdessen im Hirn verbleiben.

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voayager 15.12.2015, 00:47
@ThomasJNewton

was redest du denn für einen Blödsinn, die Venus ist überreich mit CO2 angereichert, so dass die Sonnenstrahlen zum Venusboden zurückgestrahlt werden. In x-Büchern ist vom Treibhauseffekt der Venus die Rede. Wenn du das nichtr weisst, ist das dein Problem.

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ThomasJNewton 15.12.2015, 01:09
@voayager

Vielleicht war es ein Missverständnis.
Für mich war die Venus eben die Venus incl. der Atmoshäre.

Wenn du die feste Venusoberfläche meintest, wäre das geklärt. Außer dass die natürlich auf Dauer auch das abstrahlt, was sie empfängt. Netto jedenfalls. Die wird ja nicht heißer, sondern liegt dauerhaft bei angenehmen 400 oder 500°C.

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