Wie funktioniert das mit der Lehrzeitverkürzung?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Wenn Dein Ausbildungsvertrag über 3 Jahre läuft, Dein Ausbilder die Gymnasialzeit nicht anerkannt hat, habe ich da so meine Zweifel. Solltest Du trotzdem in 2 Jahren gute Leistungen bringen, kannst Du die Prüfung nach 2 1/2 Jahren ablegen. Dein Ausbilder muss damit einverstanden sein und wird Dich zur Prüfung anmelden.

Stoff ist sozusagen "Dein Problem". Zur Prüfung muss Dich der Ausbildende anmelden, nachdem Dir von der zuständige Stelle bestätigt wurde, dass Du die vorgezogene Prüfung absolvieren darfst.

Die Richtlinien dafür sind wohl immer ziemlich ähnlich. Bei entsprechender "Leistung" in Schule und Betrieb und/oder der nötigen vorhergegangenen Schulbildung...

Ich konnte z.B. meine kaufmännische Ausbildung nur auf 2,5 Jahre verkürzen, obwohl ich natürlich gute Leistungen zeigte. Hatte aber damals nur die "mittlere Reife" vorzuweisen.

Mach Dich doch mal bei der zuständigen "Kammer" kundig, welche Voraussetzung erfüllt sein müssen...

Hallo TorroRosso!

Das hat eins meiner Kinder auch so gemacht. Erst Fachabi, dann Ausbildung. Der Vertrag enthielt die normale Ausbildungsdauer, obwohl von vornherein bekannt war, dass die Möglichkeit der Verkürzung um ein halbes Jahr möglich sein wird. Erst im letzten Ausbildungsjahr stellte der Ausbilder den entsprechenden Antrag. Zugrunde gelegt wurde nicht nur das Fachabi sondern auch die Leistungen in der Berufsschule und am Arbeitsplatz.

Allerdings fehlte der komplette Unterrichtsstoff des letzten halben Jahres. Und der war neu. Man muss sich diesen also irgendwie selber aneignen.

Es hat geklappt.

Dennoch fände ich es sinnvoller, wenn man von vornherein die verkürzte Ausbildungszeit vereinbaren könnte. Aber einfach ein halbes Jahr später in die Berufsschule zu erscheinen und demnach auch ein halbes Jahr später die Ausbildung zu beginnen scheint nicht möglich bzw. erlaubt zu sein. Ich weiß es nicht.

Infos dürfte die IHK geben.

Schöne Grüße

Wenn die Berufsschule es deinem Arbeitgeber vorschlägt, und der zustimmt, ist es möglich die Zeit zu verkürzen. Die Arbeitgeber haben leider zumeist kein Interesse daran.

nööh, umgekehrt wird ein Schuh daraus, der Ausbilder fragt bei der Berufsschule an, ob es Bedenken gegen eine Verkürzung gibt; von den jeweiligen IHKs ist meist ein bestimmter Notenschnitt vorgegeben, jedoch gibt es für beide Seiten einen Ermessensspielraum.

0
@KHLange

Bei mir war es nicht umgekehrt. habe 6 monate eingespart.

0

Voraussetzung für vorzeitiges Beenden der Ausbildung sind regelmäßige Teilnahme am Berufsschulunterricht und ein guter Notendurchschnitt. Wenn du verkürzt (auf Antrag), dann musst du den gesamten Stoff vorziehen und mit den Lehrern korrespondieren. Das macht es sehr stressig und es ist auch gar nicht mal so einfach! :-)

bei uns war das so, daß man bei guten leistungen ein halbes jahr früer ausgelernt hat

Hilfreiche Informationen zum Thema Ausbildungsverkürzung findest du auch hier: http://www.azubiyo.de/service/berufsstart/rechtliches/ausbildungsverkuerzung/

Was möchtest Du wissen?