Wie funktioniert das Denken eines Konvertiten, der zum Attentat bereit ist?

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15 Antworten

Also ich denke, das sind eher labile Menschen, deren Orientierung, Halt und Sinn im Leben fehlt. Weiter haben sie viel Wut in sich angestaut, durch Scheitern, Fehlschläge, Ausgrenzung....

Männliche Gewalt wird wohl meist auch anerzogen, also zumindest gehe ich solange davon aus, solange es keine Genmanipulation gibt ;-)
Männer sollen hart und erfolgreich sein, entsprechen sie nicht diesem Ideal, werden sie schnell zu Außenseitern. In Jungen und Männern werden große und natürlich viel zu große Erwartungen gesetzt, sie wollen sich würdig erweisen, diesen hohen Ansprüchen gerecht werden.
Daraufhin folgt wohl oft die Enttäuschung und/oder Frustration. Daraus mag Scham entstehen, die natürlich keiner der Betroffenen zeigen will. Womöglich entsteht dadurch dann Einsamkeit.

Manche Jungen lernen so eigene Gefühle niederzumachen, sie zu unterdrücken, auch wenn sie noch so sehr nach außen drängen. Sie wissen nicht, wie mit eigenen Gefühlen umgehen. Zeigen sie Gefühle, werden sie schnell als Warmduscher, Weichei, Sitzpinkler, Sockenwechsler, Schattenparker, Blümchenpflücker, Frauenversteher oder Unterhosenwechsler betitelt und abgewertet.

Männer aber wollen keine Heulsusen, Jammerlappen, Schlappschwänze, Müttersöhnchen, Memmen oder Angsthasen, Schwächlinge oder Waschlappen sein, was sie ja eigentlich auch nie und nimmer wären, nur weil sie Gefühle zeigen. Aber das glauben sie wohl selbst zu wenig.

Als Heulsuse werden Männer diffamiert, die Emotionen haben und Gefühle zeigen, die ihre Enttäuschungen ausdrücken.
Schlappschwänze sind Männer, die sexuell nicht immer können, die also keine Sexmaschine sind.
Muttersöhnchen werden diejenigen verhöhnt, die noch an der Mutter hängen und den Absprung aus dem Elternhaus nicht geschafft haben. Aber dieser hat vielleicht sogar mehr Chancen dazu, ihn doch noch zu schaffen, als der scheinbar unabhängige Sprücheklopfer.
Der Schwächling hat sichtbare Schwächen und zeigt diese auch noch! Er unterliegt damit dem Kraftprotz, der seine Schwäche und Angst hinter oft peinlich zur Schau gestellten Muskelpaketen versteckt.
Rücksichtnahme wird auch im Buffethintenansteller diskriminiert, ein richtiger Mann hat sich offenbar skrupellos vorzudrängen und schon damit zu zeigen, dass er sich über alle anderen stellt und natürlich auch über die Regeln und Gesetze des Zusammenlebens.

Statt rücksichtslose Gewalt zuzulassen, die sich so wohl in den Straßen als auch auf den Bildschirmen ausdrückt, wäre es vielleicht zielführender, für mutigen Einsatz auch in riskanten Situationen zu werben, fürs Zupacken und für mutige und riskante Lebenskonzepte, für den Kampf um eigene Träume....

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 08:06

Aber mal im Ernst, Sonja: Nicht jeder Mann hat das Bedürfnis nach dieser Form von Klischee-Männlichkeit. Aber verstehe ich dich richtig, dass Du die Erfüllung einer klischeehaften Männlichkeit als Motivation für radikale Islamisten siehst?

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 08:28

Also ich zum Beispiel stehe als heterosexueller Mann voll und ganz zu meinem Pussy-Image. Wahrscheinlich kann ich es deswegen so wenig nachvollziehen und stellte die Frage dadurch erst. :)

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 08:37

Oder beides. Also würdest du sagen, dass es auch Parallelen zu Amoklaufenden Schülern gibt?

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"Denken" ist da nicht unbedingt das Wort der Wahl. Das hat viel mehr mit Gefühlen zu tun.

Ich kannte in meiner Zeit in der kirchlichen Jugendarbeit einen jungen Mann, der sich wohl eingebracht hat, aber nie so richtig in die Gruppe integriert wurde, weil es irgendwie "seltsam" war.

Jahre später habe ich dann erfahren, dass er als radikaler Tierschützer an einer "Hühnerbefreiung" teilgenommen hat.

