Wie funktionieren Domains?

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Ein Server hat eine IP-Adresse, was im Grunde einfach nur eine Zahl ist. Eine Domain ist so etwas wie ein "Telefonbuch-Eintrag". Wenn du im Browser eine Domain eingibst, dann fragt dein Computer einen DNS (Domain Name Service), welche IP-Adresse sich dahinter verbirgt, und spricht diese dann an.

Auf dem Server selbst kann dann noch entschieden werden, was genau bei welchem Domainnamen passieren soll. Aber die Domain an sich liegt nicht auf dem Server, sondern ist ein Eintrag in einer Liste.

Du wählst dir den Namen einer freien Domain.

Dann registrierst du die Domain auf deinen Namen bei einem Hoster / Provider. Dafür zahlst du monatlich Gebühren.

Als zweiten Vertrag musst du die Domain hosten lassen, damit sie wirkt. Das macht auch ein Hoster / Provider. Oft zusammen in einem Paket.

Damit wird eingetragen, dass die Domain weltweit gefunden wird, dass sie auf dem Server des Hosters / Providers gespeichert ist.

Mache mal in einer Shell / Eingabeaufforderung einen ping auf eine Domain und du bekommst die IP des Servers zurück. Ein Server kann viele Domains gleichzeitig bereithalten für Zugriffe.

Domains sind Namen. Mit diesen Namen kann man alles mögliche machen. Man kann nichts damit machen, man kann unter diesem Namen aber auch einen Dienst anbieten. Dienst = Service, Server = Diener. Der Rechner, auf dem dieser Dienst dann angeboten wird, ist ein Server. Und der hört auf den Namen, den Du Domain nennst. Der Server muss natürlich im Internet erreichbar sein. Dies geschieht über das Internet Protocol, kurz IP. Der Rechner benötigt also eine weltweit eindeutige und erreichbare IP-Adresse.

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