Wie funktioniert das mit "in Kommission geben" bei (Mode-)Designern?

1 Antwort

Ich schaue mich gerade ein bisschen die Fragen auf dieser Internetseite an. Was sind denn das für Antworten auf Deine Frage?

In Kommission geben bedeutet, dass Du Deine Sachen in ein Geschäft zum Verkauf gibst, ohne dass Du sofort Geld dafür bekommst. Du verständigst Dich mit dem Inhaber über den Preis. Entweder er "schlägt" auf den Betrag, den Du haben möchtest, noch etwas drauf oder er bekommt einen bestimmten Teil des Verkaufspreises. Das kann übrigens völlig unabhängig davon geschehen, ob Du ein eigenes Geschäft hast oder nicht. Eine Bekannte von Mir ist Modedesignerin. Sie will in erster Linie Mode entwerfen, hat ein eigenes Geschäft. Gibt ihre Sachen aber auch in anderen Städten und Ländern bei Händlern in Kommission.

Wenn Du Dich in einem Markt mit viel Konkurrenz befindest, und Mode ist so ein Bereich, wird sich kein Ladenbesitzer mit einer Ware eindecken (und bezahlen), von der er nicht weiss, ob er sie verkaufen kann. Sollte es keine Nachfrage für Deine Sachen geben, nimmst Du sie wieder zurück.

Es gab im 19. Jahrhundert in Japan einen gewissen Konosuke Matsushita (gesprochen: Mat-sosch-ta). Er bekam ein Produkt nicht an seine Großhändler verkauft. Hatte aber - weil er sehr überzeugt war - schon viel produziert. Also bot er seinen Kunden das Produkt probeweise an. Dies war damals völlig unüblich. Die Händler waren so begeistert, dass sie sich darauf einließen. Es handelte sich übrigens um eine Fahradlampe. Matsushita hatte sie zwar nicht erfunden, aber deutlich verbessert.

Gruss Matti

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