Noch einige Jahre später sah ich ihn dann im Fernsehen als Teilnehmer eines rechtsradikalen Aufmarsches.

Es gibt Menschen, die kein eigenes Weltbild haben, keine Gemeinschaft finden, in der sie sich wertgeschätzt fühlen. So suchen sie und landen dann vielleicht in einer extremistischen Ecke, in der sie Anerkennung finden, weil sie unreflektiert die kruden Inhalte der Gemeinschaft repetieren.

Es ist sicher 20 Jahre her, dass ich den Genannten im Fernsehen sah. Weiß der Geier, ob er nicht vielleicht auch konvertiert ist und in Syrien im Dreck liegt. Der Typ dafür wäre er m.E.

Für schwache Menschen ist ein starres Korsett der Ideen und Gedanken praktische Lebenshilfe. Es gibt ihnen Halt und Richtung und eben auch ein Gefühl der Stärke.

Es gibt keine Rechtfertigung für die Gräueltaten der Attentäter, aber ich kann nachvollziehen, dass  viele Menschen, die seit Jahrzehnten die hegemoniale Politik fremder Mächte erleiden, in ihrer Machtlosigkeit nach einem Ausdruck der Stärke suchen. Versuchen,ihrer Verzweiflung und Perspektivlosigkeit ein Konzept mit vermeintlichen Perspektiven entgegen zu setzen. Wenn das Leben schon nichts mehr bereithält, dann wenigstens mit einem Knalleffekt abtreten und rauf auf die Jungfrauen.

Rücksichtslose Demagogen nutzen diese Schwäche von jungen Menschen aus und reden ihnen Dinge ein, die ihnen erstrebenswert erscheinen. Selber würden diese Hassprediger aber ihr nichtswürdiges Leben niemals auf Spiel setzen. Die lassen lieber andere platzen.

Es geht den Konvertiten also weniger um die Inhalte an sich, sondern deren Wirkung auf ihr Gemüt und die Gemeinschaft mit Gleich"denkenden".

Also eigentlich bedauernswerte, arme Würstchen, die zu dumm sind, sich ein eigenes Leben zu schaffen.

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Das können menschen sein die noch keine richtung im leben gefunden haben, oder auch solche mit einem mittelpunktstreben die bei den radikalen muslimen anerkennung finden, einmal im leben bedeutend sein wollen und sei es durch einen mörderischen selbstmordanschlag. Wer fanstisch an ein ewiges leben in einem imaginären paradies glaubt, dem ist nur durch eine lange behandlung zu helfen.

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All dem würde voraussetzen das wir einen freien Willen haben, also dass diese Menschen aus "persönlicher Überzeugung" radikal wurden und ihre Taten begehen. Dem ist aber nicht so.

In Wirklichkeit ist der freie Wille eine Illusion. Unsere Realität und unser Handeln wird durch unsere Veranlagung und äußere Einflüsse bestimmt. In welcher Familie wachsen wir auf, in welchem Umfeld/Milieu befinden sich unsere Freunde, soziale Schicht, geografisches Umfeld, Armut/Reichtum und vieles mehr - all das bestimmt was wir sind und zu was wir einmal werden.

Auch im Fall Daniel Schmidt (den ich nicht kenne) wird entweder ein einschneidendes Erlebnis stattgefunden haben, eine für ihn Ungerechtigkeit, ein langsames annähern an das Islamisten-Milieu über Freundes-Freunde.

Konkrete Gründe? Ich denke in dem Umfeld fühlt man sich stark. Als Rebell. Zugang zu Waffen. Wenn man sich genug in die Religion im Zusammenhang mit Extremismus hineingesteigert hat fühlt man sich wahrscheinlich wirklich als Auserwählter oder Gotteskrieger. Man hat eine "edle/höhere" Berufung gefunden. Man ist ein Held. Zumindest in dieser Realität.

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Kommentar von realsausi2
19.11.2015, 11:51

All dem würde voraussetzen das wir einen freien Willen haben,

Natürlich haben wir einen eigenen Willen. Ein Bruder des überlebenden Attentäters von Paris scheint ein völlig normal sozialisierter Mitbürger zu sein. Eine so deterministische Prägung ist nicht zu belegen.

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Kommentar von donna16
19.11.2015, 23:33

tja die meisten konvertierten geraten meist an die falschen Leute die denen zeigen wollen wie der Islam ist! Rede von eigenen Erfahrungen bin selber konventiert und bin weder radikal noch trage ich Kopftuch oder so was. selten hat es was mit dem Umkreis oder Familie zutun.

