Wie funktioniert das mit den Lobbys in den USA?

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3 Antworten

Das ist hier eigentlich genauso.

Sehr gut veranschaulicht wird das im Film "lincoln", den solltest du dir anschauen.

Leute haben Interessen. z.B. Bauern wollen Subventionen oder wollen ihren Markt vor billiger Konkurrenz aus dem Ausland schützen.

Also helfen sie einem (oder mehreren) Parlamentarier mit einer Spende bei ihrer Wahlkampagne (solche Kampagnen verschlingen viel Geld). Dafür muss sich der Parlamentarier dann für ihre Anliegen stark machen, und immer wenn über ein Gesetz abgestimmt wird, wo es um Subventionen für Bauern geht, müssen sie dafür stimmen.

Oder schicken gleich einen Bauern ins Parlament, der dort ihre Interessen vertritt.

Oder sie schicken jemanden, der nicht gewählt wird, der im Parlament herumlungert und die Parlamentarier bearbeitet, damit sie so stimmen, wie die Bauern es wollen. Das sind die Lobbyisten. Lobby = Eingangshalle (z.B. im Hotel), dort lungern sie herum und stürzen sich auf die Parlamentarier, sobald sie sie treffen. Natürlich laden sie sie auch mal teuer zum Essen oder auf Urlaub ein, um sie zu motivieren. Oder sie versprechen ihnen einen guten Job für die Zeit, wenn sie nicht mehr im Parlament sind... (z.B. Verwaltungsrat in einem grossen Unternehmen, wo man für keine Arbeit viel Geld kriegt)

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Das ist in DE genauso.

Also Gedacht sind Lobbys eigentlich dafür, die Politiker zu beraten aber es geht (meistens) weiter als das:

Den Politikern wird ein Betrag geboten damit sie für oder gegen etwas stimmen.

Beispiel: Monsanto (Düngemittelhersteller) bietet Politiker XY einen hohen Geldbetrag dafür, dass er dafür stimmt, Glyphosat (Pestizide) weiter einsetzen zu dürfen.

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Kommentar von HelftMir123
08.03.2016, 22:29

also etwas wie "legale" Korruption?

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