Wie fühlt man sich nach Antidepressivum einnahme?

6 Antworten

Das sind in der Regel Spiegelmedikamente. Das heißt das sich erst eine bestimmte Menge Wirkstoff sein, bevor sie wirken. Schlagartig schlagen die üblichen Medi's nicht an. Es gibt aber in der Tat Antidepressiva, die einem die Lichter ausblasen, wenn man entsprechend darauf reagiert. Aber das sind Tabletten die man eigentlich nur bei wirklich schweren Depressionen bekommt. Wie etwa das Mittel Tavor. Je nach eingenommer Dosis, ist es das vorerst gewesen. Der Wirkstoff macht zum Beispiel relativ schnell Müde, und man fühlt sich unter Umständen etwas benebelt. Ist jedoch nicht mit einem Rauschzustand zu vergleichen. Also ein Mißbrauch, und das wollen oder machen ja viele, ist damit nun nicht unbedingt drin.

Aber eines haben alle gemeinsam. Man sollte sie nur dann nehmen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht, und oder man es selbst nicht mehr aushält. Wenn es dann verschrieben wird sollte man es nehmen und gut ist. Aber auch nicht ewig lange und auch wirklich nur dann. So rein vorsorglich wollen das ja einige gerne nehmen funktioniert nicht.

Kommt drauf an, in der Regel sagt man bevor man n besserung merkt kommen erst mal die Nebenwirkungen, und manchmal merkst du auch überhaupt keinen Unterschied. Jedes Medikament wirkt bei jedem anders, also kann man sowas nicht wirklich verallgemeinern.

Beispiel: Ich hab n Jahr lang Fluoxetin genommen, bis zu 80mg. Und hab in der Zeit weder Nebenwirkungen noch Besserung wahrgenommen.

Während ich bei ner geringen Dosis Sertralin n Woche im Bett lag und mich ständig übergeben musste.

Also ja, im Grunde genommen muss man durchtesten bis man etwas findet das bei einem wirkt ohne dich von den Füßen zu hauen.

Wenn es nicht unbedingt sein muss, dann am besten gleich lassen oder erst mal mit Pflanzlichen Mitteln versuchen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Kommt drauf an, was du nimmst.

Antidepressiva wirkt schleichend, schlagartig wäre nämlich gefährlich, wie eine Droge, ein Trip.

Tabletten allein helfen natürlich nicht. Man muss viel an sich arbeiten und unterstützung bekommen.

Ich nehme ein leichte pflanzliches Mittel, welches sich erst nach drei Wochen langsam bemerkbar gemacht hat, in einer positiven Weise. Davor hatte ich erstmal eine Verschlechterung meiner Stimmung.

Als sie richtig gewirkt haben, habe ich mehr Kraft gehabt Dinge zu tun, meine generelle Stimmung war besser. Ich konnte auch das tun, was eben förderlich war.

Ich laufe nicht wie ein Gefühlstauber Zombie rum und habe keine Probleme mit der Sexualität.

Sowas hatte ich zb, als es mir so schlecht gibt, dass es dann in die Psychiatrie ging. Wo mir geholfen wurde.

Also immer schön die Nebenwirkungen lesen, sich vom Arzt genau erklären lassen, was die Medikamente im Kopf anstellen und warum.

Nie aufgeben.

LG monobraue

Was möchtest Du wissen?