Wie fühlen sich Depressionen an?

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10 Antworten

Die Hauptsymptome einer Depression sind:

eine andauernd gedrückte Stimmung

eine andauernde Freudlosigkeit

ein Verlust von Interesse an Dingen, die den Erkrankten vorher interessiert haben

eine grundsätzliche Antriebslosigkeit

Hallo, mit Sicherheit war es so. Wichtig ist, dass man die Gefühle zulässt und damit die Krisen meistert. Kloß im Hals kenne ich zu gut. Durch eine Psychotherapie verändert man sich sehr (bei mir zum positiven). Viel Gesundheit weiterhin .....

Ja - das kann eine Depression gewesen sein - zumindest eine depressive Verstimmung !

Depression ist ja auch nicht = Depression. Da gibt es leichtere bis schwere Formen. meistens verbunden mit Antriebslosigkeit und dem Gefühl der Sinnlosigkeit. Es sind vor allem negative Gedanken, die einen immer weiter in die Depression treiben können.

Depressive Phasen - durch negative Gedanken

Der Betroffene kann selber bemerken, was seine negativen Gedanken bewirken, wie sie ihn runterziehen und depressiv machen.

Mit anderen Worten: Während dieser Stunden ist er nicht Boss in seinem eigenen Haus - und lässt sich von seinem inneren Schweinehund dominieren - und in die Irre führen!

Das ist der Fall bei den bewussten negativen Gedanken, die man auch stoppen und umformulieren kann. Wie das geht, kann man bei einem Psychotherapeuten lernen und üben.

Komplizierter ist es mit den sog. "vorbewussten" und "unbewussten" negativen Einflüssen bzw. "Einflüsterungen", die nur im Rahmen einer Psychotherapie ins Bewusstsein gezogen und bearbeitet werden können.

Nein.

Von dieser Mode, von depressiven Verstimmungen zu schreiben und zu sprechen, kann so gut wie Nichts gehalten werden denn es ist nicht nur Unsinn sondern pathologisiert schlicht jede auch natürliche Krise. Zu den natürlichen Krisen gehört die Aufgabe zu lernen in der Pubertät, sich selbst zu akzeptieren. Das ist gerade in unserer doch reichlich asozialen Gesellschaft nicht so einfach.

Warum nein? Du hast weinen können. Depression schließt diese Fähigkeit aus. Der Schmerz ist größer, verhindert aufgrund sener Größe weinen zu können.

Davon abgesehen: Was hättest Du davon wenn es eine Depression gewesen wäre? Du wüsstest dann lediglich, dass Du von einer der vielen Krankheiten aus einem Formenkreis betroffen warst. Es ließe sich aber noch lange nicht mit Sicherheit feststellen in unserer Gesellschaft, ob es sich um eine zeitweise endogene oder eine exogene Depression gehandelt hätte. Was bei der Behandlung im Falle einer Wiederholung durchaus einen erheblichen Unterschied machen würde. Vorausgesetzt, es würde nach wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt. Was wiederum in diesem Land nicht erwartet werden kann.

Ich hatte zwar ständig den Drang zu weinen, vor allem auch wegen des Kloßes, aber wirklich geweint hab ich nur, als ich in der Schule geschlagen wurde. Manchmal hab ich mich zu Hause auf der Toilette eingeschlossen, um zu weinen und mich damit zu entlasten, funktioniert hat es aber nicht und was die Selbstakzeptanz betrifft: Diese war weniger das übliche Pubertätsproblem, es ging um meine Sexualität, die mir damals wie ein Todesurteil vorkam.

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@Schokibaerli

Genau das ist der Unterschied: Bei einer Depression existiert kein Drang zu weinen. Das Aushalten des Niedergedrücktseins / Niedergedrücktwerdens ist viel zu groß, es kostet viel zu viel Kraft überhaupt noch atmen zu können. Selbst der Gedanke an Weinen ist noch zu viel.

Mit diesem Thema bist Du nicht alleine in dieser Gesellschaft. Schon gar nicht in der Pubertät. Es gibt zum Thema Magersucht die Theorie, die Erkrankten würden genau aus diesem Grund es vorziehen sich zu Tode zu hungern. Weiter lese ich hier und da auf der Seite von entsprechenden Fachleuten, dass die Psychiatrie weitere sogenannte Krankheitsformen bzw. -bilder hat wie bipolare Störung, gerne auch Schizophrenie - die wird immer wieder gerne genutzt um gesellschaftlichen Zwang durchzusetzen seit ihrer Erfindung. Vor rund 1,5 Jahren gab es dann eine Demonstration Jugendlicher in Berlin gegen die aggressive Sexualisierung der Gesellschaft. Aktuell diskutieren wir das Thema. Es IST also ein belastendes Thema. Vor allen Dingen in jener Zeit, in welcher sie sich entwickelt während zeitgleich die Gesellschaft schon von Gesetzes wegen zulässt dass sie vor der vollständigen Entwicklung gelebt werden kann. Deine Wahrnehmung und Empfindung war also durchaus, nach meiner Meinung, berechtigt. In dem Punkt gestattet uns die Gesellschaft welche wir prägen keine freie Entfaltung der Persönlichkeit. Krank ist demnach die Gesellschaft, nicht das was Du erlebt hast.

