Wie führe ich ein glückliches Leben?

10 Antworten

Tun worauf Du Lust hast. Bedeutet: wenn Du beispielsweise gerade im Moment Lust hast die Welt zu bereisen, tu es. Wenn du Lust hast was bestimmtes zu studieren und deine jetzige Beschäftigung aufgeben möchtest, tu es. Wenn Du schon immer Singen/Tanzen oder sonstige derartige Dinge lernen wolltest, tu es.

Ganz egal, ich kann ja schlecht wissen für was Du dich interessierst. Was ich aber im allgemeinen damit sagen möchte ist, dass Du wirklich tun solltest worauf du Lust hast. Verstell dich für keinen, lebe dein Leben so wie Du es für richtig hälst. Du musst nach keiner Norm Leben.

Ich kenne so viele Menschen, die unglücklich Leben, weil sie unbedingt etwas tun möchten (Welt bereisen, ins Ausland ziehen, Studieren) und es aber nicht tun können, weil sie denken, dass es wichtiger ist Arbeiten zu gehen ein Leben lang.

Glücklich Leben heißt, sich Dinge zu gönnen die man möchte (nicht nur auf Materielle Dinge bezogen), tun können was man möchte, viel mit Freunden unterwegs sein, neue Leute kennenlernen etc...

Sich Ziele setzen und verfolgen. Es muss nichts großartiges und aufregendes sein, aber Dir wichtig sein.

Sich trauen etwas anzupacken, auch wenns nicht immer klappt. Hat man es gar nicht versucht, ärgert man sich später nur.


Auch Kleinigkeiten wertschätzen.
Sich bewusst sein, was man hat und niemals jammern, was man nicht haben kann.
Positives denken und Zufriedenheit ist meiner Meinung nach wichtig.

Und vor allem: zu einmal getroffenen Entscheidungen stehen. Hätte, wäre, wenn kostet nur wertvolle Lebenszeit und -energie. Es gab für die Entscheidung einen Grund.

Und weiß jemand gar nicht, was er will, dann kann er immer noch anderen helfen bei dem, was sie wollen. Andere glücklich zu machen kann auch glücklich machen.

Vergiss es. Wer einmal die Wahrheit kennt kommt nicht mehr zurück. Egal ob diese Wahrheit auf Fakten beruht oder rein emotional ist.

Du weißt, dass unsere Welt nicht in Ordnung ist. Das wird sich niemals ändern.

Alles was du tun kannst ist stark zu werden . . das bedeutet zu lernen dich nicht mehr dafür zu interessieren was andere denken. Das schaffst du indem du für dich alleine an deinen eigenen Interessen und Hobbys arbeitest. Wenn du keine hast dann probker sofort tausend Dinge.

Diese Hobbys und Interessen werden dir Erfolge und Glücksgefühle bescheren.

Diese werden dich beruhigen und entspannt machen im Umgang mit anderen Menschen weil nur noch deine Meinung von dir selbst zählt.

So mache ich das. Viel Glück.

Das ist mithin eine der Traurigsten Antworten die ich hier gelesen habe. Mir ist klar das das Thema sehr schwer ist und die Menscheit seit je her beschäftigt. Das die Welt nicht mehr in Ordnung ist ist auch klar, aber "aufzugeben" und egoistisch zu werden ist schlimmer als nach Lösung zu suchen. Sie verschlechtert die Welt gewissermaßen sogar....

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@Heiny90
  1. Realismus ist nur traurig wenn man keine stabile persönlichkeit hat und inhaltslos an falscher Positivität festhalten muss.
  2. Habe ich nicht mal im Ansatz angedeutet egoistisch oder egozentrisch zu werden. Dass ein Mensch für sich an sich selbst arbeiten muss um glücklich zu sein sollte eigentlich logisch sein, aber in dieser Stockholmsyndrom gesellschaft ist das absurd. Die Menschen fühlen sich geehrt wenn sie ausgebeutet werden. Hurraaa jemand will dich nach hundert Bewerbungen einstellen! Du darfst endlich jemanden reicher machen! . . Superreiche werden verehrt während kleine Fische dafür leben sollen ausschließlich der Gemeinschaft zu dienen bis sie in der Rente merken, dass das vollkommen umsonst war. Und mit der Gemeinschaft dienen meine ich dumm vor sich hin zu konsumieren und sich um die Probleme ärmerer kümmern damit die superreichen nicht davon belastet werden. Bäh
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@IchFragHaltErst

Ich behaupte nicht das man nicht an sich denken und nur für andere Leben soll. Man muss an sich denken und sich Zeit für sich nehmen, das ist klar. Aber es ist Trotzdem nicht verkehrt Dankbar und Hilfsbereit zu sein. Du Redest über Konsumgesellschaft und die Absurdität der Reich und Armutverhältnisse, was Fraglos extrem wichtige Themen sind, aber sicher kein Argument gegen Dankbarkeit.

Eins sei dir gesagt (was die vorher genannten Themen nicht weniger skandlös macht), dankbare Menschen sind glücklicher als Reiche Menschen.

