Wie funktionieren Spiegelreflexkameras?

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3 Antworten

Hi Andre. Ja, da ist wirklich ein kleiner Spiegel drin. Das haben die nicht geschrieben, um uns zu vereimern. ;-)

Aber im Ernst. Das Licht fällt auf die Linse des Objektivs. Von dort durch das Objektiv auf den Spiegel. Hier wird das Licht dann nach oben umgelenkt und kommt dort durch den Sucher zu deinem Auge. Du siehst im Sucher also genau das, was mit dem Objektiv eingefangen wird. Willst du das Bild jetzt fotografieren, dann drückst du den Auslöser, der Spigel wird nach oben geklappt und das Licht fällt jetzt auf den Sensor. Daher ist dann der Sucher schwarz - dort kommt ja kein Licht mehr an.
Ist das Licht am Sensor angekommen wird das Bild gespeichert, der Spiegel klappt wieder runter und du kannst durch den Sucher blicken.

Bei spiegellosen Systemkameras fällt das Licht auf das Objektiv und dann dirkt zum Sensor. Das Bild wird dann sozusagen digital gedoppelt und auf dem Liveviewsucher eingeblendet.
Das ist somit "nur" ein digital dupliziertes Bild.

Bei den kleinen und billigeren Kameras fällt das Licht duch das Objektiv auf den Sensor. Parallel hast du zwar einen Sucher, aber der ist zwangsläufig leicht versetzt zum Objektiv. Daher ist das Bild, welches du im Sucher siehst, nicht zu 100% das, was du nachher fotografierst.

Das mal auf die schnelle.

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Kommentar von Andre230
01.08.2016, 09:53

Klingt sinnvoll Vielen Dank!

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Es ist tatsächlich ein kleiner Kippspiegel verbaut. Das Licht fällt auf den Spiegel, beim Auslösen kippt dieser und leitet das Licht weiter auf den Sensor. Anschließend wird das gespeichert, was der Sensor über den Spiegel aufgenommen hat.

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Kommentar von Andre230
01.08.2016, 00:39

Das hilft mir schonmal weiter Vielen Dank!

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