Wie fühlen sich Depressionen an -?

6 Antworten

Viele Ärzte sind in der Lage, Depressionen allein an der Haltung, dem Erscheinungsbild und der Stimme zu erkennen (nicht: zu diagnostizieren!).

Depressive lassen sich oft hängen, Schultern zusammengezogen, Muskeln schwach, monotone, leiernde, kraftlose Stimme, ungepflegtes Äußeres. Manche Depressive sind überangespannt und unfähig, sitzen zu bleiben.

Dann natürlich die Symptome, die der Patient selbst beschreibt. Sie haben Checklisten im Kopf, die sie dann abfragen. Manches davon kann leicht durch Selbsttests im Internet erfahren werden, manches bezieht sich eher auf Eigenerfahrungen des Arztes und seiner Kentniss von dir. Grundlage ist der ICD-10-V, ein Diagnoseklassifikationssystem.

Eine Tatsache solltest du wissen: die meisten Depressiven können gar nicht schildern, wie es ihnen geht und wiederholen oft "Ich weiß überhaupt nicht was mit mir los ist", "ich fühle gar nichts", "ich weiß nicht, was ich habe" oder schlicht "ich kann einfach nicht mehr, dabei mache ich nichts" etc.

Man kann es eigentlich nicht wirklich beschreiben aber man fühlt sich Antriebslos und innerlich leer es fühlt sich sehr unangenehm an du kannst dich nicht mehr konzentrieren und fast nicht schlafen. Man bekommt so ein komisches unbeschreiblich ekliges scheiß Gefühl. Man fängt manchmal grundlos an zu weinen und manche fühlen sich so schlimm das sie sich ritzen. Aber es ist bei jedem eigentlich bisschen unterschiedlich aber ich glaub was auch sehr schlimm ist morgens die Kraft aufzustehen.. Das Schaft man manchmal garnicht aber du kannst es eigentlich nicht wirklich verstehen wenn du es nicht hast aber ich wünsche diese Krankheit niemand. Hoffe konnte irgendwie weiter helfen und tut mir leid für diese Rechtschreibung und Grammatik

LG kimi

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Hm, ok danke!

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Es gibt im Internet Checklisten bzw. Tests, die man ausfüllen kann und die dann signalisieren, ob man depressiv ist oder nicht. Das zur Selbstdisgnose. Beim Therapeuten selbst: einfach reden, wie man sich fühlt, was einem Probleme bereitet, wie man schläft und isst etc. Therapeuten sind Profis, die erkennen Depressionen. Zur Not fragt er nach, wenn du nicht genug von dir aus erzählst.

Was passiert wenn man seine Gefühle unterdrückt?

Was passiert wenn man seine Gefühle unterdrückt? Und das schon viele Monate? :)

Wenn ich das tue fühle ich mich kein bisschen schlechter, da ich immer grundlos los weinen will unterdrücke ich diese Gefühle immer. In diesem Leben sehe ich kein Sinn & Depressionen habe ich schon. Manchmal fühle ich mich leer aber dieses Gefühl ist nicht schlimm,weil ich mich schon dran gewöhnt habe. Es ist für mich normal & Alltag so zu fühlen.

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Depressionen - Komisches Gefühl?

Guten Abend,

ich will meine (diagnostizierten) Depressionen nicht wirklich weg haben. Jeder sagt, dass die verschwinden sollen und so.. aber ich will das nicht mehr. Sie sind, wie ein kleines Haustier, dass die Außenwelt von mir abtrennt und 'n großteil meiner Gefühle eliminiert. Ist ziemlich hilfreich.

Ich habe mein Leben wieder halbwegs in den Griff bekommen und bekomme meinen Alltag auch wieder geregelt. Doch DAS, diese unbeschreibbare "Leere" will ich nicht weg haben. Ich weiß nicht so wirklich warum. Es ist halt keine direkte "Leere", wie sich es viele vorstellen, sondern irgendwie weiß ich nicht, was ich fühlen soll. Ist halt kein glücklich, traurig, oder so. Ich kein mir kein Leben mehr, ohne dies vorstellen.

Das ist natürlich nicht schlimm, aber ich will trotzdem wissen, ob manche Menschen meine Lage schon erfahren haben. Und.. sry für die schlechte Grammatik und Logik, ich weiß nicht wie bzw. wo ich anfange soll. Außerdem ist es 2:20 Uhr.

Vielen Dank für die Antworten!

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Wie erklärt man einem Kind was Depressionen sind?

