wie fühlt es sich bei Euch, wenn ihr geliebter Vater gestorben ist?

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4 Antworten

Die biologische Todesursache kann man nur durch eine Obduktion feststellen, wenn keine länger Erkrankung vorausgegangen ist, die den Tod erklären könnte. Allerdings gibt es das auch gar nicht so selten, dass Menschen ziemlich plötzlich sterben. Oft spielen Herzerkrankungen und Schlaganfälle dabei eine Rolle.

Wenn ich mir meinen Tod aussuchen könnte, würde ich lieber plötzlich aus weitgehendem Wohlbefinden als nach langem Krankenlager sterben. Natürlich können die Angehörigen sich besser auf einen langsamen Tod vorbereiten. Meine beiden Eltern sind plötzlich -jedenfalls für mich- gestorben. Es war beide Male hart. Um das Ereignis zu verarbeiten, braucht man eine ganze Zeit. Auf die Frage des Warum gibt es in aller Regel keine Antwort - allenfalls eine medizinische Erklärung. Der Prozess des innerlichen Abschieds braucht einfach Zeit.

Das ist wirklich schwer zu verkraften. Trotzdem kann man lernen, damit umzugehen. Versuche, nicht mit dem Schicksal zu hadern, sondern denke an schöne Momente. Irgendwann werden die schönen Gedanken überwiegen. Es dauert halt seine Zeit.

Auch wenn es für euch schrecklich ist, so manch einer wird ihn um seinen schnellen Tod beneiden. Denk bitte dran, man kann viel schrecklicher sterben. So wie er gestorben ist, wünschen es sich viele Menschen. War bei ihm leider etwas früh. :(

Wer seinen Vater lange nicht gesehen hat so wie in deinem Fall,weis auch nicht was dein Vater durchgemacht hat.Die 3 Jahre wo du deinen Vater nicht gesehen hast ist im Prinzip eine Lücke in deinem Leben.Du versuchst nun diese Lücke zu schließen.Das Sterben gehört zum Leben dazu.Nur um zu sterben mußt du erst mal gelebt haben.Es ist verständlich das in deinem Fall die Trauer dazu gehört und diese Zeit brauchst du auch.Und wie du schon geschrieben hast:Er wollte sein Leben einfach nur geniessen.Das hat dein Vater vorher wohl nicht gemacht und das nachgeholt.Deine Beschreibung zeigt auch das man daraus lernen kann.Du hast nur eine Mutter und einen Vater.Wer weis wie lange noch.Darüber machen sich die wenigsten Gedanken drüber.Mein Vater ist schon vor einigen Jahren verstorben.Durch gewisse Umstände war es mir nicht möglich mit Ihm Kontakt aufzunehmen.Und meinen Vater habe ich gut 20-25 Jahre nicht gesehen oder gesprochen.Auf das konzentrieren was vor einem liegt,weil das Leben geht weiter.Und darin liegt sehr viel Wahrheit. Mein herzlichstes Beileid und alles gute für dich und deine Familie. Lg

Mein Beich wär am boden zerstört und würde damit nicht klarkommen :((

AnqqeL00 10.06.2014, 13:42

mein beileid*.. ups sry

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