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@Heiny90

Dankbar . . . dankbare Menschen sind kurzzeitig zufrieden mit ihrer Ignoranz . . bis diese Blase platzt. Und das tut sie immer! Nämlich dann wenn dir jemand oder etwas richtig auf die Pelle rückt oder dir schadet. Dann ist schluss mit dankbar und die summer der Ignoranz entläd sich in einem Strom glühender Lava über dich. Dann siehst du schlagartig an welchen stellen du eher hättest handeln müssen statt Danke zu sagen. Irgendwann . . wie gesagt .. Verstehen auch dankbare Menschen, dass sie mit ihrem dankbarsein die Welt erst komplett vernichtet haben. Zusehen und brav nicken .. Bis jetzt gibt es nichts zu danken. Die welt ist eine Sklavenanstalt in der wir gehalten werden wie tiere. Versuch aus zu brechen . . ändere deinen Namen, leb in einem Wohnwagen oder im Wald, zahlh deine Krankenversicherung nicht, schick deine Kinder nicht zur Schule . . . das geht nicht. Du wirst sofort die Polizei vor der Türe haben. Du bist deine Ausweis und Steuernummer. Aussteigen unmöglich. Du kannst obdachlos werden aber dort wirst du absichtlich so plaziert dass du bespuckt und gedemütigt wirst und jedem zeigst was passiert wenn sie sich weigern mit zu machen. . . dankbar . . .

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@IchFragHaltErst

Die Themen die du anprichst (glaub es oder lass es) bewegen mich seit längerem und sind tatsächlich extrem. Nichts desto Trotz verstehst du offenbar nicht was Dankbarkeit ist und scheinst Probleme damit zu haben mir zu folgen. Dankebare MEnschen sind nicht IMMEr happy und grinsen ohne Pause oder haben keine Sorgen...Sie sind Menschen die klug, realistisch und auch rational denken sein können. DAnkbarkeit ist kein STempel für Verblendung oder Dummheit sondern das Talent in dieser Welt zu überleben.

Ein dankbarer Mensch ist nicht gleich "Gutmensch".

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@Heiny90

Gut . . es ist erlaubt über Sonnenschein und Vogelzwitschern dankbar zu sein.

Der Rest ist zu kritisieren. Du kannst nicht für dein Essen dankbar sein weio damit viele Mache schaften in Verbindung stehen . . du kannst nicht für deine Kleidung dankbar sein weil die auch nur durch versklavung und ausbeutung zu stande gekommen ist . . du kannst nicht für deinen job dankbar sein weil du so oder so oder so nur das Monstersystem damit fütterst . . du kannst nicht für "Freunde" dankbar sein weil auch deine Freunde ob du das glaubst oder nicht nur für das System und ihr Ego leben ? . du kannst nicht für deine Familie dankbar sein . . weil . . . sein wir ehrlich nur jemand kein Gummi benutzt hat und du nur halb freiwillig dort rein geboren wurdest. Bzw. Nie eine wahl bestand.

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@IchFragHaltErst

Ich versteh wohl was du meinst, und ja zugegeben vieles wird nicht recht bedacht. Aber ich bin für meine Familie dankbar, denn ich liebe sie. Ich kann zB dafür nicht nicht dankbar sein. Ich habe eine gute Erziehung genossen und hatte eine behütete Kindheit. Logisch das bringt uns jetzt nicht den Weltfrieden, aber es ist etwas schönes/gutes.

Sagen wir die Thematik ist komplex und heikel. Es lohn sich aber darüber nachzudenken.

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@Heiny90

Glaub mir . . ich verstehe dich. Ich war auch an deiner Stelle. Ich hatte eine glückliche Kindheit für die ich dankbar war. Dann haben meine Eltern sich getrennt und ich begann ALLES zu hinterfragen . . die gesamte Welt. Was ich dabei alles entdexkt und verstanden habe hat mir absout jede Lebensenergie abgezogen. Ich wollte sterben. Ich konnte mich kaum bewegen ..

Es waren aber ncht die Dinge die ich entdeckt habe die mich fertig gemacht haben sondern der Wechsel von naiv und verträumt zur realität. Es hat Jahre gedauert bis ich den wechsel verarbeitet habe und die neue Realität akzeptiert habe. Ich kann angstfrei über tiefe schwere Themen reden weil ich die naive Blase abgelegt habe . . ICH kann was verändern, aber der Rest kann nicht mitmachen weil sie noch an der blase festhalten während ich ständig vor der Katastrophe warne für die wir sofort handeln müssen! Sie begreifen nicht, dass sie diesen Prozess durchmachen müssen um die Priorität auf "Menscheit retten" umstellen zu können. Ich kann nur zusehen . .

