Wie funktioniert das mit den Z1-Berichten bei elektronischen Registrierkassen ?

1 Antwort

Hoffentlich habe ich das richtig verstanden...
Ich bin zwar nur Kellner, aber atmende des Tages müssen wir diesen Bericht ebenso ausdrucken.

Man muss die Schicht abschließen, ansonsten wird der Tagesumsatz vom vorherigen Tag auch am nächsten Tag dabei sein.

Nach dem abschließen geht es wieder auf null.

Ich muss mein Wechselgeld selber mitbringen und wenn ich meinen Betrag schon da mitzähle, mache ich ja Verlust, da es nur anzeigt was man eingenommen hat (Umsatz) und das Wechselgeld gehört ja nicht dazu. Das zählt ja nicht zum Umsatz, da man das Geld ja schon hatte. Und am Ende entnehme ich die Menge, die mir als Umsatz angezeigt wird, raus und tue es in meine Abrechnung. So müsste ich danach mein Wechselgeld wieder haben, was ich ebenso rausnehme und das Trinkgeld bleibt übrig.

Ich stelle das nochmal in zahlen da.

Wechselgeld: 40€
Tagesumsatz: 800€
Im Geldbeutel insgesamt: 870€

Abrechnung: 870-800= 70€
Eigenes Wechselgeld abziehen: 70-40

Das Ergebnis wäre dann mein Trinkgeld, also 30€.

Man kann einstellen zwischen Gesamtumsatz der Schicht, eines Tages, oder nur einer Person, wenn es mehrere kassen gibt, die miteinander verknüpft sind.

Konnte ich helfen, oder habe ich deine Frage Komplet falsch verstanden :D?

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Vielen Dank für deine Antwort...leider löst diese meine Problem nicht...ich verdeutliche das auch mal in Zahlen:

Ich habe einen Kassenanfangsbestand z.B. 1000 Euro. Diesen habe ich einmalige in die Kasse zum Start eingetragen als Wechselgeld. Nun mache ich zum Bespiel an einem Tag 800 Euro Umsatz. Bedeutet ich bekomme am Abend folgendes Ausdruck durch erstellen von Z1:

1000

+800

= 800 Umsatz

= Gesamt in Kasse 1800 Euro. (Bar in Lade)

Soweit so gut, nu aber tritt mein Problem auf, der Z1 Bericht nullt nicht nur den Umsatz sondern auch den Gesamtkassenstand, bedeutet am nächsten Morgen stellt sich dies wie folgt dar:

Tagesumsatz = 0 Euro (korrekt soweit)

Bar in Lade = 0 Euro (für mein Verständnis müsste hier stehen 1800 Euro, da ich ja nichts entnommen habe) 

Oder habe ich hier ein Denkfehler? Der Gesamtkassenstand (Bar in Lade) muss sich doch ständig mit dem Umsatz erhöhen außer ich mache eine Auszahlung bzw. Entnahme oder?

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Naja...wenn wir den Z Bericht ausdrucken, wird dir schicht geschlossen und es beginnt ebenso von null. So verlangt es doch auch das Finanzamt, oder etwa nicht?

Das System geht ja automatisch davon aus, dass du das Geld entnommen hast, wie man es eigentlich auch machen sollte. Unser System fängt ebenso von null an, sobald jemand die schicht abgeschlossen hat und somit den Z1 Bericht ausdruckt.

Anders ist mir das zumindest nicht bekannt :/

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@deepshit

Ja, das der Umsatz am nächsten Tag wieder bei 0 losgeht ist klar. Aber die Kasse müsste doch den Gesamtkassenstand immer weiter durchziehen ansonsten kann ich doch nie eine größerer Entnahme (z.B. Einzahlung auf der Bank) machen, da ich sonst einen negativen Kassenstand produziere, oder ??

 

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Damit kenne ich mich leider nicht aus. Ich denke nicht. Man hat für sowas eigentlich ein Versteck oder Safe, in denen man das Geld dann solange lagert, bis man es bei der Bank auszahlt.

Du kannst ja mal beim Hersteller anrufen. Vielleicht helfen sie dir weiter, aber mir ist es zumindest nicht bekannt, es so wie du es möchtest. Die meisten lagern es eben irgendwo, wie ich es oben beschrieben habe :/.

Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit, aber das ist mir zumindest nicht bekannt.

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Kassendifferenz vom Lohn abgezogen OHNE Mankogeld

Hey,

habe vor kurzem einen Nebenjob auf 450 € Basis an einer Tankstelle angefangen.

Habe mich 5 volle 8 Stunden Nachtschichten und einen halben Tag dort eingearbeitet mit jemandem der dort schon arbeitet und mir alles beigebracht hat, sprich alles unbezahlt.

Dann habe ich kurz vor Monatsende noch zwei Nächte alleine bekommen, also zwei Nächte bezahlt bekommen, macht zusammen ~120 €. Von diesem MINIGEHALT wurden mir dann noch 30 € abgezogen, wegen Kassendifferenz! Also weil weniger Geld in der Kasse waren nach Abrechnung, als sein sollten.

Ich habe mich inzwischen gründlich Informiert ob man das einfach so machen kann und einige Widersprüche gefunden:

  1. Man muss Mankogeld erhalten, bevor jemandem überhaupt Geld für Differenzen abgezogen werden darf, und das auch nur so hoch wie das Mankogeld ist. Wir kriegen KEIN Mankogeld. Ausnahme: Der AG kann Beweisen das ich mittel bis grob Fahrlässigkeit gehandelt habe, oder es sogar Vorsatz war. War es mit Sicherheit nicht. Ich drücke immer bei Summen bei denen das Wechselgeld nicht direkt ersichtlich ist auf RÜ (Automatisch Rückgeld berechnen). Also bei fast allem, außer bei z.B 1,90 € Preis und 2 € Zahlung

  2. Ist der AG verpflichtet, wenn er Differenzen berechnet, beweisen zu können das wirklich NUR ich an der Kasse war. Dem ist in der Nachtschicht auch so, wie denn auch nicht, man ist ja alleine, aber bei den 5 Nächten in denen ich mich eingearbeitet habe, waren wir dauernd wechselhaft an der Kasse, dazu hat er mir noch Sachen an der Kasse beigebracht, in dem er irgendwelche Produkte eingescannt hat. Es kann sein das es öfters vorgekommen ist das er vergaß zu stornieren, sodass im System steht es wurde gekauft, aber das Geld fehlt halt. Und in den beiden Nächten wo ich alleine war war die Kasse komplett richtig. An den beiden Tagen habe ich mich nämlich Informiert!

Rufe heute Abend meinen Chef an, um erstmal Grundlegende Sachen zu klären, er wird mir mit Sicherheit sagen ich soll das mit der Chefin klären.

Ich möchte nochmal sichergehen, dass alles was ich hier geschildert habe korrekt ist, und was ich eventuell noch sagen könnte. Es sind nur 30 €, aber ich höre von allen Mitarbeitern das es normal ist, dass hier Geld einfach abgezogen wird vom Lohn. Das heißt es geht hier nicht um 30 €, sondern darum das vielen Mitarbeitern illegal Geld abgezogen wird.

Also soll ich das der Chefin so vor den Kopf knallen? Was ist wenn sie nicht drauf eingeht und es dabei bleibt, wovon ich ausgehe, was soll ich tun?

Danke.

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Auf der einen Seite will ich keinen unnötigen Ärger. Ich bin aber auch nicht bereit, alles mit mir machen zu lassen. Auf das Zeugnis bin ich nicht so angewiesen. Wäre halt nur nett, da dort sonst nur sehr Gutes stehen kann. Ich finde es einfach nicht fair, alles auf die Mitarbeiter abzuwelzen. Da dort an einem gekoppelten Kassensystem aus Kostengründen gespart wird, sehe ich das Risiko beim Arbeitgeber. Es kann immer mal ein Fehler passieren, wo Menschen arbeiten.

Ich finde meinen Fehler menschlich und nicht grob fahrlässig und daher sehe ich die Haftung beim Arbeitgeber. Wie seht Ihr das?

Ich freue mich über einen Rat. Vielleicht kann mir auch jemand sagen, wie hoch die Kosten sind, wenn ich einen Anwalt einschalte.

Viele Grüße an alle, die dies lesen

Debora

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