wie fühlt es sich an, normal zu sein?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Das Normale hilft uns sicherlich bei vielen täglich wiederkehrenden Dingen und gibt uns eine gewisse Basis. Was das Leben jedoch wesentlich lebenswert macht ist das Unnormale, das Unschematische - das womit keiner rechnet. Dabei ergeben sich auch spontane Reaktionen. Und was gibt es im Leben Schöneres als ehrliche und gefühlvolle Spontanität ?

dasErdkundebuch 02.09.2014, 00:18

aber manchmal ist es zu viel. ich habe das gefühl für die einschätzung von peinlichkeit nie entwickeln können. eben weil ich unter so unnormalen zuständen aufgewachsen bin. ich hatte und habe auch kein richtiges schamgefühl. außerdem habe ich eine wohl viel zu großee tolranz.......... das hört sich jetzt vl nicht so schlimm an, aber es ist i-wie schon eine macke :P

0
TimeosciIlator 02.09.2014, 07:15
@dasErdkundebuch

Gebe zu, dass ich die Frage gestern nacht zu vorgerückter Stunde nur noch mit einem wachen und einem bereits schlafenden Auge gelesen habe :)

Dann bist Du da eine große Ausnahme. Glaube mir : An "normalem Leben" hast Du bisher kaum etwas verpasst. Klar ist es schon beruhigend, wenn man eine "normale" Arbeit hat, "normalen 8-stündigen" Schlaf pro Nacht seinem Körper gönnt. "Normale" Eltern hat, Normalen Stress bei der Arbeit hat - denn der gehört genauso zur Normalität... etc etc.

Aber wie schon halbwegs erwähnt: Das was das Leben ausmacht ist eben die Individualität. Jeden Menschen, auch Dich, gibt's nur einmal.

Mein Leben verlief auch nicht immer gerade. Ich hatte speziell in Kind- und Schulzeit erhebliche Probleme. Meine Eltern stritten sich ständig und dann waren u.a. dadurch jede Menge Schulwechsel fällig. Die erste Klasse in Frankfurt/Main, die zweite Klasse in Jülich, die dritte Klasse in Lägerdorf bei Itzehoe - dann weil sich meine Eltern wieder versöhnten wieder die vierte Klasse in Jülich. Als ich dann auf's Gymnasium kam, wurde ich Klassenclown um das Ganze kompensieren zu können und flog mit über 100 Eintragungen ins Klassenbuch wegen Untragbarkeit von der Schule runter und kam dann in die Hauptschule. Du siehst auch anderen geht es "unnormal". Aber trotzdem würde ich mit niemandem tauschen wollen. Denn auch wenn soviel Unnormales geschah, gab es immer auch wieder schöne Erlebnisse und Erfahrungen, die für mich lebenswert waren.

Das Glück, oder sagen wir das Lebensglück, hat immer wieder zwei Seiten. Schöne und weniger schöne Momente. Doch auch die unschönen Momente zu erleben sind ebenfalls etwas Positives. Nur dann, wenn man im Leben auch mal häufiger durch den Schlamm gekrochen ist, kann das Leben eine viel größere Eigendynamik erfahren und man lernt wahres Glück viel eher zu schätzen.

4

Ganz ehrlich, wer definiert denn was normal ist? Jede Familie ist doch irgendwo verschieden. Jeder Mensch und jede Familie hat gewisse Eigenarten. Vielleicht kommen dir einige Familien "normal" vor, vielleicht kommen diese Familien sich aber selber nicht "normal" vor und wünschten sich anders zu sein. Zum Glück gibt es auf der Welt nicht nur Max Mustermänner- und Frauen. Es wäre sonst vermutlich sehr langweilig. Viele Menschen beneidet man vielleicht weil sie ein scheinbar super tolles Leben haben. Doch es ist nicht immer alles so wie es scheint. Auch diese Menschen können Probleme haben, ohne das man es nach außen hin sieht.

dasErdkundebuch 02.09.2014, 00:13

ja aber die haben ganz andere probleme. z.b. :

  • ein normaler: "das ist jetzt meine erste 5 in mathe..... ich hab so schiss es meiner mutter zum unterschreiben lassen zu zeigen "
  • unnormale denken sich jetzt: " ne 5 , schön wärs (hab leider ne 6)" oder "mutter? hab nur nen vater" oder "wann hab ich das letzte mal eine ungefälschte unterschrift gehabt...?" grübel oder oder oder

weißt du was ich mein? das ist eine völlig andere ebene......

