Wie funktioniert das Orbitalmodell? (Chemie)

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Also... Ein Atom hat eine odere mehrere Schalen.

Jede Schale hat verschiedene Orbitale.

Die Erste Schale besitzt nur ein S-Orbital.

Die Zweite besitzt nun schon ein S-Orbital und 3 P-Orbitale.

Die Dritte Schale besitzt ein S-Orbital, 3 P-Orbitale und 5 d-Orbitale.

Die vierte Schale besitzt  ein S-Orbital, 3 P-Orbitale, 5 d-Orbitale und 7 f-Orbitale.

Das geht munter weiter aber mehr brauchst du erst mal nicht denke ich.

So nun verkörpern diese Schalen ja Energieniveus... aber innerhalb der Schale verkörpern die zugehörigen Orbitale auch verschiedene Energieniveus. Von s bis f steigt dabei das Energieniveu der Orbitale...

Zur Besetzung mit elektronen.

Jedes Orbital fasst nur 2 Elektronen. Wenn allerdings mehrere Elektronen ihren platz brauchen so kriegt jedes Orbital einer Orbitalsorte erst einmal nur ein Elektron zugewiesen. Erst wenn alle Orbitale einer Orbitalsorte in einer Schale ein Elektron tragen, werden sie mit dem zweiten elektron besetzt. Danach geht es mit energiehöhreren Orbitalen weiter oder mit einer neuen Schale.

 

Und MaTuu, verstanden?

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@phoenix69x

jap das klingt verständlich :) dankeschön DH

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Die Orbitale sind Lösungen der Schrödinger-Gleichung für das H-Atom und haben mit den Schalen aus dem Bohr'schen Modell nur mehr mittelbar zu tun, insofern als sich die Quantenzahlen aus der S.-Gleichung sozusagen "durch die Hintertür" auch wieder ergeben - und die Hauptquantenzahl dabei mit dem geläufigen Bild der "Schalen" übereinstimmt.

Wichtig ist, dass die Orbitale mögliche Aufenthaltsräume für Elektronen darstellen, und keinesfalls mit den Elektronen selbst gleichgesetzt werden dürfen.

Und zur Präzisierung: bei der Besetzung nach "Hund" und "Pauli" "kriegt nicht jedes Orbital einer Orbitalsorte" (also nicht etwa zunächst alle "s" und dann alle "d"-Orbitale) zunächst ein Elektron und dann zwei, sondern jedes energetisch gleiche Orbital, also alle Orbitale auf gleichem Energieniveau - und erst, wenn da überall 2 drin sind, wird auch das energetisch nächst höhere Orbital "besiedelt". Die energetische Reihenfolge ergibt sich aus dem Termschema (als "Eselsbrücke" gibt es die Schachbrettregel).

Elektronen verhalten sich deshalb so, weil sie "Fermionen", also Teilchen mit halbzahligem Spin, sind und sich daher so weit als möglich voneinander separieren müssen.

 

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@algol1

So und du glaubst ernsthaft das jemand der völlig unerfahren an die Sache herran geht das versteht? ^^ Da bräuchte er erstmal ne Ahnung davon worum es in der Quantenphysik geht und was es mit dem Wellen-Teilchen-Dualismums auf sich hat usw.

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Und zur Präzisierung: bei der Besetzung nach "Hund" und "Pauli" "kriegt nicht jedes Orbital einer Orbitalsorte" (also nicht etwa zunächst alle "s" und dann alle "d"-Orbitale) zunächst ein Elektron und dann zwei, sondern jedes energetisch gleiche Orbital, also alle Orbitale auf gleichem Energieniveau - und erst, wenn da überall 2 drin sind, wird auch das energetisch nächst höhere Orbital "besiedelt". Die energetische Reihenfolge ergibt sich aus dem Termschema (als "Eselsbrücke" gibt es die Schachbrettregel)."

 

das mit dem energetisch nächst höherem habe ich ja leicht angedeutet... und in der Schul-Chemie kommst du wunderbar klar wenn du sagst das ein s-orbital eine niedrigeres Energienieveu hat als ein gleichschaliges p oder d-orbital ^^

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@EpunktJpunkt

Reg Dich mal nicht auf, ich habe ja nie behauptet, dass Deine Antwort falsch wäre. Ich wollt's bloss ein wenig präzisieren, Du hast eben etwas "flapsig" von Orbitalsorte gesprochen und dabei "gleichschalig" "unterschlagen", das war u.U. leicht missverständlich - auch wenn Du es sicher richtig gemeint hast.

 

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