Wie funktionieren Handwärmer?

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4 Antworten

in den normalen handwärmern befinden sich nicht ZWEI sondern nur ein stoff. und zwar in einem zustand der sogenannten "erstarrten schmelze". ein stoff, der sich in einem solchen zustand befinden kann ist unter anderem "natriumthiosulfat". das knicken des plättchens in der flüssigkeit liefert einen kristallisationskeim, der zu einer erhöhung der energie des stoffes führt, den wir wiederum als wärme wahrnehmen. detaillierter ist das ganze unter wikipedia nachzuschlagen unter => http://de.wikipedia.org/wiki/Latentw%C3%A4rmespeicher

Sobald man den Handwärmer zusammenpresst werden zwei verschiedene Stoffe "vermischt", wodurch meist eine exotherme Reaktion in Gang gesetzt wird. Das bedeutet, dass hier sehr viel Energie frei wird, welche dann als Wärme abgegeben wird. Indem man dann solche Wärmekissen wieder in kochendes Wasser legt, kann man diese Reaktion "rückgängig" machen.

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Es gibt aber auch Wärmekissen, die auf dem Prinzip der Phasenübergänge basieren. Ein Stoff wird hier durch Zufuhr von Wärme flüssig gemacht, wodurch die entsprechende Schmelzwärme so gespeichert wird - durch Zusammendrücken wird der Prozess wieder rückgängig gemacht -> die Wärme wird frei.

Das ist eine chemische Reaktion, die die Flüssigkeit in dem Täschchen zum erwärmen bringt. Wenn man das kalte Täschchen dann wieder in kochendes Wasser legt wird es wieder verwendbar.

so isses....DH

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in dem Handwärmern befinden sich Flüssigkeiten. Wenn man das Metallblättchen knickt, wirkt dieses wie ein Katalysator und liefert die notwendige Anschubernergie. Die Flüsssigkeit kristalisiert dabei aus. Hierbei wird dann Wärme freigesetzt. Wenn man von außen wieder Energie zuführt (kochen im Wasserbad), können die Kristalle sicher wieder verflüssigen und die zugeführte Energie dadurch speichern

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