0

Es gibt keine normale Familie und kein Normal. Das Wort normal ist für jeden Mensch anders. Für dich ist es normal genug Essen für die Familie zu haben, in Afrika ist dies aber ganz und gar nicht normal. Für manche ist es normal das teuerste und neuste Smartphone zu haben, für andere wiederrum nicht. Normal ist eine gewisse Routine im Leben zu haben (an das du dich gewöhnt hast und dass ist bei jedem unterschiedlich) . Dementsprechend kann man sich nicht normal fühlen...

Akzeptier dein Leben, deine Familie, deine Umgebung und dich selbst!

lg Colo

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Jede Familie hat Probleme und Konflikte zu bewältigen, auch, wenn nach außen alles so friedlich zu sein scheint.

Trotz allem gehören wir vll nicht mal zu den 20% oder so die mit dem wichtigstem versorgt sind. Glaub mir die anderen 80% würden sie freuen so ein "normales" leben wie du zu führen. Übrigens sind diese zwei banalen sachen ja schonmal ein sehr gutes zeichen sobald du 18 bist auch ein "normales" leben führen zu können.

dasErdkundebuch 01.09.2014, 23:49

aber wenn ich nie gelernt hab, wie man sich normal verhält etc., wird es wohl schwer.... ich weiß jetzt schon dass ich vermutlich nie einen deutschen heiraten werde ( ok, eig will ich gar nicht heiraten) und somit wäre mein kind 3-5 sprachig....

0

in meinen Augen ist normal ein Wort für langweilig.

Du solltest Stolz sein, dass du nicht so normal und somit langweilig bist wie manch anderer.

Dein Bedürfnis verstehe ich aber, als ich jünger war, wollte ich auch unbedingt normal sein, so wie die anderen. Heute bedaure ich durchschnittliche Menschen eher.

Das beantwortet zwar nicht deine Fragen direkt, aber ich hoffe ich konnte dir trotzdem helfen.

Bambieh 01.09.2014, 23:48

Ich glaube viele glauben Normal wäre ein Wort für Perfekt. :D

1
dasErdkundebuch 01.09.2014, 23:57

ja genau so ist es. wenn ich in einer umgebeung bin mit lauter norameln menschen fühl ich mich so fehl am platz. da kann man meine sorgen einfach nicht mit vergleichen. zum glück sind meine freunde auch alle komisch :D

1

Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen -> Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen -> Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen -> Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen -> Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen -> Aufstehen -> Arbeit -> Abend mit Frau und Kind -> schlafen

oppenriederhaus 01.09.2014, 23:46

Hi, Du hast die gemeinsamen Mahlzeiten vergessen !

2
Josefinni 01.09.2014, 23:48

und das zähne putzen xD

1

Hey,

Was ist schon Normal? Normalität ist doch nur das Maß welches die Gesellschaft vorschreibt und wer will sich schon was vorschreiben lassen?

Zunächst müsste man wissen, was ist normal............................................. Glaube mir, in den Familien, bei denen alles normal aussieht, gibt es bestimmt ganz viele Dinge, die nicht normal sind............... Du kannst sie nur nicht sehen, weil Du nicht dort lebst.

Niemand ist normal. So sehe ich dass jedenfalls. Wie definierst du denn normal?

dasErdkundebuch 01.09.2014, 23:46

naja, eben nicht auffallen. man sieht normal aus, lebt normal.... halt immer so dass es im gleichgewicht ist. weder extrem reich noch extrem arm , sondern eben normal. also immer mittelwert ; )

0

Normal !? Dieser Begriff ist relativ , denn "normal " sind nur die Dinge , die du als normal akzeptierst...

Es gibt kein perfekt. Jeder Mensch sieht die welt aus einer anderen Perspektive. Für dich ist das normal und für andere unnormal. Sei froh was du hast es gibz Menschen die haben nicht genug zu essen. Oder sonst was also JEDER hat seine Probleme.

warum bist du nicht "normal"? möchtest du darüber reden? :*

dasErdkundebuch 01.09.2014, 23:51

zu viel.......... du kannst mich faregn egal zu was, ich werde dir bermutlich nix normales antworten können :P

0

Was möchtest Du wissen?