Warum mir das wichtig ist? Gehst Du damit zu einem Arzt so kann der Dir daraus eine lebenslange Diagnose stricken. Daraus kann dann die regelmäßige Einnahme wahrnehmungsverändernder Medikamenten abgeleitet werden. Und das Alles weil Du einen Zwang empfunden hast, vielleicht auch schlicht diese Empfindung hattest weil nun mal die Kindheit stirbt, das Bekannte, das Neue, die sich entwickelnde Sexualität eben genau diese Kindheit tötet?

Naturvölker gehen mit dieser Lebensphase anders um. Kinder werden dort als noch unfertige Menschen angesehen welche erst mal Raum und Zeit brauchen um sich einigermaßen entwickeln zu können. Die erste Blutung wird bei manchem Naturvolk von der gesamten Gemeinschaft gefeiert. Nach der Feier darf das Mädchen dann zu den Erwachsenen in die Lehre gehen, sich - wenn so viele Frauen da sind - eine Patin aussuchen welche es bis in die Erwachsenenwelt hinein begleitet. Sexualität steht dort nicht so im Vordergrund wie bei uns in der Gesellschaft. Sie ist Teil der Erwachsenenwelt, so wie Spiel eben Teil der Kinderwelt ist. Für Pubertierende gibt es je nach Naturvolk dann die unterschiedlichsten Möglichkeiten sich zu beweisen, den Wert für die Gesellschaft, die Gemeinschaft darzustellen. Und sich damit Anerkennung zu erarbeiten. Sexualität gehört meines Wissens nicht zu diesen Angeboten den eigenen Platz in der Gemeinschaft finden und darstellen zu können. Dein Empfinden kann also durchaus als gesund betrachtet werden. Vorausgesetzt, diese Gesellschaft ist bereit, sich ihrer sexuellen Aggression welche unterschwelllig gärt zu stellen.

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@dawala: Das ist doch ein völliger Unsinn, das Ereignis des Weinens als Faktor anzusetzen, dass es sich um keine Depression handelte!!!!!

Depressive sind zwar antriebslos und hängen herum bis hin, dass dies verbunden sein kann mit körperlichen Schmerzen.

Es schließt aber keineswegs aus, dass bei bestimmten Gedanken und Gefühlsregungen Weinanfälle kommen. Diese Weinanfälle können sogar dazu beitragen, dass sich die Depression verschlimmert, weil jedes Weinen die Schwere dieses Unglücklichseins wieder bewußt macht.

Weinen bedeutet nicht immer Entladung, es ist durchaus auch sichtbarer Ausdruck einer Depression.

Ich habe den Eindruck, Du hast noch nie unter einer Depression gelitten oder Du argumentierst hier lediglich mit angelesenem Wissen, ohne es je in der Praxis erlebt zu haben.

Allein schon die Tatsache in dem Zusammenhang von einer "Modeerscheinung" auszugehen, spricht Bände über mangelndes Wissen.

Lesen alleine genügt nicht, man muß auch Zusammenhänge verstehen und geistig umsetzen können.!

Insbesondere dann, wenn medizinische Hintergründe gegeben sein können, macht es keinen Sinn durch populistische Äußerungen mögliche Betroffene davon abzuhalten sich behandeln zu lassen.

Ist dann von Suizidfällen zu lesen, die es beispielsweise auch in der Sportszene gab und gibt, man denke an den Torwart von Hannover 96, dann zeigen sich Viele betroffen, darunter durchaus auch Jene, die solch populistischen Thesen vertreten wie Du.

Suizid kommt zustande, weil Menschen keinen Ausweg mehr sehen. Da hilft es wenig, wenn man Depressionen und depressive Verstimmungen als "Modeerscheinung" abtut.

Hast Du ein Geheimrezept, wie man solchen Verstimmungen begegnet ehe sie im absoluten Desaster enden?

Dann wäre es vielleicht mal an der Zeit, dass Du Dich in die Forschung begibst, denn da wärst Du sicher gut aufgehoben.

Ich vermute aber mal, dass Dir dazu die nötigen fachlichen Voraussetzungen fehlen.

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@wagemut

Ich werde mir das kopieren und als Gegenargument gegen das ZI Mannheim verwenden. Dort kam ich gekrümt und im Weinkrampf an. Nach einem Stalking-Erlebnis. Und nachdem mir in Heidelberg die gleiche Auskunft erteilt worden war. Auch kein unbekanntes Haus. Ich habe hier nur wieder gegeben, was mir von diesem hoch angesehenen Haus als neueste wissenschaftliche Erkenntnis erklärt wurde. Bis dahin war ich auch von Deinen Ausführungen ausgegangen. Mir wurde aber erklärt, wenn Tränen laufen muss zunächst mal ein Medikament gegen Schizophrenie oder Psychose gegeben werden bevor überhaupt weiter geredet werden kann.