Liebe Forengemeinde,

zur Zeit recherchiere ich für eine Kurzgeschichte, in der es darum geht einem ca. 6 bis 7 jährigen Kind zu erklären was Depressionen sind. Bei der Geschichte handelt es sich um eine fiktive Handlung, ihr müsst euch also keine konkreten Sorgen machen. Das Kind hat davon gehört das ein Elternteil eines Schulkameraden an Depressionen leidet und möchte diesen Begriff nun von seiner eigenen Mutter erklärt bekommen. Leider habe ich selbst keine Kinder, so das ich mir nur höchst theortisch vorstellen kann, wie ich ein solches Gespräch angehen würde. Das Gespräch soll authentisch wirken und darum möchte ich kein "Fachchinesisch" rezipieren. Vielleicht gibt es unter euch jemanden, der selbst schon mal vor diesem Problem gestanden hat und mir von seinen Erfahrungen berichten kann. Das wäre bestimmt eine große Hilfe. Wichtig wäre mir die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie habt/würdet ihr einem ca. 6 bin 7 jährigen Kind den Begriff Depression erklären?
  2. Wie habt/würdet ihr die Symptome (Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Traurigkeit) erklären?
  3. Wie habt/würdet ihr die Frage nach dem "woher kommt das und warum hast du das, warum bist du ständig traurig" erklären?
  4. Wie habt/würdet ihr auf Gegenargumente des Kindes; z.B. "ich habe auch keine Lust mein Zimmer aufzuräumen, muss es aber trotzdem tun" reagieren?

Vielen Dank für eure Antworten.

CyclonSword

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Therapeuten sagten mir oft, wir sollten im "Hier und Jetzt" leben.

Nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft. Doch gibt es das "Hier und Jetzt" überhaupt? Leben unsere Bewusstseine nicht vielmehr in der "fortgesetzten Gegenwart"?

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Kann man Autismus eigemtlich heilen?

Ich bin autistisch, und es wäre wirklich toll wenn ich davon befreit werden könnte. Denn es ist für mich sehr belastend und einschränkend. Meine Frage ist, kann man Autismus loswerden, kann man Autismus heilen? Wenn ja wie geht, dass? Denn wegen meinem Autismus werde ich nie normal leben können. Was kann man tun um Autismus loszuwerden?

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Hoch depressiv und fast keine Freunde (Hilfe)?

Hallo, ich bin 25,wohne auf dem Land und habe gerade mal zwei enge Freunde, wovon einer eher nur ein echter Freund ist. Heute haben msl wieder, wie so oft, beide keine Zeit. Ich mache daraus nie einen Vorwurf, selbstverständlich. Aber ich sitze daheim, fühle mich einsam und werde enorm depressiv. Ich war über ein Jahr lang in Behandlung wegen Depressionen und einer leichten sozialen Phobie. Die beiden Freunde habe ich schon seit der Grundschule. Ich habe schon oft versucht, weitere Freunde dazu zu gewinnen, aber es funktioniert einfach nicht, weil ich mich irgendwie auf andere nicht einlassen kann bzw die wollen auch mit mir nicht groß was machen. Ich bin vom Typ her ein sehr netter Mensch, bin mit wenig zufrieden und mag Menschen, die andere Menschen gut behandeln. Ich bin gerade wieder zuhause, depressiv, habe dqs Gefühl was zu verpassen und bin tief traurig. Ich denke heute auch wieder wie es wäre, nicht mehr zu leben. Natürlich mach ich keinen Suizid, aber die Gedanken sind nunmal da. Am Montag geht die Arbeit wieder los, meine Ausbildung, die ich vor kurzem begonnen habe, nachdem ich nach dem Abitur hoch depressiv war und nur normal bis dato gearbeitet habe. In der Berufsschule ist es Für mich sehr schlimm. Ich muss dort das weinen zurückhalten bzw mich anstrengen, dass niemand etwas merkt. Es isr eigentlich eine Qual für mich. Aber ich muss diese Ausbildung machen. Jeder schimpft über mich und ich bin ik der Familie und im Dorf der totale loser.

Ich will selbst endlich einen Beruf haben. Aber dqs Problem ist : ich bin seelisch so schlecht drauf, weinerlich aus Gründen, die ich oft selbst nicht genau weiß. Mir gehen Gedanken durch den Kopf, die z. T. Paranoid sind. Ich habe kriegsangst, habe Kopfkino darüber, wie meiner Mutter etwas schlimmes angetan wird usw. Ich weiß nicht, woher das kommt. Jedenfalls geht es mir nicht gut. Ich bin so schwach. Bei der Arbeit geht es eben auch rauh zu. Der Meister schreit oft rum. Anderen macht das nichts. Ich muss die Tränen zurück halten. Das ist eine enorme Qual, denn man will js nicht weinen vor den anderen Azubis oder vor dem Meister. Ich halte dann Tränen zurück und spüre dann aber gleichzeitig, wie es in mir schmerzt in der Brust. Ich habe dabei das Gefühl, dass die Seele wirklich schmerzt, wenn der Mensch denn wirklich eine Seele haben sollte (?).

Was soll ich tun? Ich brauche Hilfe, aber ich erhalte vorerst keine Therapie mehr.

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