Wie funktioniert das mit nem Buchverlag?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Aloha. :]

Zu aller erst: Man schickt niemals das ganze Manuskript an einen Verlag, sprich auch keine Danksagung etc., denn der Verleger wird überhaupt dein Skript nicht ganz durchlesen [können]. Wenn man bedenkt, dass pro Tag um die 30 „Bewerbungen“ eintrudeln und sie sich um die Buchveröffentlichung anderer kümmern müssen, ist es kein Wunder. ;]

Du brauchst ein Exposé, das maximal vier Seiten umfasst, länger ist schon zu viel, und dazu ca. 15-30 Seiten Leseprobe. Vielleicht bekommst du eine Absage, vielleicht hörst du nie wieder was von denen [soll immer öfter vorkommen]. :/

Wenn du unter Vertrag genommen wirst, darfst du dich freuen, immerhin hat dein Skript sich unter mehr als 5000 anderen [ebenfalls unaufgefordert geschickten] Skripten durchsetzen können und du darfst nun dein ganzes Manuskript dem Verlag zusenden.

Korrektoren, Lektoren und Illustratoren werden vom Verlag beauftragt und du zahlst keinen Cent. Der Verlag übernimmt alles, heißt also, dass sie nur einen Skript unter Vertrag nehmen, wenn sie sich ganz sicher sind, dass die Ausgaben für Druck, Vermarktung etc. durch den Buchverkauf gedeckt und Gewinn gemacht wird.

Eine Alterbeschränkung gibt es nicht, aber du wirst als Jungautor keine Plus- bzw. Minuspunkte erhalten, sondern musst dich durch Talent gegen 30-jährige, womöglich schreib-erfahrene Autoren etc. behaupten. Sehr schwierig.

Was die Veröffentlichung in England betrifft, bis dahin ist es noch ein weiter Weg. ;]

Hm. Ich denke, ich dürfte damit alle deine Fragen beantwortet haben.

Grüßle.

schick die Danksagung doch einfach mit! Schaden kann es doch nicht, oder?! Den rest kann ich dir leider nicht beantworten, doch noch eins, ich glaub es gibt keine Altersbeschränkung, aber die Eltern müssen was unterschreiben oder so... Irgendas ist auf jeden Fall mit den Eltern, warte, ich suchs raus ;) PS: Wie heißt das Buch? Ich liebe Fantasy!!!

Such dir einen Buchverlag bei dem du als Autor auch ordentlich entlohnt wirst.

Das wäre zumindest mein Hauptanliegen wenn ich ein Buch schreiben würde.

Manche Verlage verdienen an den Büchern eine Goldene Nase und der Autor sieht nur einen Bruchteil vom Geld.

Achte auch darauf, welche Verwertungsrechte du veräußerst. Wenn sich deine Buchgeschichte auch für Spielzeug eignet, sollten die Verwertungsrechte für alles andere außer dem Buch weiterhin bei dir liegen, damit du auch an Geschäften mit Spielwarenherstellern noch extra Geld verdienen kannst.

Im großen und ganzen wäre der Rat eines Anwalts sinnvoll.

Nun ja, mein Hauptanliegen wäre, dass mein Buch überhaupt verlegt wird. Wie wir wissen: Von 10 000 [unaufgefordert geschickten] Exposes/Manusskripte werden höchstens 2 verlegt. Da fragt man sich schon, ob man gut genug bzw. besser als die anderen zigtausend ist.

Denn weißt du, welche Kosten ein seriöser Verlag übernimmt? Alle. Druckkosten, Papierkosten, Vermarktungskosten, Lektoriat, Korrektorat, Illustratoren und noch viel mehr. Summen im vierstelligen Bereich. Und der Autor zahlt vielleicht mal 1 € für die Briefmarke.

Fazit: Der angehende Autor sollte wissen, dass man als Schreiber selten annähernd gut verdienen kann. Aus Leidenschaft sollte er schreiben, nicht wegen dem Geld.

Meine 5-Cent-Gedanken eines kleinen Schreiberlings. ;]

0

Schreib den Verlag an, ob es okay ist, dass du ihnen dein Manuskript schickst. Dann schickst du es (nur der Text, keine Danksagung, etc.) und wartest. Bei Erfolg des Buches, verhandelt dein Verlag bestimmt gerne für dich mit englischen Verlagen. Allerdings kannst du es von vornherein auch selbst in England versuchen, indem du dort Verlage anschreibst, allerdings sollte dein Manuskript dann schon in englisch sein.

Danke Leute - habt mir geholfen, meine Eltern stimmen sowieso zu also is das kein problem und mit derdanksagung wirds schon irgendwie klappen. Achja und das Buch haißt Dalia- Areskatos

0
@salatsosse

Und mit dem Anwalt is auch ne gute idee, ich werd wahrscheinlich nur teilrechte da machen lassen...

0

sorry, ich finde es nicht mehr... ich weiß nur noch, es gibt keine altersbeschränkung, sondern die eltern müssen irgendwas machen, was, keine ahnung

Am besten schickst du einen Ausschnitt, also zum Probelesen, an gleich mehrere Verläge, dann hast du eine bessere Chance. (; Hast du schon einen Buchtitel?

Was möchtest Du wissen?