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Das Thema ist so einfach wie nur irgendwas.

Gebürtige Muslime haben den Islam in der Familie erlebt, und gehen bei einer funktionierenden Integration relativ locker mit dem Glauben um.

Frisch konvertierte Muslime haben dieses selbstverständige Wissen nicht, und erlernen es. Dabei werden sie streng der islamischen Doktrinen angeleitet. Die Anleitung finden sie in Internetforen oder bei YouTube, oftmals aber auch in Moscheen.

Vom psychologischen Standpunkt leiden viele dieser Menschen an einem mangelnden Selbstwertgefühl, und erleben in der neuen islamischen Kultur die religöse Brüder-/Schwesterlichkeit. Durch die neue Gemeinschaft empfinden sie sich selbst als gestärkt, und eifern sehr in der Vertiefung des Glaubens.

Wenn diese Menschen nun bei den typischen salafistischen Predigern, wie z.B. Vogel, Lau oder Nagi landen, und dann Sprüche zu hören bekommen, wie:

Wir leben für den Islam, wir sterben für den Islam.

Wir aktzeptieren zwar das Gesetz Deutschlands, aber für uns gilt nur das Gesetz des Islam

Wir streben nach dem Paradies.

Wir sind anders, da wir wissen nach dem Tod ins Paradies zu gehen.

.....dann ist der Einstieg in die Radikalisierung getan.

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 19:58

Wobei Vogel ja neulich sagte, dass er den Weg der Argumentation befürwortet.

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Viele dieser Konvertiten sehen für sich keine Chance in unserer Gesellschaft. Ihr Selbstwertgefühl ist weit unterdurchschnittlich. Deshalb suchen sie für ihre psychischen Defizite eine Kompensation und wenden sich von unserer Gesellschaft ab und den Islamisten zu. Diese nehmen dann eine Gehirnwäsche vor, gaukeln den Konvertiten vor, wie wichtig sie für die Bewegung sind usw. Dadurch steigt dann das Selbstwertgefühl, weil sie Macht über andere ausüben können.

Leider übersehen sie dabei, dass alles nur vorgegaukelt ist. Wenn nämlich die "Erzieher/Lehrer" oder wie man die "Vordenker" der IS nennen soll, an ihre eigenen Theorien glauben würden, würden sie selbst Selbstmordattentate begehen. Das soll ja schließlich im Sinne von Allah sein und ins Paradies führen. Aber nein, das tun sie nicht. Dafür gibt es eben die dummen Konvertiten und andere völlig Verblendete.

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Wie funktioniert das Denken eines Konvertiten, der zum Attentat bereit ist?

Gar nicht mehr. Der nutzt nur noch das Rückenmark, denn wenn dem anders wäre, käme er drauf, dass er so richtig verar.... wird und das an der blöden Story mit den 72 Dauerjungfrauen nebst jeweils willigen 70 Dienerinnen und 70 lüsternen eigenen Dienerinnen (nein, es geht nicht nur um 72, es sind sage und schreibe 5182 Mädels, die da versprochen werden), sowie dem versprochenen Dauerständer irgendwas faul sein muss, weil ansonsten die, die ihm das erzählen, sich selbst schon längst dorthin verabschiedet hätten, würden sie selbst an den Mumpitz glauben, den sie diesen Gehirnamöben verzapfen.


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Zu 100% nachvollziehen kann das keiner der das nicht selber tut, aber auf jeden Fall spielt eine labile Persönlichkeit und ein Mangel an Selbstbestätigung denke ich eine große Rolle.
Menschen die für sich keine Perspektive in dieser Gesellschaft sehen, nie irgendwo richtig dazu gehört haben und vielleicht auch noch soziale Probleme sind Nährboden für diese abartige Gehirn Wäsche die dieses Konzept vermittelt .
Ein junger Mann der sich hier zB vielleicht nicht mal einen Führerschein leisten kann kann dort ein großes Auto fahren , mit Pistolen über leben und tot entscheiden und mehrere Frauen haben .....
Ab einem gewissen Grad an Naivität, Faulheit , Gedankenlosigkeit und Narzissmus mag das für jemanden der sich selbst als ohne viel Aufwand "verwirklichen" will , in eine "höhere" (fragwürdig höhere) Position heben will erstrebenswert klingen was diese Verbrechen dort tun.
Leider 😞
Menschen sind grausam.
Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere !  