Ein Geheimrezept für die Politik habe ich durchaus. Die Forschung ist nicht für die gesellschaftlichen und rechtlichen Zustände verantwortlich. Ich tue das auch absolut nicht ab. Im Gegenteil: Ich benenne die Ursachen beim Namen. Erst wenn die Ursachen benannt werden kann an Veränderung gedacht werden.

Du schreibst hier von Behandlung. Das ist gut und schön. Dann gehst Du von Depression aus. Welche Diagnose ein Arzt aber stellt liegt in seinem alleinigen Ermessen. Bei Fehlbehandlung liegt die Beweispflicht beim Patienten. Was so an wahrnehmungsverändernden Medikamenten pro Jahr verordnet wird lässt sich recherchieren. Die Wahrnehmung zu verändern verändert aber den Auslöser nicht. Weiter haben genau diese Ärzte die Möglcihkeit eine gesetzliche Betreuung zu veranlassen. Dann ist die betroffene Person rechtlos. Auch das ändert an den Auslösern Null.

Hättest Du die Erklärung zur Frage gelesen, wäre Dir aufgefallen dass sie es geschafft hat mit dem aggressiven Druck, welchen unsere Gesellschaft gerade auch auf Heranwachsende ausübt, auch ohne Behandlung fertig zu werden. Weiter hättest Du gelesen, dass sie sich gezwungen sah sich auf Toilette auch zuhause einzuschließen um Gefühle zuzulassen. Was nutzt da eine ärztliche Behandlung welche die Einbeziehung des Elternhauses nicht als selbstverständlich bis geboten ansieht?

Würdest Du Dich mit der Thematik beschäftigen, wüsstest Du, dass so manche Tatsache es als durchaus sinnvoll erscheinen lässt sich zwei Mal zu überlegen wegen einer überwundenen Belastung einen Facharzt aufzusuchen. Ich nenne mal nur die Tatsache, dass sich in diesem Land solche Fachmenschen zu Vorträgen treffen, in welchen ihnen vermittelt wird, den Opfern Lust an Gewalterleben "therpeutisch" beizubringen. Oder die Tatsache, dass der zuständige Ausschuss des Bundestages zu Heimen für schwer erziehbare Kinder beschlossen hat, dass diese sogar ein Anrecht auf Therapie wegen anerkannter Lebenszerstörung haben. Was ja bedeutet, wer nicht in einem solchen Heim war, wer nicht die Kraft hat oder hatte, sich um Anerkennung zu kümmern, dem steht nicht mal eine angemessene medizinische Behandlung in diesem Land zu. Ich darf auch darauf verweisen, dass der Chef der Rentenversicherungsanstalt bereits öffentlich Veränderungen gerade in diesem Fachbereich angemahnt hat da bereits 16-Jährige in lebenslange Rente gezwungen werden aufgrund ärztlicher Diagnosen, als Gutachten an die entsprechenden Stellen gegeben. Und das ist nur die Spitze eines sehr großen Eisberges der durchaus im Netz recherchiert werden kann.

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So wie du das beschrejbst, ja. Nicht nur nicht glücklich zu sein, sonder auch den Sinn im Leben nicht mehr zu sehen, selbstmordgedanken zu haben, ständig müde sein, ständig tränen in den augen zu haben, dass einem alles scheiß egal ist, dass man keine Lust mehr auf irgendwas hat... Das alles ist auf Depressionen zurück zu führen. Hoffe konnte helfen Lg Asillina

ja sicher, wenn man nur mehr weinen möchte, sich fühlt als ob man nie wieder glück empfinden kann, alles schwarz, komplett aleine.....

ich finds auf jeden fall super dass du dich rausgeholt hast und nicht mehr gemobb wirst- alles gute weiterhin :)

Klingt für mich auch nach einer Depression. Wäre natürlich auch ein Zeichen, wenn es länger als ein paar Wochen andauern sollte.

Zum Thema weinen: Interessanterweise war mir oft zum Weinen zumute, allerdings ging das seitdem nicht mehr...

ja depressionen zeigen immer auf die dinge die alles passieren können, auf die negativen dinge natürlich, man hat keine lust irgendwas zu unternehmen und möchte sich am liebsten unter der bettdecke vergraben depressionen schleichen sich in dein leben und haben dich schnell im griff man merkt es erst wenns zu spät ist und es ist schwer sich immer selber wieder zu motivieren um daraus zu kommen viele schaffen das nur mit fachleuten,

ja also diesen Kloß im Hals das ist oft ein Symptom für Depressionen

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