Wie funktioniert das mit dem Wasser enthärten?

...komplette Frage anzeigen

1 Antwort

Die Wasserhärte gibt Auskunft darüber, wieviele Calcium- und Magensiumsalze im Wasser enthalten sind. Diese bilden mit Seife schwer lösliche Kalkseife, die nicht mehr waschaktiv ist, sondern sogar einen Grauschleier hervorruft. Normalerweise liegen Calcium und Magenesium dabei als Hydrogencarbonate gelöst vor, in einigen Gegenden aber auch als Sulfate (Gips). Hydrogencarbonat und Sulfat sind dabei löslicher als das Carbonat. Durch Zusatz von Carbonat kann man dabei die Carbonate ausfällen und so den Härtegrad verringern. Einen ähnliche Effekt hat Natronlauge, da durch Laugezusatz das Hydrogencarbonat in Carbonat umgewandelt wird. Zusatz von Essig hingegen vermeidet nur Kalkablagerungen an Kesseln oder in anderen Gefässen, in denen Wasser erhitzt wird, da das gut lösliche Acetat gebildet wird. Die Härte (Ca-und Mg- Gehalt) bleibt bestehen. Ein Verfahren zur Enthärtung isf das "Maskieren" der Ionen durch sogenannte "Chelatbildner" wie EDTA oder polyfosfate. Diese reagiern so mit dem Calcium oder Magnesium, dass diese nicht mehr ihre "normalen" Reaktionen zeigen. Andere Massnahmen sid die Entsalzung durch Umkehrosmose oder durch Ionenaustauscher.

mamichgi 28.01.2013, 19:59

Oh, jetzt habe ich es kapiert! Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

0

Was möchtest Du wissen?