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 07:49

Siehste und Naivität, Faulheit und Gedankenlosigkeit kann ich als Ursache nicht erkennen, denn diese Leute zeigen ja durch ihre zwar einseitige Auseinandersetzung mit der Religion, dass die nicht dumm oder faul sind. Du würdest also sagen, dass sie dieses unterbewusste Bedürfnis haben?

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Kommentar von myplace
19.11.2015, 07:54

- NAIVITÄT : die glauben tatsächlich das das was sie da tun (TÖTEN!!) in gottes Namen geschieht

- FAULHEIT : es ist viel einfacher zum IS zu gehen und dort zu kämpfen und dafür alles in den A**** geschoben zu bekommen als hier ....

•Arbeit zu finden (gute bezahlte und anerkannte) denn dafür muss man kämpfen

• Anerkennung zu bekommen für Dinge die man geleistet hat in seinem Leben

• Scheinbar loyale Freunde zu finden

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Kommentar von Flimmervielfalt
19.11.2015, 07:55

Ok, jetzt habe ich deine Ansicht verstanden. Danke. :)

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Kommentar von myplace
19.11.2015, 07:56

Gedankenlos in dem Bezug das sie nicht die geistige Reife besitzen zu begreifen das das kein Gottes Krieg ist sondern eine schade was da geschieht .....
Das geht doch runter wie Honig wenn man das Gefühl bekommt gebraucht zu werden und einem das Blaue vom Himmel versprochen Wird dafür das man angeblich sein Leben für das "gute" (??!!!) opfert

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Das kann man nicht so pauschal erklären. Es gibt auch einige Ähnlichkeiten mit der NS-Zeit. Mein Vater hat mir mal erzählt, dass damals plötzlich Leute einen Job hatten, die man früher nicht mal mit dem Hintern angesehen hätte. Die wurden dann Jugendführer, Gauleiter oder was auch immer für Jobs damals erfunden wurden, nur weil sie in den Verein da eingetreten waren. Im normalen Leben hätten die keine Chance gehabt, es zu was zu bringen und waren eher kriminell veranlagt. Das konnten die dann ungestraft ausleben und Ottonormalverbraucher mußte auf die hören. Die zählten sich dann zur Spitze der Gesellschaft.

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IS / ISIS verstößt gegen den Islam

Zionisten (Faschisten) verstoßen gegen das Judentum

Kreuzritter & "Christliche" Fascisten verstoßen gengen das Christentum

Die Terroristen bzw. Mörder dieser Religionen sind entweder Psychitisch veranlagt oder lassensich hevorradend durch Propaganda beinflussen oder mögen es einfach Menschen zu töten oder Menschen die sich von der Gesellschaft verraten fühlen

Immer mehr Faschismus fließt in Religionen ein -> sieht man u.A. in Syrien (Islam), ISrael (Judentum) , USA (Christentum)

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Kommentar von donna16
19.11.2015, 23:37

Is sind keine Moslems. Entweder sind das irgendwelche angeheuerte Tiere die darauf trainiert wurden oder belaberte gehirnamputierte.. gilt natürlich auch für Zionisten und kreuzritter

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so ein mensch denkt nicht selber, sondern er wird gedacht

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Die denken nicht mehr. Die sind nur noch im Irrationalen verirrte zukünftige "Märtyrer", die sich auf das Paradies samt Jungfrauen freuen.

Gruß, earnest

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“  Also was führt zu der Faszination am islamistisch motivierten Märtyrertum? Ich will es zumindest nachvollziehen können.“ Hass nichts als Hass, blinder Hass, gefährlicher Hass und ausserdem die Aussicht auf das Paradies mit 72 Jungfrauen. Die glauben das wirklich!

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Hat man da dieser Selbstmordattentäterin 72 junge Männer versprochen?

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Also was führt zu der Faszination am islamistisch motivierten Märtyrertum? 

denke weil das aktuell, für abenteuerlustige Männer & Frauen in ist .. früher waren es die Fremdenlegion, linke Extrem-Gruppen oder, besonders beliebt, rechte Extremisten die begeisterten.

Es sind Leute die vollen Aufmerksamkeit, einmal im Leben Macht haben, für die Lizenz ,der  Verbreitung von Angst und Schrecken ordnen die sich freiwillig einer bizarren Ideologie unter , welche auch  Fragmente des Islams benutzt..

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