Das ist der Grund warum ich bei Positivdenkern wütend werde. Auch weil ich sehr emphatisch bin und weiß, dass die Menschen extrem leiden werden wenn sie von Tatsachen überwältigt werden und das verarbeiten müssen was ich in jahren verarbeitet habe. Ich mach mir also auch sorgen um Positivdenker . . weil ich weiß, dass ihr leid 100 mal so intensiv sein wird! Ich hab es viele male erlebt wenn ich leuten die welt situation genau erklärt habe. Sie kollabieren innerlich wenn sie den gesamten umfang begreifen . . und sehen, dass sie mitverantwortlich sind . . handeln müssten.

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@IchFragHaltErst

Ich glaube ich weiß sehr gut was du meinst und was deine Ansichten von Welt und Menscheit angeht.

Meiner Erfahrung nach lassen sich solche Themen wirklich besser in einem richtigen Gespräch bereden, da dieses Texte Schreiben, doch sehr viel Potential für Missverständnisse bietet.

Nichts desto Trotz war es mir wichtig was wir ausgetauscht haben. Ich schätze unseren Ausstausch und werde drüber nachdenken, doch für den Moment ist es Zeit für mich Schluss zu machen.

Wäre es falsch zu sagen das ich "dankbar" für dieses Bin? :-) kleiner Scherz zum Schluss^^

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@Heiny90

Ist gut. Wir haben genug gesagt.

Lass dir nur eines noch sagen. Ich kannte viele wie dich die glauben sie wüssten über die Welt bescheid und hätten alles im Blick. Doch es gibt diesen einen Punkt wk man in der Realität ankommt. Ich hatte jahrelang Nachrichten aus der ganzen welt archiviert . . wusste über alles bescheid was rund um den Globus passiert, habe vorträge gehalten darüber wie die Welt wirklich funktioniert . . dachte ich bin schon angekommen . . dann eines nachts konnte ich nicht schlafen.

Mir sind tausend Bilder durch den Koft geschossen . . und plötzlich kam der Gedanke: " Mein Gott . . das ist alles real! . . . "

Ich bekam eiskaltes schwitzen . . panik . . das war der moment in dem in meinem Unterbewusstsein nach Jahren wirklich angekommen ist was uns umgibt und bedroht obwohl ich es bewusst schon zu wissen schien.

Jede Motivation wird im Unterbewusstsein programmiert . . positiv denken . . dankbar sein . . sind Dinge die unbewusst die Realität mit einer Fuß an der Türe aussperren weil man es noch nicht verkraften würde. Ich denke bei mir war der Fuß an der Türe der wunsch doch noch eine naivd Beziehung mit glückoicher Zukunft zu führen. Nach einigen schlechten Dates wusste ich, dass ich nicht zurück kann .. Und da hat mein unterbewusstsein die türe aufgerissen.

Ich fühle mich auch frei . . ich habe wirklich keine angst vor der meinung anderer . . bin kompett autark. Erfreue mich an meinen hobbys wie nie zuvor . . realität jst auch wenn sie grausam von aussen aussieht befreiend und beruhigend.

Naja . . dasist meine Geschichte dazu. Was du damit anstellst steht dir frei.

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Was ist los mit mir, wie werde ich glücklich?

Hallo, seit mein Vater vor drei Jahren gestorben ist, (ich war 12) leb ich nur noch mit meiner Mutter zusammen (ich bin übrigens weiblich). Ich hab zwar Geschwister, die sind aber alle älter als ich und schon ausgezogen. Vor seinem Tod war ich ganz anders, jetzt bin ich nach und nach immer ängstlicher geworden. Ich hab so gut wie vor allem Angst vor dem man Angst haben kann... mache mir immer mehr Sorgen, Gedanken und Wünsche an die Zukunft dass ich es nur noch selten schaffe sorgenlos und zum Teil auch glücklich im hier und jetzt zu leben. Ich bin viel sensibler geworden und weine wegen jeder Kleinigkeit. An meinen Vater denke ich nur noch sehr selten, obwohl och ich ihn eigentlich sehr mochte und wahnsinnig traurig und wütend war als er starb. Ich weiß nicht wie und warum, aber mir kommt es vor, meine Seele/Unterbewusstsein verdrängt meinen Vater. Ich mach mir manchmal auch echt große Vorwürfe darüber. Aber ich kann nicht oft an ihn denken.... ich weiß nicht warum, aber es geht nicht. Wenn dann nur in Situationen in denen ich sachen mache, die mich an ihn erinnern. Ich habe immer so „hoch's und tief's“ manchmal gehts mir gut manchmal nicht aber es gibt keinen Tag an dem ich nicht einmal mein Leben hasse...(was nicht heißt das ich suizid Gedanken habe. So schlimm ist es nicht, es ist eher das Gefühl im falschen Film zu sein, in einem Loch aus dem man nicht mehr rauskommt, man aber gerne würde da außerhalb des Loches die Welt ist in der man gerne Leben möchte mit einer anderen Persönlichkeit...) ich ärgere mich oft über mich selbst. Mir ist es viel zu wichtig was andere von mir denken, und ich habe echt Angst vor der Zukunft, davor dass ich nie wieder richtig glücklich werde.... was ist los mit mir, und was kann ich dagegen tun?

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