Wie funktionieren Zielsucher?

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5 Antworten

das ist ein viel zu weites feld als dass man das mal eben so beschreiben kann...

im wesentlichen gibt es da drei systeme:

infrarot: das geschoss wird durch eine wärmebildkamera an der spitze des geschosses immer auf den wärmsten punkt im ziel gelenkt. das setzt natürlich vorraus, dass in der waffe beim abschuss das ziel bereits identifziert wurde.

Laser: wenn direkter sichtkontakt auf das ziel besteht, z.b. beim bombardieren aus der Luft, dann kann das geschoss auf einem Laser-Leitstrahl gelenkt werden. die technik ist erstaunlich simpel, so dass diese schon im 2. Weltkrieg erfolgreich eingesetzt werden konnte.

GPS: im geschoss werden zielkoordinaten fest einprogrammiert. der Nachteil daran: es eigenet sich nur für statische ziele. bewegliche ziele können auch mit gps anvisiert werden. jedoch muss der schütze das ziel verfolgen und änderungen der koordinaten an das geschoss übermitteln.

lg, Anna

Das was hier die ganze Zeit als Infrarot Licht bezeichnet wird ist kein Infrarot Licht, sondern, z.B. diese Ferngläser, Drohnen, etc. haben eingebaute Wärmebildkameras. Diese Kameras stellen die Wärme die sie im Bild haben in Farben da. Desto Wärmer etwas ist desto röter wird es angezeigt. Da der Menschliche Körper eine eigene Wärme hat kann man so Personen sehr gut erkennnen. Teilweise auch durch dünne Wände...

General Motus hat mir diesbezüglich gesagt:
"Ich könnte es Ihnen genau erläutern - aber dann müsste ich sie töten"
Ich habe daraufhin dankend auf diese Information verzichtet.

Ich beschäftige mich dann lieber mit Techniken wie Infrarot.

Es gibt automatische Sucher, die auf Infrarotstrahlung reagieren.

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