Wie funktionieren relationale Datenbanken?

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5 Antworten

Die Grundform dieser Datenbank ist die Tabelle. Es gibt viele Beispiele und Anwendungen, wo die Daten in so einer Tabelle dargestellt werden.

Nun gibt es aber Aufgaben, die verschiedenartige Daten verwalten und die man in eigene Tabellen darstellen muss. Ein Telefonbuch und ein Rechtschreiblexikon kann man nicht sinnvoll in einer Tabelle zusammenfassen.

Die relationale Datenbank gestattet das Anlegen von mehreren unterschiedlichen Tabellen und bietet die Möglichkeit, Tabellen zu verknüpfen, sofern diese Tabellen gemeinsame Berührungspunkte haben. Ein Telefonbuch und ein Rechtschreiblexikon könnte ich nicht verknüpfen, da diese beiden Tabellen nichts miteinander zu tun haben.

Wenn ich dagegen zum Erstellen von Rechnungen eine Kunden- und eine Artikeltabelle habe, kann ich diese dafür nutzen, in dem ich für eine Rechnungsposition statt Kunde einen Verweis auf die Kundentabelle und statt Artikel einen Verweis auf die Artikeltabelle vorsehe. So spare ich mir Hunderte von Wiederholungen, weil ein Kunde meist mehrere Artikel und öfter kauft und ein Artikel auch nicht nur einmal verkauft wird. Dazu ist es notwendig, über einen Ordnungsbegriff an diese Daten zu kommen. Das ist im allgemeinen eine Kunden-Nr und eine Artikel-Nr.

Beim Konzipieren der Datenbank werden die Tabellen mit ihren Datenfeldern definiert und gleichzeitig auch die möglichen Verknüpfungspunkte festgelegt. Dazu bietet die Datenbank eine Reihe von Anweisungen in Form einer Datenbanksprache (meist SQL) an, mit der man sowohl die Datenbank einrichten und verwalten als auch damit arbeiten kann.

Ich selbst habe bei einem Kunden eine Datenbankanwendung mit 57 Tabellen laufen, die z.T. sehr komplex miteinander verknüpft werden.

Bis zur relationalen Datenbank hat es mehrere Datenbankmodelle gegeben, einige an Programmiersprachen gebunden (z.B. UDS in COBOL). Durchgesetzt hat sich aber das relationale Datenmodell wegen seiner einfachen Überschau- und Bedienbarkeit, auch bei sehr komplexen Anwendungen.

Ich versuche es mal anhand eines alltäglichen Beispiels. Du hast 2 Tabellen, die erste enthält deine Kundenkontakte wie Kundennummer, Name, Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer. Die 2. enthält deine Waren wie Artikel-Nr, Artikelbeschreibung, Menge.

Nun hast du noch eine 3. Tabelle. Kunde ruft an und will den Artikel XXX bestellen. In dieser 3. Tabelle gibt du nur noch deren Kundennummer und die Artikel-Nr ein. den Rest holt sich dann die Datenbank auf den Tabellen 1 und 2 und schon hast du deren Adresse und was er genau bestellt.

Das ist natürlich nur ein sehr grobes Beispiel und soll dir nur zeigen, was es praktisch bedeutet.

Eine relationale Datenbank dient zur elektronischen Datenverwaltung in Computersystemen und beruht auf einem tabellenbasierten relationalen Datenbankmodell. Dieses wurde 1970 von Edgar F. Codd erstmals vorgeschlagen und ist bis heute trotz einiger Kritikpunkte ein etablierter Standard für Datenbanken.

Das zugehörige Datenbankmanagementsystem wird als relationales Datenbankmanagementsystem oder RDBMS (Relational Database Management System) bezeichnet. Zum Abfragen und Manipulieren der Daten wird überwiegend die Datenbanksprache SQL (Structured Query Language) eingesetzt.

Quelle: Wikipedia

greendayXXL1 29.06.2017, 09:19

Das ist nicht die Antwort auf die Frage ;)

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Eine relationale Datenbank besteht aus mehreren Tabellen, welche alle miteinander in Abhängigkeit (Verbindung) stehen. Verknüpft werden diese mit Primär- und Fremdschlüsseln :) 

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